Beiträge von lotuselise

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    Mein Reden.
    Ich freue mich schon auf viele weitere Beiträge im Sinne von "ich kenne aber".. ;)
    Und Sporthunde und Speazialisten in einen Topf zu werfen ist ja auch nicht gerade sinnvoll.
    Nur weil ich einen Arbeitsverrückten -eher Sportverrückten- und sehr intelligenten Hund hier sitzen habe, bedeutet es noch lange nicht , dass dieser auch gleich ein Spezialist sei.

    Bei dem Beispiel mit dem Dackel müste sich allerdings dann auch nochmal klären... ob der Hund überhaupt Zuchttauglich wäre, die rassetypischen Anlagen überhaput mitbringt, aus welcher Linie er stammt etc.
    Oder ob dieses Tier mal wieder das beliebte Beispiel des unbrauchbaren Hundes wäre. :D

    Ist es denn so schwer zu aktzepieren, dass es Hunde gibt , die ganz spezielle Aufgaben und Lebensbereiche brauchen um glücklich zu sein?

    Und es gibt wirklich mehr als genug Spezialisten auf den Not-Seiten.... warum denn eigtl. nur.
    :???:

    Dazu hätte ich mal eine Frage an die Spezialisten-Besitzer: wie hoch ist eigentlich der "Ausschuss"???

    Ich gehe mal davon aus, dass vielleicht ein Viertel der Hunde wirklich "tauglich" ist, der Rest ist 08/15, irgendwas. So in etwa der Vergleich zwischen einem Freeclimber und einem Hobbybergsteiger.

    Rasse hin oder her, ich denke, die meisten von uns haben Kategorie "Hobbybergsteiger". Heißt, zwar gewisse Anlagen, aber nicht auf richtige Arbeitsleistung mit Erfolg programmiert - eben keine reine Arbeitslinie.

    Dann versuchen wir Alternativen zu bieten: Treibball, Agility, Dogdancing, was auch immer. Wem das nicht möglich ist, aus welchen Gründen auch immer, dem bleibt der Normalo-Hund als Normalo-Halter.

    Und dann kommt für mich die Parallele zu den Kindern, zum Rest der Gesellschaft. Die verblöden zwar und werden verhaltensauffällig. Man wünscht sich, dass sie nicht vor der Spielekonsole sitzen etc, aber andererseits stört es, wenn mal gelacht, Ball gespielt, auf ein Dach geklettert etc. wird.

    Die lieben Familienmitglieder sollen zwar "artgerecht" ausgelastet werden, aber doch bitte nicht in der Öffentlichkeit - ja keinen stören, sondern wenn, dann im Verein, dem Feriencamp oder wo auch immer.

    Und genau da sind wir bei dem Punkt, wo ich immer noch der Meinung bin: wir sind das Problem, nicht die Hunde. Gut, dazu werde ich mal unsere "nicht gesellschaftsfähigen Schandtaten" aufzählen:

    - oben am Waldrand stehen Rehe. Meine rennt dort hin, Rehe weg, guckt doof, kommt zurück
    - mit Maussprung ab ins Feld
    - ein Mann, der in der Dämmerung aus dem Gebüsch kam, gestellt und angebellt
    - zu einer Katze hingerannt. Sie blieb stehen, machte nen Buckel, Hund umkreist sie und bellt. Katze geht auf Hund zu, Hund flüchtet.
    - hab die ganze Nacht nicht schlafen können, sitze nach Spaziergang am See. Männe vorne am Wasser, ich weiter hinten auf dem Boden. Arme verschränkt auf den Knien. Penne kurz weg, weil ich echt k.o. war. Ein Spaziergänger nähert sich mir direkt von hinten und wird angebellt.
    - wir renovieren gerade die Wohnung und ich wüte mit dem Elektroschaber rum. Die Klingel höre ich nicht wegen dem Lärm, aber Hund wufft neben mir und läuft zur Wohnungstüre.

    Solche Beispiele könnt ich zuhauf aufzählen. Alles gesellschaftliche No-Gos. Hund hat nicht zu bellen, nicht zu wachen, nicht zu hüten, nicht zu jagen.

