Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich würde wahrscheinlich nichts machen, weil ich es immer schwer finde HörenSagen aber nichts selbst erlebtes einfließen zu lassen.
    Wenn man jetzt nur den Vorfall nimmt, dann war das natürlich alles sehr ungünstig, aber nicht weiter tragisch. Du bist nicht verletzt, der Hund auch nicht wirklich. Der Mann war vielleicht einfach nicht darauf gefasst und die mit dem braunen Wuschel unhöflich und überheblich. Für mich trotzdem alles keine Gründe zum OA zu gehen.
    Wäre das jetzt keine Dogge, könnte man es wohl leichter als Rüdenrauferei abhaken. Ja und weil die Dogge deinen Rüden angegangen ist, würde ich nicht gleich vermuten, dass er auch Kindern was tut.
    Ich würde denen in Zukunft aus dem Weg gehen und etwas aufmerksamer sein, falls man sowas nochmal mitbekommt.

    Man kann sich auch mit Kleinen furchtbar stressen ;-)
    Aber natürlich kann man sie zur Not etwas leichter händeln. Obwohl es damals mit Nele, die einfach viel zu langsam war um mal eben schnell die Straßenseite zu wechseln, auch nicht besonders einfach war.
    Ich hab einfach aufgehört mir Stress zu machen. An seiner Leinenaggro (die ja immer noch besteht) übe ich gar nicht mehr. Allerdings lobe ich viel wenn er was richtig macht. Dieser fehlende Druck den man sich selber oft macht, hat schon einiges entspannter gemacht. Ich will nicht sagen, dass das eine Lösung ist oder nur das ausreicht, aber uns hat es geholfen :)

    Ich hab mich früher auch häufig über Tutnixe und dumme Kommentare aufgeregt, das mach ich heute nicht mehr.
    Erstens bringts nix, zweitens führt es zu Bluthochdruck, drittens ist Janosch wesentlich ruhiger wenn ich es auch bin. Manchmal gibts sogar ganz nette Situationen. Gestern waren wir in München im Hofgarten, da lief ein Hund auf Janosch zu. Er war angeleint, der andere nicht. Sie beschnüffelten sich, ich war etwas genervt, blieb aber ruhig, weil wegziehen oder verscheuchen Janosch zu 100% zum Pöbeln gebracht hätte. So hat er Spielaufforderung gemacht und sich gefreut. Normalerweise leine ich dann auch ab.

    Kommt natürlich sehr auf die Situation und den anderen Hund drauf an wie es abläuft. Früher war Janosch nicht so freundlich und hat mich dann beim Pöbeln gebissen, da wars natürlich Mist wenn wieder einer reingeprescht ist. Verhindern kann man es halt leider doch nicht

    Telefonier einfach mal die Huschus die dir gefallen durch. Bei den Gesprächen erfährt man oft recht viel wie der jeweilige Trainer tickt. Häufig kannst du auch bei den Stunden zugucken. Ohne Hund empfiehlt sich oft eh.

    Die von dir verlinkte Trainerin bietet auch Beratung vor dem Kauf an. Hört sich doch gut an. Würde darauf zurückgreifen um bei der doch recht schwierigen Auswahl jemanden zu haben, der einem weiterhelfen kann.

    Wird es nun konkreter mit der Hundeanschaffung?

    Konfrontation find ich ja gar nicht verkehrt, aber bei einem völlig verstörten Hund der erst seit kurzem da ist, würde ich davon abraten. Gerade Auslandshunde benötigen wahnsinnig viel Zeit um mit unseren Gegebenheiten klar zu kommen.

    Hausleine find ich nicht schlecht, ansonsten eben über Futter gehen (kein Trofu, eher Hackbällchen oder gebratenes Hühnchen) und Zeit lassen. Rausgehen würde ich nur ganz kurz und auch da ganz langsam, Schrittchen für Schrittchen und den Hund die Welt anschaun lassen. Panisches in die Büsche ziehen würde ich nicht zulassen, sondern stehen bleiben und warten bis der Hund eher die Nähe zum Menschen sucht, das dann belohnen.

    Ich finde das ehrlichgesagt ganz schlimm, wenn Hunde irgenwohin geschliffen werden, damit sie kapieren das wäre alles gar nicht so schrecklich. Das kann auch nach hinten losgehen, gerade bei teils traumatisierten und deprivierten Hunden.