Beiträge von lotuselise

    Ich mach das wie beim Hund beschrieben wurde wenn es richtig heiß ist, Pferdeschwanz, einfach einwirken lassen. Wenn ich dann am Abend duschen geh, hab ich super flauschige Haare, kann auch vorkommen, dass mein trocken Stroh auf dem Kopf das wenige Zeug "weggesaugt" hat.....

    Halt so wie beim Hundi: nimmste zuviel, ist er speckig, nimmste gerade richtig, sieht Hund ganz normal aus. Draufgekommen bin ich eigentlich nur weil ich so eine Cocos-Finishing-Creme hab. Damit kann man sich richtige Engelsgoldlöckchen in die Haare kneten, bloß das Zeug ist mittlerweile so alt, dass es ranzelt und ich hab es deshalb entsorgt.

    Also wird sich an Hundis Vorrat bedient, einmal mehr, wenn ich meine Haare schneide, klau ich mir auch immer den feinzinkigen "Ungezieferkamm". Da kann ich super mit der Schere dran lang schneiden :D

    Joah, und dann freu ich mich wie Schnitzel, wenn meine Nachbarin mit den Schnittlauchis mir wieder erzählt, dass sie 85 Euro beim Friseur liegen lassen hat. Die hab ich gespart - yeah, kann man dafür mal wieder was Unnützes fürs Hundchen kaufen....

    ENDE OT

    Speziell in Deinem Fall wäre wohl die richtige Anwort gewesen:

    "Ist in Ordnung, das nächste Mal gehe ich auf der anderen Straßenseite entlang. Das wird dann richtig lustig mit ihren Hunden und den Autos, angefahren schaffen die es gar nicht bis zu meinem....coole Idee"

    Das wäre dann die "gscherte" Variante der Antwort..... :roll:

    Ich stell mich jetzt mal hier einfach hin und behaupte: so wie es zur Zeit läuft, wird das nix, ob mit oder ohne Trainer ist erstmal egal:

    1. Du: den Kopf voll, n Haufen Sorgen, die Erwartungshaltung in den Hund: wenigstens das muss klappen. "Letzte Kraft, weinen, abgeben"

    2. Dein Hund: unausgelastetes Powerpaket, sucht sich selbst seine Aufgaben, will in den zehn Minuten am besten die komplette Welt inhalieren, zieht wie blöde um möglichst viel davon mitzunehmen in der kurzen Zeit.

    Mach Dich auf die Socken und such das für Euch gemeinsam Positive rauszufinden. Du brauchst was, was für Dich auch was bringt - die Reserven sind zur Zeit schon fast aufgebraucht wie Du selbst schreibst.

    Hast Du schon einmal ausprobiert, wie Du es schaffst Dich abzureagieren? Joggen, Radln, gibts da was? Hey, Du hast da jemand an Deiner Seite, der über solche Dinge richtig begeistert wäre..... Der schnüffelt nur blöd rum - es kann echt cool sein, mal mitten durch nen Wald zu laufen und sich auf den Hund zu verlassen, dass man wieder rauskommt: Man sieht so viele schöne Dinge da, Pflanzen, Natur - das ist genial, das gibt Kraft.

    Zwecks Erziehung, da kannste immer mal wieder ran - aber erstmal geht es drum, dass ihr zwei da draußen einfach ne schöne Zeit verbringt.

    Warum ich so denke: ich kenn keinen Tierheimhund, der beim Gassigehen nicht erstmal wie blöde zieht. Erstmal raus, Bewegung, Freude. Das dauert Minimum ne Viertelstunde bis der überhaupt wieder ansprechbar ist. Dein Hund ist dabei, diesen Level zu erreichen.

    Erziehung: Ja gut, die ist wichtig, aber mal ganz ehrlich: es gibt auch genauso viele Menschen, die mit ihren unerzogenen Hunden total glücklich sind. Wie kann das sein? Weil das, was ich Dir oben beschrieben hab, die Defizite total überwiegt. Man hat Gesellschaft, man schätzt die, man hat gemeinsame Erlebnisse, die verbinden. Anders würde das doch gar nicht funktionieren.

