Beiträge von AnjaNeleTeam

    Also für mich hört sich das alles nicht wirklich ideal an.
    3 Wochen reichen nicht um einen Welpen 4h alleine zu lassen und dann nochmal. Sind deine Eltern einverstanden einen Welpen oder evtl. pubertären Junghund den ganzen Tag zu beaufsichtigen? 3 Kinder, ein Hund und dann noch ein junger, stell ich mir stressig vor.

    Beschäftigen willst du dich anscheinend auch nicht viel. Hund soll wohl nebenher laufen. Hab ich nix dagegen, finde es aber auch nicht so gut, dass ich sagen würde "ja klar, nimm dir einen Hund!".
    Was wenn sich der Welpe nicht so entwickelt wie du möchtest? Wenn in der Welpenschule was schief läuft? Ihr in eine blöde Hundeschule kommt? Der Hund dir sehr viel mehr Arbeit, Zeit und Geld abverlangt, als du es jetzt vielleicht von eurem Familienhund kennst?

    Ich find das alles zu unüberlegt und etwas blauäugig. Kann gut gehen, muss aber nicht.

    Jetzt ein gutes halbes Jahr später ist aus dem kleinen Welpen ein stattlicher Jungrüde geworden.
    Nicht wie anfänglich geglaubt kam der Hund mal rein, nein er war tatsächlich ununterbrochen draußen.
    Die Leute sind mit dem Hund nicht raus gegangen, weil er zieht. Außerdem könnte dem Hund was passieren wenn er auf andere Hunde trifft und im Freilauf könnte er weg rennen.
    Die Hütte ist übrigens nicht isoliert, was rechtlich schon relevant sein dürfte, wenn auch im Sommer egal.
    Er hat sehr viel im Garten zerlegt und die Basteleien wurden immer abenteuerlicher. Z.B. viele Äste kreuz und quer in einem Holzrahmen angebracht und das dann über ein Buddelloch gelegt. Den ersten Tag hat der Hund daneben gebuddelt, den zweiten Tag hat er das Gestell zerlegt :D
    Der Zaun wurde unten mit Brettern sehr laienhaft verstärkt, hat ihn nicht gehindert heute mit Kopf und Vorderpfote raus zu kommen als ich vorbei ging.

    Er wurde außerdem schon häufiger von Passanten und Hundeleuten gefüttert durch den Zaun.

    Positiv ist aber, dass er jetzt von einer Bekannten von mir regelmäßig morgens auf den Spaziergang mitgenommen wird. Sie haben nicht nach jemanden gesucht, sie hat einfach gesagt sie würde ihn dann morgen mitnehmen zum Gassi. Jetzt darf er auch mal frei laufen und Hund sein.
    Die Besitzer kommen jetzt doch ins grübeln ob das alles so ideal ist und überlegen wohl ihn abzugeben. Zwei Interessenten aus der Nachbarschaft gibt es schon.

    Ich drücke dem Kleinen die Daumen, dass er da raus kommt, bevor er vergiftet oder überfahren wird!

    Hast du einen Plan B, wenn sich dein Hund nicht mit den Hunden deiner Tante verstehen sollte, oder wenn es aus irgendeinem anderen Grund nicht klappt?
    Fänd ich sehr wichtig vor der Anschaffung.

    Ansonsten kann ich mich dem nur anschließen:

    Zitat

    Aber im Haus der Eltern?
    ENTWEDER sie verlieben sich HalsüberKopf und alles was heute so schlimm aussah ist morgen Makulatur
    ODER du hast den "Mohrrübensalat" und beim kleinsten "Piep" aus dem Hundekörbchen mächtig Gekeife am Hals.

    Naja aber doch nicht bei geringen Mengen.

    Mein Hund hat heut ne 230g Beinscheibe bekommen (er wiegt 8kg), das war bestimmt sehr viel mehr Protein, da würde doch auch keiner sagen: "vorsicht, schädlich für die Nieren" oder?

    Katzenfutter ist kein Problem für Hunde und als Superbelohnung durchaus geeignet. Ich würde es jetzt nicht täglich geben, aber meiner bekommt es z.B. häufiger beim Mantrailen als Belohnung. Das wären dann zwei kleine Schälchen in der Woche.

    Ich hab einmal den Hund meiner Tante, als er sich auf einen kleineren stürzte an der Haut/dem Fell an der Hüfte weg gezogen. Sie hat dann Richtung Hand geschnappt, aber nicht gebissen, war aber auch nicht komplett ernst.

    Als es eine Rauferei zwischen Janosch und einem Rüden gab, hab ich nichts gemacht. Gab auch nur ein paar Schrammen.

    Nele wurde mal von einem Hofhund arg gebissen, nur wegen ihrer Anwesenheit. Sie hatte danach ein zerfetztes Bein und musste operiert werden. Diesen Hund hab ich mit einer Hand ohne nachzudenken am Nackenfell gepackt und weg gehoben bis die Besitzerin ihn hatte. Ich kam mir vor wie diese Mütter die Autos hochheben, weil ihr Kind drunter liegt. Ca. 35kg die beißen wollen mit einer Hand halten war auch nicht leicht.

    Also wenn wirklich ernsthafte Beschädiungsabsicht da ist, dann überleg ich nicht lang, sondern versuch den Hund irgendwo zu packen. Eventuelle Reißwunden würde ich wohl eher in Kauf nehmen, als nichts zu tun und vielleicht weitere Verletzungen oder tiefere zu riskieren.

    Anschleichen ist in den wenigsten Fällen wirklich ernsthaft. Meist stürmen die Hunde dann das letzte Stück und bleiben abrupt stehen, oder bleiben dann ohne stürmen stehen.

    Kalte Augen beim Pit? Joaaa :hust:

    Wenn du selbst Angst hast, würde ich an deiner Stelle gar nichts machen und deinen Hund an lockerer Leine agieren lassen. Der kann das ganze wahrscheinlich besser einschätzen und so kann er sich angemessen verhalten. Wenn du ihn wegziehst, kann das die falschen Signale aussenden.

    Ansonsten kannst du vielleicht deinen Hund über einen Zaun heben. Generell kann ich da gar nichts empfehlen, weil das immer von der individuellen Situation abhängt.