Beiträge von lotuselise

    Ich find den Ansatz von Sinaline interessant.

    Zitat

    Auf die Gefahr hin, das ich mich wiederhole...dem Hund könnte auch zu Hause eine Grenze gesetzt worden sein(vielleicht etwas zu rigeros), die danach positiv mit Leckerchen belegt wurde...der Hund ist eventuell(zu Hause) sattgefressen, hat keinen Bock auf weitere "Grenzen mit Leckerchen" und geht seinen Weg bzw läßt sich dadurch nicht korregieren

    Eigentlich müßte das auch mit den Strafen ähnlich funktionieren. Mal angenommen dieser Hund, von dem Du schreibst "Zuhause wird mit ihm ruppig umgegangen". Angenommen, ein Hund wird im normalen Leben willkürlich getreten, angeschrien oder es wird an der Leine rumgerissen.

    Dann hättest Du im Endeffekt einen Hund, dem ein Vorstellen des Beines, ein lauterer Tonfall oder ein sanfter Ruck schlichtweg egal wäre. Ist er ja gewohnt, hat aber eigentlich keine wirkliche Bedeutung.

    Danach tun sich doch zwei Wege auf:
    - entweder Du setzt noch eins oben drauf als Signal "Du hast Bockmist gebaut"
    - oder Du findest einen anderen Weg der Grenze, den es Zuhause nicht gibt.

    Was ich damit sagen möchte: ich glaube, wenn Du den Zeitfaktor über Bord wirfst dann wird das auch mit der Dobidame funktionieren.

    Irgendwann wird sie es zu schätzen lernen, die Klarheit und die Konsequenz, den Aufenthalt bei Dir als Entspannung zum sonstigen Willkür-Chaos wahrnehmen. Dann hast Du auch gewonnen. Solange muss sie eben an der Schlepp bleiben und das Normalo-HH-Schleppleinentraining mitmachen.

    Ich weiß einfach nicht, ob es sinnvoll ist, seine kreative Energie in das Maßregeln eines orientierungslosen Hundes zu stecken oder ob es mehr Sinn macht, erstmal eine Bindung der "klaren Bedingungen des zeitweisen Zusammenlebens" zu erarbeiten....

    Zitat

    Wisst ihr...wäre die Hündin mein eigener, einziger Hund würde ich ne Schleppleine dran machen und dem Hund erstmal Zeit geben...
    Diese Zeit habe ich aber nur bedingt. Es kann schon morgen der nächste Hundebesitzer anrufen, der einen problematischen Hund hat mit dem ich spazieren gehen soll und bis dahin sollte die Freilauf-/Rückrufgeschichte zumindest einigermaßen funktionieren, denn zwei unerzogene Hunde gleichzeitig in der Gruppe ist einfach sehr, sehr anstrengend...

    Zitat

    https://www.dogforum.de/meine-gassimeu…ute%20und%20ich

    So...da isser. Für die, die ihn nicht kennen!
    Und nochmal:
    Es geht hier nicht um meinen eigenen Hund, sondern "nur" um einen Gassihund. Ich könnt mir auch einfach nen Bauchgurt drummachen, 3-Meter-Leine dran und bräuchte mir keinerlei Stress mit dem Hund machen, denn ihr habt recht, ich werde nur fürs Spazierengehen bezahlt. Aber nein, ich würd dem Hund gerne all die Freiheiten ermöglichen, die alle anderen Gassihunde auch haben und genau dafür möchte ich Tipps...

