Beiträge von lotuselise

    Ja, ich habs auch einmal gesehen, dieser Hund hat einfach gar nichts mehr wahrgenommen, außer BALL.

    Normalerweise bin ich immer voll beeindruckt wenn ein Hund super apportiert.

    Aber das war anders, hat sich anders angefühlt - irgendwie abgefahren, schräg.

    Kann ich schwer beschreiben.

    Aber weil ich auch weiß, dass die Fehler, die man macht, anderen viel eher auffallen als einem selbst -
    bin ich doppelt vorsichtig geworden und nehme das Problem ernst.

    Nö, so will ich meinen Hund nicht haben.

    Ja, die Quietschis kann man ausbauen (Wenn Du außen die Öffnung siehst).
    Am Anfang hatte meine super Angst davor und ich hab das Quietschi ausgebaut.
    Aber das war einmal.
    Mittlerweile hat Frau Hund scheinbar ein Pathologie-Studium hinter sich und sämtliche Quietsch, Grunz, Quiek- und was auch immer für Geräusche-Teile werden hundefachfraulich explantiert.
    Danach ist das Teil (für sie) gestorben. Entweder in Kleinteile zerlegt oder uninteressant ;) :D
    Es gibt nur genau ein blaues Quietschteil, im FN als unkaputtbar gekauft - und das darf leben :???:

    Zitat

    Ich möchte mal etwas auf die Wöter Junkie und Sucht eingehen.
    Als Junkie(von engl. junk = Müll, Abfall) wird umgangssprachlich ein Mensch bezeichnet, der im fortgeschrittenen Stadium von Drogen wie ..... oder Crack abhängig ist.


    Umgangssprachlich wird der Junkie auch für andere Süchte verwendet z.B. Geschwindigkeitsjunkie.
    Hier ist übrigens ne Page von Free Fallern, die sich selbst so nennen http://www.freefalljunkies.com/photos/ und dieser Artikel ist durchaus lesenswert http://www.rp-online.de/panorama/Erleb…aid_275582.html zum Thema "neue Süchte"

    Zitat

    .......
    Die Beschaffung von Rauschmitteln nimmt für einen Junkie oft die höchste Priorität im täglichen Leben ein.


    Nun ja, ein Hund, der seinen Besitzer ständig massiv nach dem Ball bedrängt oder jeden Ball klaut, den er sieht - könnte man fast als Beschaffungskriminalität bezeichnen.


    Zitat

    Das Wort „Sucht“ ist nicht verwandt mit „suchen“. Es geht auf „siechen“ zurück, das Leiden an einer Krankheit.
    Auf den Hund übertragen bedeutet das für mich, dass der Hund süchtig nach Bällen sein müsste. Heißt, er kann nichts mehr anderes tun, als Bälle zu suchen. Er wird krank, wenn er keine Bälle mehr zur Verfügung hat. Er kann ohne Bälle nicht Gassi gehen, nicht Fuß laufen, nicht fressen......er magert ab, und ist nur noch auf der Suche nach Bälle.
    Nun die Frage, ist der Hund, der heiß auf Bälle ist, süchtig? Oder hat er nur einen starken Beute- bzw. Spieltrieb? Nächste Frage, was passiert, wenn ich einem Hund, der vernarrt in Bälle ist, den Ball wegnehme? Hat er dann Entzugserscheinungen?


    Ich glaube bei der Frage kommt man nur weiter wenn man in psychische und physische Abhängigkeit unterscheidet. Der Hund wird keine Symptome einer körperlichen Abhängigkeit zeigen z.B. zittern etc., aber die psychische Abhängigkeit ist trotzdem da. Es soll also was im Kopf passieren, dass man als gewünscht bezeichet. Das geht soweit, dass man in der Schmerztherapie über Cannabis statt Morphium nachdenkt. http://www.cannabis-med.org/german/bulleti…kel.php?id=60#2
    Ganz wichtig hier das Thema "Dosierung". Rückübertragbar wiederum hierher. Es gibt nicht "nie Ball" oder "immer nur Ball", sondern eine ganze Menge dazwischen. In etwa vergleichbar mit einem Glas Wein beim Essen bis zu Alkoholabhängigkeit.

