Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das genau ist aber vermenschlicht.
    Das ist keine Hundesicht. Hunde anerkennen sich größenunabhängig. Alleine das Verhalten entscheidet über den Sozialkontakt. Und die allerwenigsten Sozialkontakte sind körperlich, sei es stubsen oder gar beißen. Es reicht oft ein fester Blick, ein kleines Lefzenhochziehen, Nasekräuseln. Und das können auch kleine Hunde machen, das wird gesehen und anerkannt.

    Nur eben ein unsicherer aggressiver Hund wird es bei anderen Hunden immer schwer haben, völlig unabhängig von der Größe.


    Hattest du mal einen kleinen Hund?

    Wie erklärst du dir dann, dass kleine Hunde anders reagieren je nachdem wie groß das gegenüber ist?
    Und klar kann auch ein kleiner Hund souverän sein, aber mMn hat er es schwerer souverän zu werden, weil er halt immer körperlich unterlegen ist. Einem großen Hund fällt es da leichter über sowas zu stehen, weil er genau weiß, dass es keine Bedrohung für ihn ist.

    Und mein unsicherer aggressiver Hund hat es erstaunlich leicht mit anderen Hunden. Er kommt nämlich fast immer mit seinem Verhalten durch. Blöd wäre er das dann zu ändern. An den "Richtigen" ist er auch noch nie gekommen.
    (Natürlich arbeiten wir nach wie vor dran und ich gebe keine Gelegenheit für solches Verhalten)

    nope, das ist nicht nur Erziehungssache. Kleinhunde können sich körperlich gegen Größere nicht erwehren, deshalb führen sie sich teilweise so auf. Sie müssen sich halt anders Respekt verschaffen und durch kläffen und schnappen bekommen sie meist den Raum den sie brauchen um sich sicherer zu fühlen. Ok ist das trotzdem nicht, aber nicht nur Haltersache, sondern schon aufgrund der Körpergröße oft so.

    Naja, es ist nunmal so, dass der Hund vom Wolf abstammt und der hatte einfach eine bestimmte Größe. Alles was viel kleiner oder viel größer ist, hat mit körperlichen Problemen zu tun. Bei den ganz kleinen ist es sowas wie Gehirn zu groß für den Kopf, Augen passen nicht mehr in den Schädel, Knochen sind dünn und zerbrechlich, Patellaluxation usw. Bei den Riesen oft Gelenksprobleme, Bindegewebsschwäche (Magendrehung), Herz zu klein/groß usw.
    Hunde die von der Größe her nahe dem Wolf sind haben mit vielen dieser Probleme einfach nicht zu kämpfen.
    Natürlich gibt es Abstufungen und nochmal rassespezifische Unterschiede. Ein Windspiel ist zum Beispiel gar nicht so klein, hat aber furchtbar dünne Gliedmaßen und ist deshalb doch gefährdeter als ein Westie, der kompakter ist.

    Und der Vergleich mit den Katzen hinkt. Katzen haben einfach diese Größe und alles an ihnen ist darauf ausgelegt. Sie sind sehr beweglich und schnell und können zum Beispiel auch Stürze von großen Höhen aushalten.

    Klar wäre das Leben easy, wenn alle Leute ihre Hunde an der Leine ließen (dann kann zu 95% nix passieren) aber ich würde das nicht wollen. Eben immer Angst haben, dass wieder einer daher kommt, dem die Gefahr nicht bewusst ist und wenn man realistisch ist, dann sind das eben die meisten Leute.

    Das mit Bob ist wirklich schlimm. Ich hoffe er erholt sich bald wieder!


    Ich frage mich bei solchen Erlebnissen aber schon, ob es sinnvoll ist Hunde zu züchten, die allein aufgrund ihrer Körpergröße schon sehr gefährdet sind? Wenn da nicht mal was passieren muss wo "böse" Absicht dahinter war, sondern einfach nur Aktionen die im Normalbereich sind. Da gehört für mich ein umrennen oder Pfoten patschen dazu.
    Das ist auch ein Grund, weshalb bei mir wahrscheinlich nie so kleine Hunde einziehen werden. Ich möchte nicht ständig Angst haben beim normalen Gassi oder beim Türen schließen oder hinsetzen.
    Genauso finde ich auch eine Riesenzüchtung bedenklich. Wären Hunde ähnlicher von der Größe und vom Gewicht her, dann wären sie auch nicht so gefährdet im Miteinander.

    Hier wurde nach der Ohrreinigung, die wirklich fies war, immer was aus dem Kühlschrank gegeben. Das hat ihn schnell das Doofe vergessen lassen.
    Lustig war dann letztens, als ich ihm die Haare an Ohren, Bauch, Kruppe und Rute schneiden musste. Ist der doch bei jedem Scheren absetzen zum Kühlschrank gelaufen :headbash: Anscheinend wars sehr schlimm und schmerzhaft so ne neue Frisur :roll:

    Ich lasse hier auch getrennt alleine, also das ich mit einem raus gehe und der andere muss allein daheim bleiben. Mir ist das wichtig, dass sie das können. Schließlich kann immer mal was passieren. Eine Freundin von mir hat nie nur einen mitgenommen, dann ist die Hündin plötzlich verstorben und der Rüde konnte gar nicht mehr allein bleiben.
    Als ich Nele noch hatte wars gut, weil sie einfach nicht mehr so konnte, aber Janosch Auslauf brauchte und jetzt ist es auch so, dass sie teilweise unterschiedliche Bedürfnisse haben.
    Leo kommt nachmittags mit in die Arbeit, Janosch bleibt allein zuhause und bekommt dafür nach der Arbeit eine Einzelrunde. So kurz sie ist, er genießt seine "Einzelzeit" und bei Leo ists genauso.

    Meine würden es wohl nicht aus der Wohnung schaffen. Leo könnte es kräftemäßig hinbekommen, aber ich glaube er checkt es nicht. Wären sie draußen, würden sie zu zweit vielleicht eine Chance haben. Janosch hat einiges an Durchsetzungsvermögen als Terrier und ist selbstständig als Auslandshund. Wenn er sich mit Leo zusammen tut, der größer, schneller und stärker ist, könnten sie evtl. bei der Nahrungssuche Erfolg haben.
    Beide haben aber kein besonders wetterfestes Fell. Die langen Haare von Janosch fangen gern Dreck und Äste und brauchen lang zum trocken werden und Leo hat keine Unterwolle, geht aber gern ins Wasser, weswegen er wahrscheinlich an Unterkühlung o.Ä. sterben würde.
    Ich glaube allerdings, dass Hunde generell schon schlau genug sind um sich einen Unterschlupf zu suchen, z.B. eine Scheune mit Stroh. Da gehts dann nur drum sich gegen die anderen Tiere die da evtl. auch hin wollen durchzusetzen.