Sehr interessant dabei, und um wieder aufs Thema zurückzukommen....hier wurden Hunde beschrieben, die "außer Rand und Band" sind, also für den Moment nicht ansprechbar.
Starkzwang wird dann zwar als Einsatzmittel gewählt, aber genau der Stachler mit seinem typischen Starkzwang-Image eben nicht.
Eigentlich ist es ja egal, ob der Hund austickt, weil er verkorkst wurde, weil er angstaggressiv ist oder in den Jagdmodus fällt, es bleibt wieder stehen: um einen Hund, der in so einer Situation steckt, aufzuhalten, ist der Stachler nicht das richtige Mittel.
Hier auch wieder der Unterschied, der verdeutlicht: Laien benutzen ihn falsch, Profis lehen in ab, da unsinnig und ohne Erfolg.
So viel wie nötig, so wenig wie möglich - und auch hier sind Laien eigentlich ausgeschlossen, wer weiß schon so genau??
Vorgeschichte find ich auch uninteressant: was der eine Hund wegsteckt, zieht einem anderen den Boden unter den Füßen weg. Das heißt: selbst wenn der Halter ehrlich wäre, gäbe das immer noch keine Auskunft mit welchem Extrem beim Hund man zu rechnen hat.
Übrigens, diese Festhaltetherapie gibt es auch bei Kindern - und genauso umstritten ist sie auch:
http://www.religio.de/lex/Daten/F/festhaltetherapie.html
Okay, das was da beschrieben wird und der Zeitraum, boah heftig: vier bis sechs Stunden, da steht noch einiges mehr, was ich nicht so prickelnd finde........Trotzdem funktioniert es: so ne kleine Wutwurzel, die gerade tobt, wieder zu beruhigen.
Wirklich schwierig dabei finde ich den Weg für einen selbst: sich selbst genau in dem selben Zeitraum zu zwingen ruhig zu werden - nicht im Sinne von nichts zu sagen, sondern sich in der eigentlich angespannten Situation gleichzeitig selbst zur Entspannung zu zwingen.
Was fühlt Ihr eigentlich in der Zeit, wo der Hund zum runterfahren auf den Boden gedrückt wird????