Beiträge von AnjaNeleTeam

    Na klar sterben wildlebende Wölfe früher als unsere Haushunde das liegt aber sicher nicht am Futter.
    Lass mal einen Hund das ganze Jahr über draussen leben unter diesen körperlichen Anstrengungen denen ein Wolf ausgesetzt ist
    ich glaube nicht das ein Hund annähernd so alt wird wie ein Wolf.


    Ich hab ja auch nur gesagt, dass genau wegen dieser Tatsache man nicht überprüfen kann, ob bei Wölfen durch das rohe Futter später oder weniger Krankheiten im Alter auftreten. Vielleicht ist rohes Futter für die Organe schlecht, das ist beim Wolf aber völlig irrelevant, weil die Alterserscheinungen nie auftreten. Beim Hund könnte man das aber eventuell feststellen.

    Was mir sehr geholfen hat, ist einen festen Plan zu haben. Also was möchte ich in einer bestimmten Situation machen? Wie möchte ich ihm was bestimmtes beibringen?
    Teilweise habe ich mir das auch aufgeschrieben, jeden Schritt im Training. Auch ob es funktioniert hat oder nicht.

    Wenn man selber total planlos ist, kann man einen Trainer hinzuziehen. Dann hat man schon mal eine Orientierungshilfe.

    Du musst auch wissen was dir wichtig ist und was dir eigentlich nicht wichtig ist, aber von Hundehaltern erwartet wird.
    Ich hab z.B. ewig an der Leinenführigkeit rumgedoktert, weil ein ziehender Hund ja ein NoGo ist. Aber eigentlich hat es mich gar nicht gestört, deshalb war ich nicht konsequent. Seit ich mir da keinen Stress mehr mache, funktioniert es viel besser ;-)

    Sehr wichtig war mir der Rückruf und der sitzt auch.

    Also mein Tipp: Ziel setzen - Plan machen - konsequent durchführen
    Evtl. Hilfe dafür holen.
    Dran denken: Agieren ist immer besser als reagieren (z.B. nicht warten bis der Hund pöbelt, sondern schon vorher agieren um das Verhalten zu verhindern.

    Ob diese Studie die durchschnittliche Lebenserwartung berücksichtigt, weiß ich nicht. Aber ich meine mich an eine Studie erinnern zu können, in der raus kam, dass die Hunde bevor es Fertigfutter gab (vor 1950 ungefähr) wesentlich älter wurden.

    Beim Wolf kann man ja auch schlecht nachweisen, ob das rohe Futter wirklich zu einem längeren und gesünderem Leben führt. Die meisten Wölfe sterben wesentlich jünger als unsere Haushunde.

    Und die Einzelbeispiele sind ja ganz schön, aber sagen halt leider nix aus.
    Meine Hündin ist 16 Jahre geworden. 10 Jahre ihres Lebens bekam sie Hills vom Tierarzt imm Lamm und Reis, dann bekam sie Barf, wo sie aber massivst gemäkelt hat. Dann klappte es ganz gut mit Dosenfutter und zum Schluss mit Gekochtem.
    Die Hündin meiner Tante ist ein halbes Jahr später geboren und wurde auch 16 Jahre alt. Sie bekam von Welpenbeinen an Supermarkttrockenfutter.

    Die ersten acht Wochen Ausschlussdiät nähern sich so langsam ihrem Ende.

    Ich kann jetzt sagen, dass er Pferd und Süßkartoffel gut verträgt. Allerdings nur im gekochten Zustand. Roh habe ich nicht getestet, aber eben Kausnacks gegeben. Je nach Größe und Härte reagiert er da drauf.
    Allerdings sind seine Haufen immer sehr weich und oft kommt zum Schluss ein mehr oder weniger geformter Klecks mit raus. Aber so richtigen Durchfall gab es schon lange nicht mehr. Auch das Nüchternbrechen ist weniger, aber wahrscheinlich vor allem an unserem umgestellten Tagesablauf durch den Welpen.

    Vor drei Tagen hab ich für den Kleinen gekocht und habe Janosch dann auch was abgegeben. Ich wollte einfach sehen ob er darauf gleich reagiert oder ob er es vielleicht besser verträgt. Es war Kartoffel und Karotte mit Putenfleisch.
    Er hat einen schönen Haufen gemacht und dann noch einen nicht so schönen. Der war zwar fest, aber mit etwas Schleim. Irgendwas hat er also nicht vertragen.
    Karotte schließe ich aus, die verträgt er gut.
    Bei der Kartoffel bin ich unsicher, weil er z.B. Karotten, Kartoffel Babygläschen ohne Probleme verträgt.
    Pute vermute ich mal als Schuldigen.

    Er bekommt also erstmal Pferd und Süßkartoffel weiter. Die Tage werde ich ihm dann etwas Leinöl mit rein geben und in zwei Wochen teste ich vielleicht mal Hafer dazu.

    Das können sie eben nicht, warum sonst sind so viele Hunde krank bekommen Krebs und entwickeln Allergien?
    Die Futtermittelindustrie setzt diese Märchen nur in die Welt damit wir ihr Futter kaufen.
    Mir ist auch egal was andere machen im Urlaub bekommt meine Trockenfleisch und Dose
    und ansonsten Fleisch und sie hat viel weicheres Fell als andere und ist auch viel gesünder und lebenslustiger als
    viele jüngere Hunde obwohl sie schon fast 12 Jahre alt ist.