    Zitat

    Letztendlich hat das alles was mit Impulskontrolle zu tun und dem sinnvollen Einsatz eines Balles. Ich kann meinen Hund ins Platz legen und einen Ball werfen, mein Hund wird liegen bleiben. Ich kann meinen Hund zu 100% von einem noch fliegenden Ball abrufen. Ich kann einen Ball auswerfen und ihn selber holen, ich kann meinen Hund auch hinschicken. Das kann ich mit jedem Hund üben. Und wenn ich einen Hund habe, der beim Anblick eines Balles zu sehr aufdreht, wenn ich ihn runterfahren muss, dann bekommt er eben keinen Ball.

    Was ich aber wirklich nicht ab kann ist, wenn jemand hin steht, wie ne Ballwurfmaschine und einen Ball nach dem anderen wirft, der Hund hinterherrennt, ohne Sinn und Verstand, nur damit Wauzilein ein bisschen ausgelastet ist. Ja, damit kann man schon einen Hund hinbekommen, der beim Anblick eines Balles abdreht. Aber in dem Moment, wo kein Ball dabei ist, wird er trotzdem keine Entzugserscheinungen haben. Den Ball sogar nicht mal vermissen. Somit ist er für mich auch nicht süchtig.

    Da bin ich mir nicht so sicher. Bleiben wir mal beim Alkoholiker, der Alkoholsucht. Hier gibt es sogenannte Epsilontrinker. Auch die sind alkoholsüchtig und deshalb müsste dann der Hund auch trotzdem ballsüchtig sein.
    Ich konnte leider nichts genaueres drüber finden. Als Tatsache bleibt nur stehen, dass der übermäßige Alkoholkonsum zur erhöhten Produktion von Dopamin und Endorphinen führt, was ja letztendlich beim Jagdtrieb/-erfolg beim Hund genau so ist.

    Was aber allerdings im Umkehrschluss bedeuten würde: Hat man einen Hund, der tatsächlich ballsüchtig war, dann müsste der Ball wirklich für immer verschwinden.

    Und genau da sind wir an dem Punkt, wo man drüber diskutieren kann: macht dann, wenn der Hund von einem Ball abhängig ist, die Impulskontrolle überhaupt noch Sinn? Das wäre ja dann wiederum so, wie wenn ein Alkoholiker sagt: "ich trinke meine halbe Bier verteilt über 10 Stunden schlückchenweise".

    Wäre dann die Impulskontrolle beim Suchtmittel "Ball" nicht eigentlich mehr schlecht als gut???

    Und wie ist das mit den anderen Gegenständen: ist ein Dummy dann nur Bier statt Wein oder wirklich was anderes?

    Was meiner richtig Spaß macht:
    - mit mir auf dem Fahrrad um die Wette zu laufen. Neues Kommandowort: "Karamba". Mal schieb ich, mal fahr ich langsam, also zum Schnüffeln und Markieren kommt sie auch und dann zwischendurch "Karamba" und dann gibt sie Vollgas. Mal bin ich vorne, mal sie....... findet sie cool.
    - Leckerlie werfen und erschnüffeln macht sie super gerne. Egal ob in hohem Schnee oder in der Wiese. Nur eins hab ich neulich versemmelt: ich hatte Rindfleisch dabei statt MM. Irgendwie hat sie es dann nicht gefunden - hat wohl immer den MM-Geruch gesucht. War mein Fehler, nächstes Mal lass ich sie vorher an der Tüte schnuppern.
    - Springen und hoch hinauf ist immer genial. Wann immer sich etwas anbietet wo man raufkraxeln kann ist sie dabei. Und springen macht Spaß. Meinte Frauli neulich man könnte über zwei auseinanderliegende Baumstämme hüpfen. War wohl nix. Hundi hüpft direkt von Baumstamm zu Baumstamm. Zu Hause wird die Gaudi dann am Wochenende umgesetzt und sie kann bei meinen drei Söhnen von einem Bett zum anderen springen. Finden die zwar nicht so lustig, Hund dafür umso mehr.
    - Ball spielen. Alles an Bällen wird getötet (pfffffhhh - das wars) oder ist uninteressant. Aber einen Ball gibt es, der ist supi. Und das ist die Kugel aus Rinderhaut. Die liebt sie heiß und innig.
    - die Mausesache. Mit der bin ich eher unglücklich. Zwar buddelt sie so gut wie nicht mehr. Aber sie hat ihre Jagdtechnik geändert. Sie springt drauf wie ne Katze :fear: :omg:

