Zu 1.
Ständiges Lecken würde ich auch unterbinden, sowas ist einfach nervig. Generell verbieten würde ich es aber nicht. Es gehört zum Komfortverhalten und ist meistens eine nett gemeinte Geste, die den Zusammenhalt stärken soll.
Besteht ein Hund aufs Abschlecken, kann das aber auch auf ein Problem in eurer Beziehung hindeuten. Dann kann es gemeint sein als "wenn ich dich abschlecken möchte, dann bleibst du hier und lässt dich putzen".
Zu 2.
Deine Mutter sollte dafür sorgen, dass er zu keinem Erfolg kommt. Durch wegdrehen zum Beispiel. Und du solltest ihn gar nicht so weit gehen lassen. Belohne ihn solange er noch ruhig ist und sich angemessen verhält. Macht er das nicht, bleibt er an der Leine (auch im Haus).
Zu 3.
Das hört sich sehr nach Kontrollverhalten an. Du solltest mal genau beobachten, ob er sich wirklich freut wenn du wiederkommst oder dich eher anpöbelt/rempelt, so nach dem Motto "wo warst du so lang".
In der Wohnung kann man ganz gut beginnen. Ich hab das bei meinem Jungspund so gelöst, dass ich entweder ständig hin und her gegangen bin, auch abrupt gewendet habe, Tür zu, Tür auf, bis es ihm zu doof wurde. Oder beim ersten Verfolgungsansatz habe ich ihn streng weggeschickt. Blieb er dann liegen, bin ich später hin und hab ihn geknuddelt.
Ich denke wenn er in der Wohnung akzeptiert, dass du rumläufst und er dich nicht überwachen muss, dass das dann auch draußen besser wird.
Wenn nicht, kannst du das extra üben.
Du bindest ihn wo an und gehst nur einen kleinen Schritt weg. Bleibt er ruhig, gehst du wieder hin und belohnst ihn. Ist er nicht ruhig, wartest du bis er sich abregt und gehst dann hin. Nach und nach die Distanz vergrößern, bis er auch bei einigen Schritten ruhig ist und nicht motzt.
Viel Erfolg!