    Und glaub mir auch ein Hund ohne Jagdtrieb würde sich Fleisch holen, wenn es keine Menschen gäbe.

    Der Verdauungstrakt des Hundes ist immer noch derselbe wie beim Wolf und das ist wissenschaftlich nachgewiesen.


    Da liegst du leider falsch. Wie man in meinem verlinkten Beitrag nachlesen kann. Da ist glaube ich auch die Studie nachgewiesen.
    Wenn man einfach den gesunden Menschenverstand anstrengt, merkt man schon, dass da was nicht stimmen kann bei der Hund = Wolf Theorie. Wie wurden denn Hunde die letzten Jahrhunderte ernährt? Sicher nicht mit ganzen Beutetieren. Sicher nicht mit schönem Muskelfleisch. Höchstens vielleicht rohe Eingeweide, aber selbst die wurden ja meist noch verwertet. Was blieb also? Die gekochten Essensreste, verkohltes Brot, Abfälle.

    Wie die Studie der Futtermittelindustrie helfen soll weiß ich ehrlichgesagt nicht. Die ist doch auch auf den "wir ernähren unsere Hunde wie Wölfe"-Zug aufgesprungen. Siehe Wolfsblut oder auch Happy Dog.
    Ich finde die Studie propagiert eher wieder die Fütterung von Essensresten, also Gekochtem.

    Um zu entscheiden, was man seinem Hund am besten füttert, muss man eigentlich nur überlegen wie der Hund zum Hund wurde und wie auch bei uns Menschen eine gesunde Ernährung aussieht.

    Hunde wurden seit jeher mit Essensresten und Abfällen ernährt. Nicht sehr hochwertig, nicht viel Fleisch, eher Knochen, auch Getreide usw. Der Verdauungstrakt des Hundes hat sich dementsprechend eingestellt. Anders als Wölfe können Hunde Kohlenhydrate und Stärke gut verwerten.
    Mal ein Beispiellink: http://www.lumpi4.de/wolf-evolution…ndert-15471512/

    Und wenn man jetzt mal schaut wie eine gesunde Ernährung beim Menschen aussieht: Frische Lebensmittel abwechslungsreiche Ernährung. Auch beim Hund bin ich der Meinung, dass jahrelang das gleiche Futter zwar funktioniert, aber nicht gut sein kann. Klar wir Menschen können auch einige Zeit mit Fertignahrung leben, aber dass das gesund ist, würde keiner sagen.

    Deswegen habe ich mich dazu entschieden nicht einen Weg stur zu verfolgen, also nur Trofu, nur Roh, nur Dose usw. Sondern eine Mischfütterung anzustreben. Mal gibts roh, mal gekocht, mal Trofu und dann wieder Dose. Allerdings würde ich schon versuchen eine gewisse Regelmäßigkeit reinzubekommen.

    Bei meinem Rüden habe ich eine zeitlang so gefüttert:
    Morgens Trofu
    Abends Dofu
    Manchmal statt Trofu Roh und Manchmal statt Dose gekocht. Das ist jeweils relativ ähnlich vom Verdauungsanspruch her und wurde deshalb gut vertragen.


    Achso und ich halte aus oben genannten Gründen gar nix von diesen getreidefreien Futtersorten. Wenn ich koche, dann ist der Fleischanteil meist unter 40% und der Kohlehydratanteil wesentlich höher.

    So, habe den ganzen Thread durch und würde auch gerne noch meinen Senf dazu geben.

    Anfangs dachte ich "oh mein Gott die armen Hunde!", aber in dem einen Video sah das dann schon anders aus. Ich fand es sehr spannend, welche Strategie die einzelnen Hunde gezeigt haben.
    Ich bin der Meinung, dass jede Rasse auch rassegerecht ausgelastet werden sollte. Natürlich solange der jeweilige Hund das auch möchte und sich eignet.
    Aber welche rassegerechte Auslastung gibt es denn für Sokas? Ihrer ursprünglichen Bestimmung können sie ja nicht mehr nachgehen. Da ist das doch eine schöne Ersatzbeschäftigung (natürlich nur solange richtig aufgebaut und nicht übertrieben wird).

    Und von wegen unnatürlicher Körperhaltung, hohe Belastung usw.:
    http://i.ytimg.com/vi/Hy-39Hp5_3g/hqdefault.jpg
    http://www.meinebordercollies.de/src/img_hunde_…edience_001.jpg
    http://img.webme.com/pic/h/hundespo…adt/vasco_2.jpg
    http://www.ndr.de/nachrichten/sc…v-contentxl.jpg (freudig sehen die für mich nicht aus. Hätten meine Hunde so lange Bleschel, würde ich sofort das nächste schattige Plätzchen aufsuchen und was zum Saufen anbieten)
    http://www.as-dogslife.com/images/Flyball/Flyball_1.jpg

    Und wie oft hat man es im Agility oder woanders mit Hunden zu tun, die das nur machen um Herrchen oder Frauchen zu gefallen? Ist doch fast immer

    Ich finde ihn auch gut so, mehr würde ich nicht versuchen drauf zu füttern.
    Man sieht zwar die Rippen, aber die Wirbelsäule und die Hüftknochen sind gut verdeckt. Er ist halt noch ein Junghund. Zu dünn sieht er auf keinen Fall aus. Schlank und sportlichk, mit schönen Muskeln.