    Eigentlich schade, dass Zicki sich nicht zum eigentlichen Thema geäußert hat. Sie wäre nämlich die 1A-Quelle gewesen, die das "Hasenschlachtprojekt" mit frischem, pädagogischen Wissen hätte erläutern können.

    Denn einige Fragen zwischen "heilsamen Schock" und "Alptraumlieferant" sind noch nicht geklärt worden....

    zicki, wäre schön, wenn Du in der Form diesen Thread noch bereichern könntest....

    Mal ne Frage an Euch alle: diagnostiziert Ihr alles immer so genau bei Eurem Hund? Ich mein, wir reden ja hier nicht von einer Krankheit, die sich verschlimmern kann.

    Ich denke, fast jeder hier würde sagen: "Mein Hund ist was ganz besonderes".

    Kann das Anders bei Schara nicht auch einfach in die Kategorie fallen?

    So wie alle anderen Eigenschaften auch z.B. draufgängerisch, ängstlich, vorsichtig, grobmotorisch, wild, verspielt, clever, intelligent, ehrgeizig, streberhaft, faul .....

    Warum kann man da "taub" oder "blind" nicht einfach mit aufzählen?

    Als HH versucht man doch immer, egal bei welcher Eigenschaft, dem Hund gerecht zu werden. Ob ich dabei mit nem blinden oder tauben Hund vielleicht etwas anders arbeiten muss als bei einem Draufgänger, den man eher vor sich selbst beschützen muss oder einer Angstnase, die man ermutigt, finde ich persönlich dabei eigentlich egal.

    Wichtig ist, dass wir beide, Hund und ich, positive, gemeinsame Erlebnisse haben - mehr muss nicht sein.

    Oder seh ich das jetzt falsch?

    zicki
    wenn Du jetzt ganz ehrlich in Dich hineinhörst......dann denke ich, gibt es auch aus Deiner Schulzeit mindestens eine Lehrkraft, bei der Du Dir fest vorgenommen hast, auf keinen Fall wie diese zu werden.

    Nicht mehr oder nicht weniger wollte/ wurde hier gesagt (werden). Und weil es zweifelsohne solche Lehrer gibt, drum will hier niemand dass solche Projekte generell akzeptiert, genehmigt und toleriert werden.
    Denn in der falschen Hand oder besser gesagt bei jemandem, der kein Händchen dafür hat - wird es eben schnell "unschön".

    Was mir jetzt als Laie spontan durch den Kopf geht. Wenn denn die Farbe des Hundes egal sein sollte. Dann müsste man ihm Prinzip die Kontaktaufnahme zwischen Hund und Schaf genau beschreiben können.

    Den Unterschied in der Schaf-wahrnehmung zwischen: "Mäh, da kommt ne Witzfigur" und "Mäh, Hab-Acht-Stellung".

    Wie genau muss es also aussehen, wenn der Hund die Fronten klärt?
    Kann man entsprechendes Verhalten trainieren?
    Wie geht das?
    Wo ginge das?

    Ich hab null Ahnung von dem Thema, find es aber super interessant.