    Was hab ich jetzt an meiner Seite?
    Die einen würden sagen: einen Versager, weil sie nichts von allem mit wirklichem Ehrgeiz zu Ende bringt.
    Die anderen würden sagen: eine Katastrophe, weil sie sich teilweise eben doch ganz gewaltig vom "immer-lieb-Hund-Marke-Steiff" unterscheidet.
    Ich sage: die Kleine ist genau richtig. Sie ist ein richtiger Hund - und ich bin sehr erleichtert, dass keiner ihrer Triebe so sehr durchschlägt, dass ich ein echtes Problem habe - denn sie kommt nicht auf den "nicht-mehr-ansprechbar-Level".

    Drei Menschen, drei Meinungen, der gleiche Hund.

    Und das ist es, finde ich, was es so schwierig macht. Wir haben unsere Erwartungen an die Hunde - und die sollen sie erfüllen. Wir sind krass - nicht sie.

    Noch ein Beispiel: Bei uns im Wald wurde ein Reh gehetzt und gerissen. Das war nicht schön, es hätte nicht passieren sollen, schon klar. Dafür gabs komplett im ganzen Gebiet für alle Leinenpflicht mit netten Schildchen. Habt Ihr eine Ahnung wie viele Wildunfälle es auf der benachbarten Bundesstraße gibt? Wie viele tödliche Verkehrsunfälle es auf der gleichen Strecke die letzten Jahre gab?

    Das eine ist nicht gesellschaftsfähig und verursacht einen riesen Aufschrei mit erheblichen Konsequenzen - das andere ist halt "Alltag", ne Straßensperrung, ein Hubschraubereinsatz, ein neues Kreuz mit Blümchen am Straßenrand aber halb so wild???

    Da wir ja drei Seen direkt vor der Haustür haben, überlege ich gerade mir ein Paddelboot zu kaufen. Wichtigstes Kriterium dabei für mich:

    ich muss es vom Gewicht her alleine tragen und es sollte bei umgeklappter Rücksitzbank mit offenem Kofferraum in meinem Fiesta zu transportieren sein

    und natürlich: Frau Hund muss mit reinpassen!!!!

    Schlauchboot mag ich nicht - irgendwie, keine Ahnung, wenn ich eins hab, leihen sich das auch meine Kids aus und die passen eh nicht auf....

    Wirklich viel Geld will ich dafür auch nicht ausgeben

    Die Einstiegsluke sollte so groß sein, dass ich mit meinem Allerwertesten bequem rein und raus komme, also keine Sardinenbüchse.

    Es wird wohl also eher so in die Richtung Wildwasserkajak gehen. Es muss nicht wirklich schnell sein, es geht mehr um den Funfaktor - und es sollte nicht zu leicht kippen.

    Im Auge hab ich gerade das hier:
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.d…em=300568581916

    Gibts noch andere hier, die mit Hund rumpaddeln??
    Klar ist das kein Prijon aber für meine Zwecke dürfte es ausreichen - was meint Ihr????

    Hi ice,
    mensch, lass Dich mal drücken....... ich musste gerade richtig schmunzeln bei Deinem Beitrag: aha, so ist das also mit dem Internet und seinen Bekanntschaften:

    Ich kann mich an den Chat und Deine damals neu bestellten Schuhe erinnern. Hätte eher erwartet, dass Du mit einem dieser schicken Teile auf den Boden stampfst und Deinem Chef ein "ihm gings da mies und ich hab gehandelt" entgegenschmetterst ;)

    Nö, aber mal im Ernst: es gibt doch einen wichtigen Pluspunkt bei der ganzen Bewerbergeschichte: Sozialkompetenz. Du müsstest also die Sache nur richtig verpacken und zu Deinem Vorteil verkaufen.
    Wichtig ist eigentlich nur, dass der Besi nicht auch noch irgendein Arbeitskollege oder Best Friend von Deinem Chef ist und Du ihn damit zwischen die Stühle rückst - wenn das nicht so ist, wird es kaum ein Problem sein.

    Mit Deinem Hund - na ja, weiß ja nicht, was Deine Mom sonst noch so macht - aber nimm sie doch einfach mit ins Boot: ich glaub jede Mom wäre stolz, wenn ihr Mädel in der Beziehung so wäre wie Du. Vielleicht wird das leichter als Du denkst - der kleine Hundemann hat es ja offensichtlich drauf die Herzen im Sturm zu erobern. Oder hat sie schon ihr absolutes Veto zu der Sache eingelegt???

    Je nachdem was Du für einen Draht zu Deinem Chef hast, könntest Du ihn um Rat fragen, was er an Deiner Stelle tun würde, wenn die Situation so wie von Dir beschrieben wäre, schließlich kennt er sich ja mit Hunden aus - wäre vielleicht auch einen Versuch wert, seine Meinung zu dem Thema allgemein abzuchecken.....