    Wenn Ihr dann rausgefunden habt, wie Erziehung ohne viel Zeit zu investieren, funktioniert, dann lasst es mich bitte wissen....

    hmhh, ich war mal kurz bei Tasso unterwegs: PLZ-Gebiet 6****, waren an die 230 Anzeigen dort gelistet.
    Ich weiß jetzt auch nicht so genau, was Du hören wolltest.
    Nur eins dazu: ich bin selbst erstaunt, wie viele entlaufene Hunde teilweise über mehrere Monate unterwegs sind.
    Das ist kein kleines Thema, das ist ein großes.
    Ich kann Dir eigentlich nur eins dazu sagen: entweder Du steckst da Herzblut mit rein oder es wird den Standard-Gang der Dinge gehen: der Hund kommt in irgendein TH.
    Wobei das vielleicht nicht mal das kleinste Übel ist. Denn z.B. im Fall Noah haben wir eins gemacht: alle TH im Umkreis nach PLZ angeschrieben. Ob da ein Flughafen in der Nähe ist, wo der Hund sein könnte, auf so ne Idee ist da noch keiner gekommen.
    Wenn Du mal in den Fall Emma mit reinliest, wirst Du sehen, in welch riesigem Radius sich so ein Hund eigentlich bewegen kann. Beachtenswert auch der Zeitraum, in dem dieser Hund schon alleine klar kommt, trotz des harten Winters.
    Also fühl Dich nicht gleich angegriffen.
    Es gibt zwei Möglichkeiten, wie gesagt, entweder das Standardverfahren oder Du nimmst Dich der Maus an und tust alles menschenmögliche, dass sie zu ihrem Besitzer zurückkommt.
    LG
    Petra

    Ich denke, dass die wenigsten von uns das Wissen haben tatsächlich mitreden zu können.
    Dazu zähl ich mich uneingeschränkt.
    Deshalb glaube ich, es ist mehr eine Prinzipienreiterei, einfach aus Angst, dass es der geldgeilen Industrie einmal mehr völlig wurscht ist, welche Konsequenzen für den Verbraucher entstehen....
    Dabei ist völlig egal, ob man von Lebensmitteln oder vom Züchter um die Ecke redet....

    Zitat

    Wie gesagt:
    Es liegt noch keine Chipnummer und kein Foto vor und den Leuten ist es wichtiger, das der Hund vom Gelände weg ist. Der Rest ist für die nicht so dringend! Deshalb will ich ja mithelfen. Mein Job ist normalerweise getan und alles andere sollte mir egal sein. Ich werde auch nicht hinfahren um mit meinem Chipleser drüber zu gehen. So was dürfte der Flughafen selber haben.
    Ich glaube noch nicht mal an eine Flucht direkt vom Flughafen. Eher eine Panne bei einer Autobahnübergabe.
    In die Verteiler geben macht auch nur mit Foto Sinn.

    Tja, Deine Entscheidung.
    Ohne Foto und ohne Nummer - wird wohl ein Ding der Unmöglichkeit sein.
    Heißt, entweder Du schiebst ein paar ehrenamtliche Überstunden, und hast, eventuell sogar einen Gasthund bei Dir, schießt Fotos, kümmerst Dich um die Transponderauslesung...
    oder Du lässt es.
    Mit halbem Herzen kommst Du auf jeden Fall nicht weiter....
    musst Du wissen.

    Ja, finde ich auch. So schlimm der Vorfall auch ist. Wir Tierfreunde sollten vielleicht eher zurückhaltend sein.

    Je mehr Medienspektakel drum gemacht wird, je mehr da anrufen, desto klarer wird seitens der Polizei die Abgrenzung werden:
    "war ja nur ein Vorfall mit einem Tier".
    Geht ja nicht anders, wenn man sie in die Verteidigungsposition derart hineindrängt.

    Es sollte eher sachlich bleiben:
    Ein Polizist hat im Dienst in einer harmlosen Situation die Kontrolle verloren.
    Er wird einen Bericht schreiben müssen, wo seine sieben Kugeln geblieben sind.

    Was nicht heißt, dass nicht ein, zwei Organisationen ein Auge darauf haben sollten, dass dem Vorfall auch wirklich nachgegangen wird.
    Aber das muss dann auch reichen.

    1. Frage: ist sie gechippt?

    Wenn ja, dann würde ich mal beim Zoll nachfragen. Ich weiß nicht, ob die die Nummer in die Papiere eintragen müssen, ob sie es tun.....

