Ich find den Ansatz von Sinaline interessant.
ZitatAuf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole...dem Hund könnte auch zu Hause eine Grenze gesetzt worden sein(vielleicht etwas zu rigeros), die danach positiv mit Leckerchen belegt wurde...der Hund ist eventuell(zu Hause) sattgefressen, hat keinen Bock auf weitere "Grenzen mit Leckerchen" und geht seinen Weg bzw läßt sich dadurch nicht korregieren
Eigentlich müßte das auch mit den Strafen ähnlich funktionieren. Mal angenommen dieser Hund, von dem Du schreibst "Zuhause wird mit ihm ruppig umgegangen". Angenommen, ein Hund wird im normalen Leben willkürlich getreten, angeschrien oder es wird an der Leine rumgerissen.
Dann hättest Du im Endeffekt einen Hund, dem ein Vorstellen des Beines, ein lauterer Tonfall oder ein sanfter Ruck schlichtweg egal wäre. Ist er ja gewohnt, hat aber eigentlich keine wirkliche Bedeutung.
Danach tun sich doch zwei Wege auf:
- entweder Du setzt noch eins oben drauf als Signal "Du hast Bockmist gebaut"
- oder Du findest einen anderen Weg der Grenze, den es Zuhause nicht gibt.
Was ich damit sagen möchte: ich glaube, wenn Du den Zeitfaktor über Bord wirfst dann wird das auch mit der Dobidame funktionieren.
Irgendwann wird sie es zu schätzen lernen, die Klarheit und die Konsequenz, den Aufenthalt bei Dir als Entspannung zum sonstigen Willkür-Chaos wahrnehmen. Dann hast Du auch gewonnen. Solange muss sie eben an der Schlepp bleiben und das Normalo-HH-Schleppleinentraining mitmachen.
Ich weiß einfach nicht, ob es sinnvoll ist, seine kreative Energie in das Maßregeln eines orientierungslosen Hundes zu stecken oder ob es mehr Sinn macht, erstmal eine Bindung der "klaren Bedingungen des zeitweisen Zusammenlebens" zu erarbeiten....