Beiträge von lotuselise

    Wenn Du die Größe aus Stahl baust, dann bekommst Du eine Gratis-Tieferlegung wahrscheinlich dazu.

    Alu find ich schwierig in der Verarbeitung, wenn es auch noch schön aussehen soll.

    Was würdest Du denn von einer umgekehrten Lösung halten:
    ein festes Hundegitter, ne Kofferraumwanne und den Raum z.B. mir einer ganz normalen Box für Gepäck und Einkäufe abteilen, evtl. ne Dachbox für den Urlaub.

    Damit wärst Du auf jeden Fall flexibler als mit nem ultraschweren Hundemonsterteil da hinten drin und sicher ist es auch.....
    hier die U 161, da geht schon was rein http://www.alutec.net/index.php?u-boxen-serie-offen und sie lässt sich auch anständig sichern....

    Mal weg vom Kindersatz, bei uns zeigt sich grad ein neues Phänomen:
    Schwesterersatz.

    Mein Jüngster ist jetzt 14, aber er wird für die Großen immer der kleine Bruder bleiben.
    Für unseren Hund ist er der Spielkamerad Nr. 1, ich sag immer ihr "Riesenquietschi".

    Letztes Wochenende hat er sein TG für ein Kinderbett ausgegeben... für den Hund. Also ich fand das eigentlich nicht so prickelnd noch ein Bett im Schlafzimmer. Aber gut, hab dann letztendlich nachgegeben. Wenn es ihm in dem Alter so am Herzen liegt, andere hätten Alk oder Kippen oder ein Game von dem Geld gekauft. Also wurde das Bett, ihr Bett, aufgebaut und die Spielies draufdrappiert und er hat sich gefreut wie Schnitzel, dass sie gleich reingehüpft ist.

    Alles in allem merke ich: er ist der, der gerne Verantwortung für den Hund übernimmt. Der wirklich freiwillig einspringt, wenns doch mal zeitlich eng wird. Der sich mit meiner Freundin zum Gassi verabredet. Der an Silvester anbietet: ich bleib beim Hund, obwohl ich es nicht angenommen hab.

    Ich denke es tut ihm gut, hier ist er mal nicht der Kleinste, kann sich benehmen wie ein Erwachsener. Man merkt es in einigen Dingen, dass auch es möchte z.B. Sanitäter.

    Er kümmert sich gerne, hat er auch bei der Kleinen einer Nachbarin gemacht, die dann weggezogen ist.

    Von daher ist unser Hund auch irgendwie Kindersatz, auch wenn das von mir nicht so beabsichtigt war. Schlimm find ich das nicht.

    Cooler Beitrag, aber ich habs nach Lachanfall ausgebessert

    - die Zeitspanne bis ein Kind einigermaßen alleine klar kommt entspricht schon in etwa einem Hundeleben. Gut, das Kind entwickelt sich, der Hund bleibt auf seinem Abhängigkeitslevel stehen.

    - muss auch nicht so sein, die Anzahl der Patchworkfamilien steigt ständig.
    Gemeinsamkeit: Du umsorgst und investierst auch in ein nicht selbst gemachtes Lebewesen

    - glaube ein Hund kann auch passieren so wie uns eine Maus "passiert" ist. Sie lebte fast vier Jahre bei uns, von unserer Katze mitgebracht. Inklusive Hagebutten und Bucheckern sammeln. Kommt meistens dann vor wenn Herz statt Hirn die Regie übernimmt: Verhütung vergessen oder Urlaubs-Straßen-Hund mitgenommen ;)

    - Lach, wie oft hab ich meinen Söhnen gesagt sie sollen die Füße heben beim Laufen? Verbal, nun ja..... relativ. Heute. Außerdem eindeutiger Pluspunkt für den Hund: er kann nicht nachmaulen oder nölen. :gut:

    - dieselben Interessen und Instinkte, joah, aber nur bis zur Pubertät. Danach gilt: Hunger und Durst treiben sie alle nach Hause, man trifft sich auf jeden Fall vor dem Kühlschrank wieder. :hust:

    :D

    Mich stört immer dieses "Kind-Ersatz"-Gelaber, das Abwertende bei diesem Ausdruck. Das hat sowas von Spießbürgertum und dem Anderen die eigene Lebensform aufs Auge zu drücken.