    Das bekommst Du schon hin, wirst sehen... :gut:

    Du merkst, dass Du hundegeschädigt bist, wenn.....

    nachdem die xte Haarschneidemaschine ihren Geist aufgegeben hat, weil meine Jungs Haare haben wie Schafe Wolle - hab ich ihnen eine Hundeschermaschine gekauft.......

    Was bei einem Hund das Fell kürzen kann - wird auch die Häärchen meiner Zwerge aushalten...... auf jeden Fall geht das Teil wie Hölle....

    Nur die Pappumverpackung um die Plaste-Aufbewahrungsbox mit dem Yorkie drauf habe ich gaaaanz schnell verschwinden lassen :D |)

    Zitat

    Eigentlich einen, der uns auf Anhieb zusagt... Sollte aber nicht ganz so klein oder groß sein, ansonsten sind wir eigentlich für vieles offen.

    Warum gebt Ihr eigentlich so schnell auf??

    Fiktive Story:
    Mein Mann trennt sich von mir, ich muss Vollzeit arbeiten gehen. Mist, es gibt nur eine Jobzusage, bei der ich noch 70 km oder 1 1/2 Stunden zur Arbeit fahre und wieder nach Hause. Somit verlasse ich morgens um sechs das Haus und komme erst abends wieder um halb sieben nach Hause. So nach und nach lässt mich der Gedanke nicht los, dass mein Hund eigentlich gar nichts von mir hat. Aber ich hab einen Freund, der ist selbständig, kann den Hund mit ins Büro nehmen und sich seine Zeit einteilen. Schweren Herzens entschließe ich mich ihm meinen Hund zu überlassen. Nach einer Weile lernt dieser Freund seine Neue kennen, verknallt sich voll in diese supereifersüchtige Zicke, die jedesmal nen Mörderaufstand macht, wenn wir Kontakt haben.
    Weder mein Freund noch ich haben Bock auf das Gezeter und wir verlieren uns aus den Augen.
    Eine geraume Zeit später bekomme ich einen Anruf vom Tierheim. Dort sitzt mein Hund seit mehreren Monaten. Mein ehemaliger Freund holt ihn nicht, denn seine nun Verlobte fand den Hund genauso bescheuert wie mich.
    Was würde ich tun? Logisch - meinen Hund im Tierheim abholen und auch auslösen. Was sonst??

    Ich hätte also den gleichen Status wie die Besitzerin bei Dir - absolut. Den Hund hätte ich auch geholt. Hätte nicht einfach sagen können: ist nicht mehr meiner, geht mich nichts an.

    Deshalb würde ich noch eins machen: einen verschlossenen Umschlag mit Deinen Daten dem Tierheim geben, dass sie ihn der Besitzerin bitte überreichen. Mit Eurer Adresse, Telefonnummer - auch, dass ihr den Hund so gerne nehmen würdet......

    Entweder es bleibt so wie es ist, oder es wird besser für Euch. Schlechter kanns ja nicht werden, also würde ich den Versuch starten.........

    Hmhh, entspann Dich erstmal....

    Red mit dem Tierheim, ob sie diesen Hund lieber bei Euch sehen, oder bei der Vorbesitzerin.
    So leid es mir tut, ich glaube, rein rechtlich spielt Ihr bei dieser ganzen Geschichte nicht die erste Geige.

    Eigentlich gibt es hier zwei "Rechtsfälle", so wie ich es sehe:

    1. Die Frage, ob das Tierheim einen Hund zurückbehalten darf, solange die entstandenen Kosten nicht gedeckt sind.
    Dürfte rechtlich ähnlich sein wie in der Autowerkstatt: "Reparatur nur gegen Barzahlung". Heißt, solange die Rechnung nicht geblecht ist, kriegste Dein Auto nicht.
    Ob dieses "Pfandrecht" bei einem gemeinnützigen Verein als Gläubiger anwendbar ist, weiß ich nicht.

    2. Ihr bei der Sache: da sehe ich es strenggenommen so, dass man nichts "verkaufen" oder verschenken kann, was einem nicht gehört. Das Tierheim war dann zwar Besitzer des Hundes, aber nicht Eigentümer, womit der Vertrag mit Euch ganz einfach nichtig wäre. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Also, erstmal mit Tierheim reden, ob die einen Anwalt haben und wie mutig die sind. Wenn die Leute dort voll auf Eurer Seite sind, dann macht doch einfach einen Vertrag mit denen als Pflegestelle. So wie Du schreibst, wird es schwierig sein Eure Kosten abzurechnen. Als Pflegestelle des Tierheimes aber nicht....

