Beiträge von AnjaNeleTeam

    Lass ihn rumwandern. Das braucht einige Zeit, bis er weiß, dass es nichts spannendes gibt und er relaxen kann.
    Was helfen würde, wenn du auch nix großartiges machst. Also am PC sitzen oder auf der Couch und fernsehen. Wenn du selbst hin und her läufst, aufräumst oder was auch immer, wird er natürlich auch keine Ruhe finden.


    Box im Schlafzimmer fänd ich auch besser.

    Das war nicht böse gemeint, aber manchmal verstärkt man unbewusst die Ängste oder Verhaltensweisen eines Hundes. Das muss nicht durch trösten sein, da kann auch ein Blick reichen.

    Wenn du den Hund erst so kurz hast, dann würd ich ihm einfach Zeit lassen. Wenn mal sowas passiert, dann ignorieren. Extra so eine Situation herbeirufen und dann die Fluchtmöglichkeit verhindern find ich jetzt nicht so prickelnd. Was anderes wäre es, wenn er bei dir Schutz suchen könnte, aber nachdem der "böse Schlüssel" (oder was auch immer, halt ein Beispiel) ja von dir kommt, wird er kaum zu dir kommen.

    Meine alte Hündin war früher so, dass sie, weshalb auch immer, extrem schreckhaft reagierte wenn mir was runter fiel oder ich was umgestoßen hab oder was sonst so passieren kann. Z.B. fand sie umfallende Plastikflaschen ganz schrecklich. Ich hab dann versucht sie daran zu gewöhnen, hab sie Flaschen umstoßen lassen, aber trotzdem keine Besserung. Erst als ich es aufgegeben habe und sie komplett ignoriert habe, hat sich das Verhalten gelegt.

    Es gibt einfach Hunde die da extrem sensibel sind, mehr wollte ich mit dem hausgemacht nicht sagen.

    Also nachdem immer mehr mega tolle Fotos kommen würde ich sagen, dass morgen Abend um 20 Uhr Einsendeschluss ist. :headbash:
    Ist das für alle ok, oder wollte noch jemand unbedingt eins abgeben, schafft es aber bis dahin nicht?

    Es wird echt so superschwer mich da zu entscheiden :hilfe:

    Nen Welpen musst du gar nicht extra müde machen. Fahrt euer Programm runter. Wie soll er sich denn beruhigen, wenn ständig was anderes spannendes da ist?

    Aber was anderes macht mich stutzig.
    Du schreibst, dass die Mama nicht bei den Welpen war. Habt ihr sie denn überhaupt gesehen?

    Meine Tipps wären:

    - nicht so lange raus, lieber im Garten toben lassen
    - Spielzeuge wegräumen
    - was zum Kauen anbieten
    - viel viel Ruhe!

    Wenn ich weiß er übertreibt wieder mal, weil er eh gerade aufgeregt ist, mach ich nix.

    Wenn er vor undefinierbaren Sachen Angst hat oder weil sie ihm komisch vor kommen, dann hock ich mich zu ihm, gebe ihm Körperkontakt. Beruhigt er sich gucken wir uns das zusammen an. Geht das nicht, dann gehen wir im Abstand drum herum.

    Naja, es gibt verschiedene Wege das aufzubauen, aber ich halte davon nix.

    Bei uns (K9) wird es so gemacht, dass anfangs ein sehr kurzer Trail gelegt wird, ca. 10m und 3 Geruchsartikel auf dem Trail liegen. Die Person von der die GAs sind, versteckt sich außer Sicht und belohnt dann mit was Leckerem.

    Ich war bis jetzt bei zwei Einsteigerworkshops dabei mit insgesamt 14 Hunden und alle, wirklich alle sind der Spur von alleine hinterher gegangen. Manche brauchten erstmal einen Tipp, dass sie jetzt was tun sollen, aber die meisten sind von alleine los. Die jüngeren Hunde haben auch mal einen GA ins Maul genommen und vielleicht nur zufällig die VP entdeckt, aber je öfter sie es gemacht haben, desto mehr haben sie kapiert um was es geht.

    Bei uns im Training wird auch darauf geachtet, dass die Hunde ruhig und konzentriert sind und sich nicht schon am Start aufspulen. Wenn man halt so Sachen wie weglaufen macht (das ist anreizen), dann ist der Hund weit davon entfernt ruhig und konzentriert zu sein. Er wird erstmal die Spur ignorieren und nach Sicht gehen und wenn er dadurch nicht weiter kommt mal die Nase einschalten.

    Fährten würde ich nicht vorher beibringen. Der Hund soll bei den Fährten spurtreu suchen, beim Mantrailen darf er suchen wie er mag solange er ankommt - grob gesagt.
    Es braucht es einfach nicht.

    Wenn du verhindern willst, dass dein Hund über Sicht geht, dann macht nicht solche Faxen wie Wegrennen und Anreizen. Die Person die sich versteckt sollte bis zuletzt nicht sichtbar sein, also hinter einer Ecke o.Ä.