Beiträge von AnjaNeleTeam

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    Was haltet ihr von hofhunden? Also nicht solche aus vermehrungen getarnt als hofhund sondern die wirklichen mit liebe ausgezogenen aber vielleicht ungeplanten welpen? ich hab auch schon mit meinem TA gesprochen, eine vorabuntersuchung wäre kein problem, ich kann einfach ohne termin vorbeikommen.

    Das Problem ist, dass du bei solchen Welpen nie genau weißt ob sie wirklich Unfälle sind oder tatsächlich so liebevoll aufgezogen werden und die Hündin nur einen Wurf haben soll o.Ä. Hundehändler sind inzwischen sehr schlau geworden, da würde ich allein meiner Menschenkenntnis nicht trauen. Die haben zum Beispiel Hunde da die sie als Elterntiere ausgeben, dabei sind sie es gar nicht, sondern die Welpen kommen aus Polen und wurden viel zu klein der wirklichen Mutter entrissen, die als Gebärmaschine in einem kleinen Zwinger hockt.
    Allein um das auszuschließen würde ich lieber zu einem anständigen Züchter gehen.
    Ein TA kann dir ja auch nicht sagen ob der Welpe Träger irgendeiner Erbkrankheit ist. Der guckt sich vielleicht die Augen an ob sie klar sind, hört sie mal ab, misst Fieber o.Ä. aber so viel bringt das dann auch nicht.
    Deswegen meine Meinung: einen reinrassigen Welpen nur von einem Züchter der dem VDH angehört oder ähnlichen Vereinen mit gleichen Kontrollen.
    Ahnentafeln sind nicht nur wichtig wenn man mit seinem Hund züchten will.

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    Mal eine andere frage: bei mir regnet es in strömen, umd mir ist auch klar, dass hundi auch dann raus will, aber gibt es dann bei euch kürzere Spaziergänge? Oder stört das hundetier das wetter gar nicht?meine frettchen würden mich dafür auslachen, wenn ich bei regen nach ner leine greifen würde.

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    Meine stört Regen gar nicht. Also wenns gießt wie aus Eimern, dann strahlen sie auch nicht mehr, aber Regen an sich ist ihnen egal. Die wollen dann trotzdem die lange Runde. Letztens war ich aber bei so nem richtigen Mistwetter auch mal einen Tag nur 3x kurz draußen.
    Wie schon gesagt wurde kommt das aber auf den Hund drauf an.

    Du solltest aber bedenken, dass schon Welpen, z.B. aus dem Ausland, traumatisiert sein können. Meine Mutter hat einen Welpen mit 8 Wochen aus Griechenland bekommen, was die alles für Macken hat, das glaubst du nicht. Unsicherheit bei Fremden (knurrt und bellt, schnappt teilweise aber defensiv wenn einer zu nahe kommt), unsicher bei anderen Hunden (kommt einer zu nahe wird gebellt, geknurrt, obwohl noch ein Zweithund da ist), am Anfang hat sie alles gefressen (z.B. einen Plastikmilchdeckel weshalb sie fast operiert werden musste mit 12 Wochen :/ ) und sie hat eine sehr sensible Verdauung. Achso und sie ist bis heut nicht komplett stubenrein, weshalb das Alleinebleiben auch so ne Sache ist. Das geht eigentlich nur weil sie ein alleinstehendes Haus haben und so niemanden das Geheul anfangs stört.
    Den Futterneid hat sie wahrscheinlich mitbekommen, weil sie als Welpe hungern musste oder von der Mutter so geprägt wurde, genauso wie das Misstrauen Fremden gegenüber.

    Wenn du einen Welpen willst und dir solche Verhaltensauffälligkeiten nicht zutraust oder nicht möchtest, dann würde ich dir zu einem gut sozialisierten Hund vom VDH-Züchter raten.
    Die Hündin meiner Mutter ist jetzt 4 Jahre und durch viel Geduld und Training haben sie einiges erreicht. Du kannst natürlich Glück haben, aber ich würde eher vom schlimmsten ausgehen und dann nochmal in mich reinhorchen ob man dem gewachsen ist.