    Damit summieren sich die Kosten schnell, Ihr könnt den Hund erstmal so nehmen wie geplant. Damit ist Euch geholfen. Ob und wie das Tierheim letztendlich an sein Geld kommt, ist deren Sache.

    Es ist ganz einfach so: entweder sie bestehen darauf, dass die vorherige Eigentümerin 1500 Euro blecht. Dann will die auch ihren Hund zurück, schon aus Prinzip. Oder sie machen mit ihr einen Vergleich mit Verzichtserklärung, verlangen nur die übliche Abgabegebühr und das wars.

    Ruf doch mal Deine eigene Rechtsschutz an und frag nach: Sag einfach Du hast etwas von jemandem gekauft, wo sich hinterher rausstellte, dass der Verkäufer nicht der Eigentümer war und willst wissen was Du tun sollst. Mit ein bißchen Glück ist dann die erste Rechtsberatung abgesegnet. Würd ich versuchen....

    Denn das was ich geschrieben hab, ist keine Rechtsberatung und ich übernehm auch keine Garantie, es ist meine Meinung mit meinem Rechtsverständnis....

    Waren gestern im TH und sind mit zwei Welpis Gassi gegangen. Wirklich noch kleine Zwergis:
    Gut, dachten wir halt: schaun wir mal, wie weit wir kommen, solange es den Kleinen Spaß macht.

    Die Zwergis wollten natürlich zu jedem Hund hin, klar, neugierige Minis erkunden die Welt. Es blieb also nicht aus, dass uns in der Ein / Ausflugsschneise andere Hunde des THs mit Gassigehern begegnet sind.

    Ich halt Welpi kurz, weil ich keinen Kontakt zu anderen Hunden wollte. War mir einfach zu gefährlich: ich kenn die anderen Hunde nicht - und so gut im Lesen bei Rundumfellgewuschel und Schlappohren bin ich dann doch nicht.

    Rausch, lassen die anderen ihre Hunde zu den Welpen an der Flexi hin, weil ja süß und ihr Hund neugierig - nach Hund riechts ja auch schon in Klein. Ich sag: "bitte nehmen Sie ihren kurz".

    Was krieg ich zur Antwort: "Aber die haben doch Welpenschutz, da passiert nix". Wuaaaaahhh!!!. Sehe wie die Lefzen leicht zucken bei der Hündin - sag, die zieht die Lefzen und im gleichen Atemzug Welpi geschnappt, ab auf meinen Arm.

    Boah, so ein Sch***, soll Welpi jetzt lernen, dass alle andern gefährlich sind und er auf den Arm genommen wird?
    Genauso Mist, wie wenn der Zwerg eine üble Begegnung mit Artgenossen hat. Das nimmt er für seinen ganzen weiteren Weg mit.

    Mein Fazit: keine Ahnung wie Welpenbesitzer das durchhalten. Ich war beim dritten Mal sowas von pissed, ich glaub, wenn ich einen hätte, würd ich nach der ersten Woche beim Wort "Welpenschutz" echt nen Ausschlag bekommen......

    Ich glaub auch da gibt es kein Patentrezept. Hmmh, seltsam, bei uns gibt es eigentlich diesbezüglich keine Probleme.

    Es gab eine Zeit, da musste ich bis auf wenige Ausnahmen jeden Hundekontakt für meine Maus regeln. Die Angstnase hatte vor allem und jedem Angst.

    Wir sind ne Menge Bögen gelaufen, ich hab mich so oft dazwischen gestellt, den anderen Hund weggeschickt etc.
    Mittlerweile kann ich sie ganz gut lesen - es gibt so drei Möglichkeiten:

    1. Sie findet den anderen einfach nur Klasse, Kontaktaufnahme ausdrücklich erwünscht
    2. Sie findet den anderen doof, alles an ihr ist auf Abwehr, manchmal stänkert sie, mit Ermahnung läuft sie im Fuß brav dran vorbei / hört auch auf zu bellen. Kommt so einer frei auf uns zu, blocke ich ihn oder schicke ihn weg.
    3. Sie ist immer noch unsicher und macht ein Fass auf - und da gibt es zwei Möglichkeiten

    a) ich kenn den anderen Hund nicht, dann behandle ich den wie 2.
    b) ich kenn den anderen Hund - er ist souverän und gelassen. Dann schmeiß ich meiner die Leine hin mit den Worten "mach Deinen Sch*** alleine", geh den anderen Hund kurz begrüßen. Meistens wechselt man auch ein paar Worte mit dem anderen HH. Damit ist schlagartig Ruhe. Bellen hört auf, sie macht ihr Ding und schnüffelt Nase an Nase mit dem anderen Hund.