    So unterschiedlich ist das gar nicht: Man
    - bemüht sich um gesunde Ernährung
    - sorgt für genügend Bewegung
    - macht sich Sorgen, wenn er / sie krank ist
    - nimmt einen Erziehungsauftrag wahr
    - versucht Problemen auf den Grund zu gehen und sie zu lösen
    - kommuniziert mit ihnen
    - kann durchaus mal genervt von ihnen sein.

    Verbiegen wird man sich wohl für beides ein wenig. Es spielt einfach keine Rolle, ob man mit Kids oder mit nem Hund einen Wald erkundet. Danach sieht man aus wie Sau, so oder so. Dementsprechend kleidet man sich.

    Im Umfeld findet man Kinderhasser genauso wie Hundehasser. Bei beidem stellt sich die Frage, ob man den Kontakt darauf beschränkt, dass die "Störenfriede" nicht dabei sind oder bricht man ihn ganz ab. Es gibt genügend Hobbies, wo beides nicht passt, egal ob Gleitschirmfliegen, Sauna oder Eishockey.

    Entweder sorg ich für ne Betreeung oder ich lass es sein. Liegt ja bei mir. Was bedeutet denn "Verbiegen"? So lange ich den Aufwand, der entsteht, gerne betreibe ist es doch ok.

    Zur Toleranz gehört für mich auch, dass ich anderen Menschen Entscheidungen zutraue, die sie glücklich machen. Die anderen leben ihr Leben für sich und nicht für mich oder wen anders.

    Wenn sie also bestimmen, dass es Zeit für einen Hund, ein Kind, beides oder weder noch ist, dann werden sie schon wissen was sie tun und ich seh eigentlich keine Berechtigung ihnen reinzureden.

    Ich glaub auch nicht, dass man glücklich wird, wenn man nach dem "perfekten, von anderen vorgegebenen Leben" sucht.

    Und Stellenwert, was ist denn das? Ich stell keine Charts für meine Familie, Freunde, Bekannte und Haustiere auf. Ja, manchmal muss man eben eine Grätsche machen um alles auf die Reihe zu bekommen.
    Hat allerdings weniger mit Platzvergabe zu tun, höchstens mit Organisationstalent.

    Ich find die Hollandse Herder total schöne Hunde, schaut mal den hier z.B. der ist doch wunderschön http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anz…henken/17705377

    Tolles Fell, starker Charakter, eben alles was einen richtigen Hund ausmacht.

    Bla, bla, bla, la la la laber.... ;)

    Habt Ihr sie gesehen??? :stock2:

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    Meine pöbelt manchmal auch an der Leine. Was ich aber mittlerweile gemerkt hab, ist, dass sie selbst genauso oft eben nicht der Auslöser ist, sondern der andere Hund durch seine Körpersprache quasi pöbelt und sie erst dann reagiert.

    Das hat meine Einstellung so weit korrigiert, dass für mich diese Baustelle nicht mehr heißt "Fehlverhalten" abgewöhnen, sondern dass das Ziel "cool bleiben" heißt.

    Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe:
    1. Hund muss nicht jedem zeigen, dass er ihn doof findet, selbst wenn es so ist
    2. man lässt sich nicht so schnell provuzieren

    Wenn Du das ähnlich betrachtest wäre doch ein Kettenwürger oder Stachler mehr als gemein.

    Manchmal, wenn mir jemand entgegenkommt und meine Prollimaus bellt, egal ob Hund oder Mensch, dann kehr ich auf dem Absatz wortlos um, geh ca. 10 bis 20 Schritte zurück und versuch es nochmal, eben mit "Schau" und "Fuß".

    Klappt beim zweiten Mal super und gerade bei Menschen bekommt man ein freundliches Feedback:

    weil man übt, weil man weiß, dass es nicht perfekt ist, weil man sich verbessert.

    Und das ermutigt einen ungemein weiterzumachen. Das Lob, welches man dann dem Hund in so einer Stimmung ausspricht ist zu 100% herzlich und kommt an.

    Wenn sonst alles ok ist, würd ich nicht so ein Drama aus dem Vorfall machen.

    Wir haben ne Gassibekanntschaft und der Hund geht bei mir ein "Fuß", mit dem wir in der BH-Prüfung alle Punkte abräumen könnten. Hab ich mal zur Gaudi ausprobiert.

    Warum?

    Weil er für sein Leben gerne frisst und weiß, dass ich eine Tasche meistens voller TroFu habe. Ist keins drin, riecht sie immer noch danach.

    An der Bindung zu seinem Halter zweifel ich deshalb noch lange nicht...