    Wegen sowas finde ich auch erwachsene (Auslands-)Hunde leichter, weil du solche Geschichten besser einschätzen kannst. Wenn man den Hund auf einer Pflegestelle einige Male besucht, wirst du sehen welche Macken er evtl. hat. Bei Welpen ist das noch nicht so deutlich.
    Mein Hund hat allerdings auch eine schlechte Vergangenheit und hat mich einiges an Nerven gekostet. Das war nicht mein erster Hund, trotzdem bin ich fast verzweifelt mit ihm.
    Von dem her verstehe ich, dass du da skeptisch bist. Ich hab halt den Fehler gemacht mir den Hund nur auf einem Spaziergang anzusehen.

    Wow, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet :schockiert:

    Ich weiß auch schon ein neues Thema. Kommt gleich, vorher bewerte ich die anderen Bilder.


    MeiMe
    Ich finds ne schöne Idee, der Hund guckt dich an, das ist schon mal ein schönes Motiv. Vom Fotografischen her gesehen hätte es mir im Hochformat besser gefallen und wenn über deinem Kopf noch mehr Platz gewesen wär.

    RonjaRäuber
    Sooo ne süße Idee :fondof: Wirklich ganz toll! Ich schätze mal es war wegen irgendwas nicht möglich frontal zur Wand zu stehen? Ich hätte gern die ganzen Schattenfiguren scharf gehabt. Vielleicht hätte schon ne geschlossenere Blende geholfen. Das rot/orange macht irgendwie Feuerstimmung, mir gefällts!

    Senta2006
    Haste wohl gegoogelt, oder? :D Ne coole Idee, schön umgesetzt, nur irgendwie wirkt der Schatten komisch?!

    swetchy
    Wunderschönes Bild! Der Sternenhimmel ist mega, da will man gleich ne Nachtwanderung machen. Aber die Sterne sind für mich auch im Vordergrund, deswegen find ichs fast am Thema vorbei. Wär das Thema Dunkelheit oder so würds eher passen. Ändert aber nix dran, dass ich das Bild toll finde!


    Ja und noch mein Bild. Ist tatsächlich von einem Eisentor mit langen dünnen längs-Eisenstäben. Mich wunderts, dass die Schatten auf dem Foto so schief und krumm sind und unterschiedlich breit, weil das Tor keine Kurven oder Unregelmäßigkeiten hatte.
    Ich freu mich, dass es gefällt!


    So das neue Thema: Kreuz


    Mir ist egal ob Kirchenkreuz, Gipfelkreuz, ne Straßenkreuzung oder zwei gekreuzte Essstäbchen sind, Hauptsache ein Kreuz im Fokus :smile:
    Abgabe würd ich sagen nächsten Montag oder bis ich acht Fotos habe :D

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    Nein, Anja, das nicht. Aber meines Empfindens nach hatte die Halterin sich die RR-Hündin "besorgt", ohne auch nur in sich reinzuhorchen, ob das nun das richtige für sie ist. Ich habe wirklich keinerlei Beziehung und Bindung zum Hund bei ihr gemerkt.

    Ist ja schön wenn du sowas empfindest, aber weißt du das auch?
    Dass sie keine Beziehung und Bindung zueinander hatten, hat die Halterin selbst bestätigt als Rütter das gesagt hatte.

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    Ich meine, solch einen Hund holt man sich doch nicht wegen des "hübschen" :mute: Streifens auf dem Rücken, sondern wenn man eine solche Rasse wählt, dann doch deshalb, weil man begeistert ist, von der alten afrikanischen Tradition des RR. Ich zumindest sehe das so bei meiner Rasse und habe sie auch deshalb. Zudem sollte sie dem auch im gesamten Umgang entgegenkommen. RR's brauchen starke Führung, denn es sind wohl extrem starke Hunde.

    Wer weiss, warum sie diese Hündin überhaupt hatte.

    Ich fand das echt erschütternd.

    Sie sagte, sie wollte einen RR weil sie draußen aktiv sind und drinnen ruhig. Von einem hübschen Streifen war nicht die Rede und du willst mir doch nicht wirklich erzählen, dass das Aussehen des Pudels bei dir keine Rolle bei der Auswahl gespielt hat, oder?
    Du weißt überhaupt nichts näheres, aber trotzdem stellst du die Halterin als oberflächlich und uninformiert hin. Aufgrund einer halben Stunde einer Fernsehserie. Das ist das was mich daran so nervt.

    Du fandest es erschütternd? Ja ich auch und sie war genauso getroffen wie sie selber sagte. Vielleicht hat sie sich das leichter vorgestellt als gedacht und dann noch zwei kleine Kinder. Ich finde es verständlich, dass man sich da nicht zu 100% um den Hund kümmern kann.
    Aber sie hat sich Hilfe geholt und mit dem Hund am Problem gearbeitet.


