Um zu entscheiden, was man seinem Hund am besten füttert, muss man eigentlich nur überlegen wie der Hund zum Hund wurde und wie auch bei uns Menschen eine gesunde Ernährung aussieht.
Hunde wurden seit jeher mit Essensresten und Abfällen ernährt. Nicht sehr hochwertig, nicht viel Fleisch, eher Knochen, auch Getreide usw. Der Verdauungstrakt des Hundes hat sich dementsprechend eingestellt. Anders als Wölfe können Hunde Kohlenhydrate und Stärke gut verwerten.
Mal ein Beispiellink: http://www.lumpi4.de/wolf-evolution…ndert-15471512/
Und wenn man jetzt mal schaut wie eine gesunde Ernährung beim Menschen aussieht: Frische Lebensmittel abwechslungsreiche Ernährung. Auch beim Hund bin ich der Meinung, dass jahrelang das gleiche Futter zwar funktioniert, aber nicht gut sein kann. Klar wir Menschen können auch einige Zeit mit Fertignahrung leben, aber dass das gesund ist, würde keiner sagen.
Deswegen habe ich mich dazu entschieden nicht einen Weg stur zu verfolgen, also nur Trofu, nur Roh, nur Dose usw. Sondern eine Mischfütterung anzustreben. Mal gibts roh, mal gekocht, mal Trofu und dann wieder Dose. Allerdings würde ich schon versuchen eine gewisse Regelmäßigkeit reinzubekommen.
Bei meinem Rüden habe ich eine zeitlang so gefüttert:
Morgens Trofu
Abends Dofu
Manchmal statt Trofu Roh und Manchmal statt Dose gekocht. Das ist jeweils relativ ähnlich vom Verdauungsanspruch her und wurde deshalb gut vertragen.
Achso und ich halte aus oben genannten Gründen gar nix von diesen getreidefreien Futtersorten. Wenn ich koche, dann ist der Fleischanteil meist unter 40% und der Kohlehydratanteil wesentlich höher.