    Also erstes Ziel: Deinen unausgelasteten Hund als nerviges Anhängsel in einen Partner umwandeln, der das, was Dir gut tut, richtig gerne mitmacht und selbst dabei auch auf seine Kosten kommt.

    Ich denke, das ist der Schlüssel für alles weitere......

    Ich weiß nicht, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass der Hund es einfach genießt, dass der Halter in dem Moment keinen Einfluss mehr auf ihn haben kann. So ähnlich wie sturmfreie Bude bei den Kids....

    Die Fronten klar zu machen, das heißt für mich: "Hey, wenn Du nicht kommst, dann hol ich Dich ab, von wo auch immer". Das bedeutet: es gibt keine Möglichkeit für Dich, Dich meinen Regeln zu entziehen - und danach geht es schnurstracks ab nach Hause, Ende der Party. Das wars.

    Ich weiß zwar, dass es mit der Schiene "ich bin das Interessanteste auf der Welt" auch geht, aber dafür muss man auch den passenden Hund haben. Meine ist z. B. eine richtige Mistgurke in der Beziehung.

    Penn ich und sie düst ab, dann ruf ich sie her. Das klappt auch immer innerhalb von ein bis zwei Minuten. Dann kommt sie schon zurück und beschwichtigt. Sie weiß genau, dass sie das nicht darf, da bin ich mir sicher. Jetzt ist mein Job, mich zu beherrschen und meinen Ankömmling fürs Kommen zu loben. Das mach ich immer.....

    Wenn man davon ein Video drehen würde, sähe das folgendermaßen aus: Ein Hund fällt in den Jagdmodus und Frauchen merkt das nicht. Hund startet los, rennt ein Stückchen hinterher, Frauchen ruft "Stop" und "Zurück".
    Hund kommt zurück, leckt sich über das Maul, Frauchen lobt....... und danach kommt das Mistgurkige: Hund grinst breit von einem Ohr zum anderen, so ungefähr: "ich weiß das war Mist, aber es wars wert".

    Also Schleppleine, weiter üben, noch aufmerksamer sein - und trotzdem - glaube ich sie wird es immer faustdick hinter den Ohren haben.....

    Ich oute mich hier eindeutig als "zu doof" um ne Flexileine zu bedienen.

    Zum Glück habe ich noch keine kaufen müssen um das feststellen zu können. Ab und zu geh ich mit dem Yorkie von ner Nachbarin, wenns bei ihr zeitlich eng wird.

    Wenn der Hund kurz gehen soll, dann schwebt er fast neben mir her. Soll sie stehen bleiben, erwisch ich garantiert den Knopf nicht richtig, heißt sie läuft einfach weiter und wenn sie lossausen will und darf, drück ich Stop.
    Da bin ich voll die Katastrophe und bekomm es einfach nicht hin.

    Aber ich liebe unsere Biothane-Schlepp. Kommt etwas entgegen und sie soll näher bei mir laufen, kann ich sie genau und gezielt einholen. Läuft sie kurz, hab ich eben den aufgewickelten Part noch in der Hand. Darf sie vorgehen, lass ich durchrutschen bis fast zum Ende. Ich komm einfach super mit dem Teil klar, ganz anders als mit der Flexi.

    Wie gesagt, ich bin zu blöd dafür, deshalb lass ich es ;) :roll:

    hmhh, kommt immer irgendwie drauf an wie man es macht: ich hab auch schon im Hochsommer hechelnde Hunde gesehen, die fast "hinterhergeschliffen" werden.......