    Zusammengefasst:
    wie könnte Meck noch mit ihrem Hund arbeiten, dass, sobald er den Platz betritt, bei den Schafen kein Zweifel aufkommt ?
    a) wer da kommt
    b) was der will

    Geht das denn überhaupt?

    Hi,
    auch ich kann mich mit meinem Hundetier hier einreihen. Es gibt so ein paar Dinge, die ich einfach nicht hinbekomme wie ich es mir vorstelle z.B. "Fuß" inclusive "Freudig folgen". "Fuß" läuft sie schon mir zuliebe, aber mehr fragend "Ok, wenns denn sein muss" als freudig "juhuu, Frauli, ich mach das gerne weil Du Dich so freust". Obwohl ich es tue und lobe.

    Ist total schwer zu beschreiben. Irgendwo auf einer speziellen Rasseseite hab ich mal gelesen:
    "Man erzieht diesen Hund, indem man ihm vermittelt, dass das Gewünschte seine Idee sei".

    Das passt auf meine Bombe. Ich bekomm es zwar nicht immer hin. Manchmal weiß ich auch wirklich nicht wie. Aber wenn, dann ist das tatsächlich eine freudige Ausführung.
    Bleiben wir beim Beispiel "Fuß". Wenn uns ein anderer Hund begegnet und ich seh an ihrer Körpersprache. "Ne, eher nicht mein Fall" und ich rufe sie ins "Fuß", dann funktioniert das umgehend, so ähnlich wie "Puh, nochmal gutgegangen, Frauli hat mir jetzt die Lösung angeboten.

    Irgendwie steh ich mittendrin. Einerseits bewundere ich die Halter, die einen Hund haben, der sofort alles macht, ohne dass ein Lidschlag dazwichen passt.......
    andererseits kenn ich ein paar Hunde, die sind regelrechte A.....kriecher, das wäre mir echt too much.

    Damit meine ich nicht einen Hund, der super erzogen ist, aufs Wort folgt, sondern einen, der den ganzen Tag damit beschäftigt ist sich anzubiedern. So ungefähr: "Frauli, findest Du es jetzt auch toll, dass ich atme?".
    Schwer zu beschreiben was ich genau meine.....

    es ist irgendwie extremste Abhängigkeit, keine Selbständigkeit, genau dann ist mir meine wilde Nudel wieder zehnmal lieber. Mit der ich zwar manchmal zusammenrücke, weil sie andere Vorstellungen hat - aber doch ein eigenes "Persönchen" mit einem eigenen "Kopf" ist.....

    Zu den Mauern: meine liebt es "oben" zu sein, der Spielplatz ist immer tabu bei schönem Wetter wenn Kids drauf sind. Gestern war es zwar trocken, aber kalt und alles war frei. Da reichte ein "auf" und sie ist die Schräge (wie eine A-Wand, nur höher, hoch. Ihr Spieli an der Rutsche hochgeschmissen, damit es wieder runterrutscht. Sie hinterher. Anlauf, rutsch, Vollgas - und dann gefetzt wie eine Verrückte. Das ging ein paarmal so und dann lag ein grinsender Hund im Sand: happy halt....

    Edit und OT@schara. Hab vorhin schmunzeln müssen was Du geschrieben hast.....ob wohl aus Schara(taub) über Schara (fast taub) noch ein Schara (stellt sich taub) wird ;) :D

    Was ist denn mit einer Schere anders als mit einem Messer? Bei beiden fährst Du mit einem Kamm ins Fell, bleibst bei der gewünschten Länge stehen und schneidest ober oder unter dem Kamm entlang. Also entweder hast Du Stufen bei beidem oder nicht. Die Technik bleibt dieselbe.

    Außer Du kannst das so wie die Dame hier im Video. Die schneidet nur mit Schere, ist aber auch der richtige Hund mit dem richtigen Fell dafür:
    http://www.youtube.com/watch?v=-okNt-5-AF4