    Genauso wie ich gegen das "die Hunde einfach mal machen lassen" bin, fand ich diese totale Abhängigkeit von meinem Hund mir gegenüber auch nicht wirklich toll - und wollte davon wieder weg.

    Ich regel also nur noch bei unsymphatisch oder unsicher Unbekannt. Den Rest macht sie alleine. Und das find ich auch wichtig und richtig so.

    Den Gedanken an sich find ich eigentlich super. Tierheim sowieso. Ich glaube auch, dass ein jüngerer Hund eine Art "Jungbrunnen" für einen älteren sein kann. Funktioniert jedenfalls bei einigen Gassibekanntschaften gut. Die älteren lassen sich von den jüngeren durchaus motivieren, auch die älteren Herren geraten manchmal noch in "Wallung".

    Drum, Sympathie sollte es schon sein zwischen den Hunden, ignorieren heißt für mich dulden und das wäre mir zu wenig, gerade, wenn die beiden ziemlich schnell zusamme alleine bleiben müssen.

    Vom Alter her: Welpen nerven, Junghunde auch, ein Reibauf genauso. Also bleibt nur ein erwachsener Hund übrig.

    Aber lass uns mal anders überlegen bzw. die ganze Sache anders sehen:

    Deine Mutter hat die Hündin, Du den Rüden - und beide halt eine gemeinsame Betreuung.

    Dann wäre es aber so, dass die eigentlichen "Knackpunkte" an der Geschichte Deine Mom treffen z.B. gemeinsamer Gassigang am Nachmittag.
    Somit hilft es gar nichts, wenn Du Dir die Aufgabe zutraust, Deiner Mom das aber zuviel wird.....

    Eigentlich lese ich nichts anderes in Deinem Beitrag als: wir hatten schon immer einen Hund, den fand ich toll - und ich möchte jetzt meinen eigenen.

    Dagegen finde ich, spricht rein gar nichts.

    Aber es wäre eben echt Klasse, wenn Dein Hund auch mit dem Deiner Mutter gut auskäme, weil Ihr beide Euch gegenseitig die Betreuung garantiert.

    Jetzt bist Du dran, frag Deine Mom.

    Wenn es wirklich Dein Traumhund ist, ginge es auch, ihm eine andere Betreuung zu suchen? HuTa oder so??

    Hi Kirsten,

    wirklich helfen kann ich Dir nicht - aber weißt Du was mein erster Gedanke war, als ich das jetzt hier so gelesen hab??

    Macht mal Urlaub Ihr beide!!!!

    Du machst und machst und machst. Ruhe reinbringen kann man aber nicht "machen". Man bekommt sie eigentlich durch "nichts machen" und da sehe ich die Katze sich in den Schwanz beißen.

    Ich mein, im Prinzip, teilweise den ganzen Tag wie Du schreibst, bist Du in "Hab-acht-Stellung" und wartest auf das Auftauchen eines Problems um loslegen zu können.....

    Versuch doch mal einfach ein paar Tage gar nichts zu machen.
    Mach was, worauf Ihr / Du Lust habt, kriegt er nen Bellflash - Du hast besseres zu tun. Kannst ja aus dem Zimmer gehen und neuen Lippenstift auflegen oder sonst etwas unsinniges tun. Es ist alles andere wichtiger, als das, was vor dem Haus passiert.
    Begegnet Ihr nem anderen Hund an der Leine, keinen Bock auf das Gezeter, gehste außen rum. Halllo, wir haben Urlaub, nix mit Training.

    Eigentlich ist es doch bei jedem Konflikt so. Man kann aktiv an einer Konfliktlösungsstrategie arbeiten oder man kann ihn aussitzen.

    Also neues Lernziel für Hund und Dich: "Mein Frauli ist sowas von cool und durch nichts und niemanden aus der Ruhe zu bringen".......