    Erstens mal ist es von Haus aus so, dass, wenn wir zu Fuß gehen, eigentlich zu langsam für unsere Hunde sind. Das heißt, dass ich mich mit dem Rad aus Hundesicht endlich mal angemessen schnell bewege. Keine Ahnung wie schnell genau, ganz gemütlich halt. Für den Hund easy going - strengt ihn eigentlich weniger an, als drauf zu achten, dass sich die Leine nicht wie beim Gehen spannt oder er zieht.

    Dieses Tempo finde ich ganz toll zum Üben. Denn es beinhaltet schon mal ein grundsätzlich positives Erlebnis für den Hund: endlich mal kein langsamer Mensch hinten dran, auf den ich Rücksicht nehmen muss.
    Wirklich wichtig finde ich das "Stopp" - Kommando. Das ist super wichtig beim Anhalten. Ich liebe dieses Kommando, weil wir es auch beim Rückruf verwenden. Wenn sie meint sie müsse hinter irgendetwas her düsen, dann kann ich mir die Kehle aus dem Leib schreien mit "Hier". Viel einfacher ist es mit dem Stop. Dann steht sie immer, danach den Rückruf drauf packen, dann kommt sie auch. Ich fand dieses Kommando auch super leicht beizubringen, denn gerade an der Schlepp: Stop, draufstellen, auf der Schleppe zum Hund gehen. War einfach und präzise möglich, ohne noch über ein Zeitfenster mit ihr diskutieren zu müssen.

    Alles was schneller ist, ist Ausdauersport..

    Richtig schnell sind für sie 25 km /h. Da muss sie schon ganz schön rennen, sie ist ja nur 35 - 40 cm hoch. Gut, da weiß ich von ihrem Spielverhalten mit anderen Hunden wie lange sie das ungefähr durchhält. Also peppen wir die Radlerei mit Wettrennen auf "Karamba". Dann saust sie wie eine Verrückte. Beim Spiel mit anderen Hunden legt sie sich dann zwischen drin hin und lauert - das wandeln wir halt um in ein gemütliches Weitertraben...

    Wir haben uns auf dem letzten Flohmarkt nen Kinderradlanhänger gekauft. Ging wirklich günstig her das Teil. Das Problem am Kinderanhänger ist, dass die Aluwanne unten noch nen Fußraum hat.

    Also passendes Brett ausgesägt, das genau draufpasst. Find ich voll cool, jetzt ist da noch ein zusätzlicher Stauraum drunter. Dieses Brett kann man nach hinten unter den eigentlichen Sitz schieben, um die Sachen rein- und raus zu tun.

    Schaumstoff drauf um Höhe mit Sitzpolster anzugleichen, Hundedecke oben drüber. Dort, wo sich die Gurthalterungen befinden, um zwei Kinder anzuschnallen, haben wir alle überflüssigen Bänder rausgeschnitten. Nur die zwei mittleren sind noch übrig. Dort haben wir einen Ring durchgezogen und die Bänder mit Haltern festgemacht, die ich immer von alten Rücksäcken aufheb. Dann noch ein relativ kurzes Stück Gurtband mit zwei Karabinern an jedem Ende gemacht. Jetzt kann das Hundi auch angeschnallt werden.

    Materialkosten?? Vielleicht fünf Euro oder so....

    Dieses schreckliche Ergebnis tut mir wirklich leid für Euch. Machs gut, kleine Maus, komm gut drüben an.

    Trotzdem könnt Ihr stolz auf Euch sein. Ihr habt alles mehr als richtig gemacht - ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es für sie gewesen wäre, wenn ihr den Weg der eindeutigen Diagnose nicht auf Euch genommen hättet...

    LG Petra

    Ach Bot-chen, ach bot-chen...... Guckt mal, der G***gle-Bot weiß auch, was so alles in Euren Betten rumkrabbelt.... Wird wahrscheinlich demnächst mit G***gle-Streetview direkt verlinkt, wo sich die Wanzenhochburgen befinden. Dagegen sind die paar Zecken gar nichts....

    Das war ein Screenshot von gerade eben:
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