Ich find die Frage mit der "Grundeinstellung zum Hund" eigentlich vom Ansatz her schon schwierig.
Eigentlich mag ich gar keine Grundeinstellung haben, denn wenn ich eins mittlerweile gelernt hab über die Wauzis:
Es ist wie bei uns Menschen, man muss sie zu nehmen lernen. Was beim einen super funktioniert, haut beim anderen noch lang nicht hin.
Haben wir ja auch an Silvester wieder live erleben dürfen. Von super relaxed bis Weltuntergang war an Hundestimmungen alles vertreten.
Daraus folgt aber logisch, dass bei ein und derselben Situation verschiedene Hunde durchaus total verschieden reagieren können.
Deshalb wäre auch jede Antwort auf die Fragen im EP erstmal richtig, freut sich bis ist aufgeregt oder was auch immer.
Viel schwieriger find ich das tatsächlich für mich selbst richtig einzuordnen. Das gilt auch für "Verhaltensauffälligkeiten".
Von "testet aus", über "durch Erlebtes begründet, langsam gegensteuern", "entwickelt grad ne Macke (an der vielleicht auch wir manchmal schuld sind), bis zu "das ist ne echte Baustelle mit Handlungsbedarf".
So allgemeine Aussagen wie die von Rütter "Freut sich nie", die find ich einfach nur doof, denn warum sollte er sich nicht freuen, wenn er die Heimkehr von Frauchen mit dem sofort anschließenden Spaziergang verknüpft hat.
Ich mag auch Beziehungen nicht so auseinander dröseln, um rauszufinden, ob ihn jetzt die Heimkehr, meine Person oder das Rausgehen freut. Sowas ist echt müßig und langweilig.
In etwa so, wie wenn man Liebe auf biochemische Vorgänge reduziert.
Und wenn es eine Million mal so sein sollte, wen interessiert´s??