Training strukturiert aufbauen, fokussieren auf eine Baustelle, Basics arbeiten.
Die Aufgaben waren viel zu schwer - da lernt kein Hund etwas - außer vor Überforderung den Spaß an der Sache zu verlieren. Verleitungen, Entfernungen dieser Art, Stoppen, Einweisen - das kann man in der Kombination erst machen, wenn die Basics super funktionieren.
Ich würde mit ihm erstmal das Voran und das drehen am Bein üben - also Hund ans Bein - Dummy auf 12 Uhr (maximal 1,5m entfernt) - drehen, Dummy auf 3 Uhr, danach 6 und 9 - und das alles mit Leine - Hund auf einen Punkt fokussieren, bis er das Dummy zu 100% im Fokus hat und dann den Hund "rauspfeffern". Mach das mit allen 4 Dummies - fertig für den Tag. Du kannst dann die Abstände der Dummies irgendwann verkleinern (NICHT die Entfernung). Und wenn er das wirklich sicher und super sauber macht und alle Dummies sauber bringt, dann kannst du mal anfangen, eine Verleitmarkierung zu werfen (vielleich 5m entfernt) und dann aber erst ein Dummy aus der Uhr, dann die Markierung.
Bei einem so jungem und rohen Hund, würde ich erstmal die Basics festigen - Fußarbeit, bringen, Vertrauen in die Hand, Suchenpfiff.
Und zum Thema überlaufen - wenn der Hund Rückenwind hat, MUSS er das Dummy überlaufen. Sonst bekommt er ja keinen Wind. Du solltest dann aber immer darauf achten, dass du den Suchenpfiff nur gibst, wenn der Hund auch im Wind ist - gerade im Aufbau ist das enorm wichtig, damit der Hund das richtig verknüpft.