    Bei Tasso kannst Du auch eine Art Rückwärtssuche machen, also die Transpondernummer eingeben... oder Dir die Vermisstenanzeigen anschauen.

    Es würde auch Sinn machen die Hündin in den Verteilern als "gefunden" einzustellen...

    Zitat


    Alle weiteren Kommentare sind hier meiner Meinung nach überflüssig.
    LG
    Chrissi

    Zitat

    Manche Dinge muss man nicht öffentlich schreiben. Es gibt eh immer so 2-3 Leute, die alles auseinander nehmen, was nicht in den Bereich positiver Verstärkung, Management, Umlenkung etc fällt, da hat man manchmal wenig Lust drauf und kann das Ganze dann auch elegant per email schreiben und dem TE ist geholfen, es gibt keine ellenlange Off Topic Diskussion, die keinem weiter hilft. So wie sie jetzt grad auch wieder entsteht. Warum schreibt ihr nicht staffy oder Björn an und fragt konkret nach?

    @ Floydie+Duran: :gut:

    LG Kerstin

    ich hoffe, Ihr beschreibt hier nicht gerade die Zukunft des Forums :hust: :mute:

    fly
    vielleicht magst Du Recht haben. Mich hat es beim Lesen schon ein wenig erstaunt, wie schnell das Urteil "abgestumpfter Hund" gefällt war.

    Mir persönlich wäre es wesentlich plausiebler gewesen, dass z.B. Sleipnir zwar dieselbe Sprache spricht, als das eigentliche Herrchen, aber Hund deshalb noch lange nicht weiß, was eigentlich gemeint ist.
    Wäre auch eine Erklärung dafür, dass manches positiv bestärkt zwar funzt, aber die Korrektur nicht unbedingt möglich ist.

    Lass es mich an einem Beispiel erklären: Herrchen sagt "Sitz". Zuhause wird dieses Kommando ausschließlich verwendet, wenn Hund bettelt und genau in dieser einen Situation setzt er sich, bevor er sein Ziel erreicht und das Leckerlie reingeschoben bekommt.

    Offizielle Version "Hund kennt Sitz". Tut er auch, aber als eigentliches Kommando hat er es nicht verstanden, sondern in genau einer Situation als Mittel zum Zweck.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hund Zuhause manchmal grob angepackt wird oder nicht. Denn auch hier weiß niemand, ob der Hund das grobe Anpacken überhaupt mit einer Strafe in Verbindung bringt.
    Bestes Beispiel: Herrchen kommt nach der Arbeit heim, die Schuhe sind zerlegt und es gibt Prügel.

    Dann würde der Hund erstmal gar keine Strafe kennen, sondern nur eine Tatsache "unberechenbares Herrchen" tickt manchmal aus unergründlichen Gründen aus.

    Wenn ich diese Argumente jetzt versuchsweise in den Hundekopf übertrage, dann bleiben da folgende Dinge drin stehen:
    1. Kommando-Wörter sind zwar bekannt, aber ihre eigentliche Bedeutung nicht
    2. Das andere Ende der Leine ist unberechenbar

    Und jetzt kommt Björn mit seinen "Ansprüchen"
    1. konkrete Erwartung an ein genaues Kommando
    2. Klare Linie und Durchschaubarkeit als völliges Neuland für den Hund

    Aus diesen Gründen war für mich das Urteil "abgestumpfter Hund" halt nicht nachvollziehbar.
    Und schade, dass Staffys Beitrag nicht für uns lesbar ist. Ich schreib das jetzt nicht, um irgendeine Kritik zu üben oder Beiträge zu zerpflücken.

    Aber es wäre schon lehrreich und interessant gewesen, was einen "ich komm nicht an ihn ran - Hund" von einem "so eine Art Mensch kannte ich gar nicht, keine Ahnung was der jetzt von mir will - Hund" unterscheidet.