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    Was wäre denn schlimm daran, etwas mit den Menschen zu arbeiten, dass sie selbstbewusster und souveräner werden?
    Denn das kommt nicht nur dem Hund zugute sondern auch einem selbst.

    Was hätte er denn da deiner Meinung nach konkret machen sollen? Meiner Meinung nach hat er mit ihr daran gearbeitet. Er hat ihr klar ihre Fehler aufgezeigt und sie dazu aufgefordert sie zu beheben. Übrigens bringt es fürs Selbstbewusstsein extrem viel wenn man Trainingserfolge hat. Das ist ein Hin und Her und nicht so einseitig.

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    Mir haben meine Hunde viel beigebracht in Sachen Führungsqualität - denn habe ich sie nicht, folgen sie mir auch nicht wirklich, sondern leben nur neben mir her und eben diese Konsequenz, Bestimmtheit, Souveränität und auch Ruhe, die es braucht, damit mein Rudel funktioniert - hat auch mir persönlich sehr viel gebracht und zwar in allen Lebensbereichen.

    Aha, du warst also nicht von anfang an perfekt? Und diesen Lernweg traust du der Frau nicht zu? Warum wenn ich fragen darf?

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    Das bedeutet aber eben auch, dass ich selber gewillt bin, mich auch zu hinterfragen/überdenken und dann auch an mir selber zu arbeiten - das ist natürlich nicht immer so leicht und angenehm - wie mit Leckerlies um sich zu schmeissen - würde aber auf Dauer für den Menschen, wie dem Hund mehr bringen.

    Mir ist schon klar - das sowas nicht gerne gehört/gelesen wird ;)

    Genau das hat sie doch gemacht. Missfällt dir an dem Training nur, dass mit Leckerlies gearbeitet wurde und nicht durch die reine Persönlichkeit?
    Leckerlies können ein toller Einstieg in ein harmonisches Miteinander werden. Ein leichtes Mittel einen Bezug zum Hund zu bekommen. Warum schwerer machen als es sein muss?


    Ich finds einfach daneben sowas rauszuhauen obwohl man die Leute nicht kennt. Hinzu kommt ja noch, dass der RR zwar keine Bindung hatte, aber er war nicht gefährlich oder sonstwie stark verhaltensauffällig.

    So ein Quatsch!

    Entschuldige bitte, aber hast du die Folge ohne Ton gesehen?

    Das Futterbeuteltraining war doch nicht nur zum Füttern des Hundes da. Der Hund sollte lernen, dass Frauchen nicht nur Spielverderberin ist, sondern dass es sich lohnt mit ihr zu arbeiten und zu folgen.
    Was auch funktioniert hat. Rütter sagte weiterhin, dass es ein Schritt in die richtige Richtung war, nicht, dass jetzt alles supi ist.

    Ich glaube, dass er durch seine deutlichen Worte an die Besitzerin durchaus auch was in ihr bewirkt hat. Sie sieht den Hund mit anderen Augen.

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    Und gerade dieser Fall mit dem RB - würde der Hund auf einen souveränen, selbstbewussten Menschen treffen, hätte der es ganz bestimmt nicht nötig, sich irgendwas von diesem Hund mit Futter zu erkaufen - der Hund würde ihm freudig folgen.

    Tja nur ist leider nicht jeder souverän und selbstbewusst. Sollen die alle keine Hunde halten, oder sie bei Problemen abgeben? Also ehrlich, bei so einer Aussage muss ich mich echt zurückhalten :mute:
    Du läufst bestimmt so selbstbewusst, dass nur durch deine Aura alle Hunde brav sind und fein folgen, klar :roll:

    Mit Futter erkaufen hat das nichts zu tun. Bei einem Hund der gelernt hat, dass Frauchen langweilig ist und ignoriert werden kann, brauchst du einen Ansatzpunkt der für den Hund und den Halter passt.

    Ich hab am Ende nicht mehr aufgepasst. Wird mit der Ridgeback-Hündin noch weiter trainiert? Also sieht man sie in der nächsten Folge wieder?

    Ich finds gut, wenn man wie bei der Schäferhündin nicht nur alles in einer Folge abwickelt.
    Obwohl die Ridgebackhündin jetzt auch kein besonders schwerer/spannender Fall war.