Beiträge von AnjaNeleTeam

    typisch DF und Überhundehalter ..
    meine Hunde haben auch zeitweise 21h kein Programm, auch wenn ich frei hab.

    Wozu auch? Ich versteh diesen Actionwahn nicht ...

    ansonsten sind hier wie die letzten 9 Jahre wie immer 2 Lager, die sich eventuell im Laufe des WE auf die Nase schlagen ...

    und was ändert es? Nix ;)


    Wer redet denn hier von Programm? Es geht um Familienanschluss und Sozialkontakte. Wenn ich frei habe, kommen wir mit 21h nix tun auch gut hin, aber zusammen chillen (sorry, arbeite mit Jugendlichen ;-) ) ist was anderes als alleine rumgammeln.
    Und nur weil du hier 9 Jahre schreibst :roll: heißt das nicht, dass schon jede Diskussion umsonst ist.

    Du hast glaub ich auch schon mal geschrieben, dass deine Hunde lang zuhause sind, aber da würde ich das wieder anders sehen, weil sie 1. zu zweit sind und 2. das nicht von Anfang an so war, oder?


    Da muss ich Superpferd zustimmen. Warum hat man dann einen Hund? Damit er sich schön freut wenn man nach Hause kommt?
    Es geht ja nicht (nur) ums aushalten, sondern darum das der Hund den ganzen Tag allein in der Wohnung sein Dasein fristet. Das sind soziale Wesen die abhängig von der Familie sind...

    Ich würde mir schnellstens einen Hundesitter oder eine Huta suchen.

    Janosch ist 4x die Woche ca. 4,5h allein und Leo 4x die Woche ca. 1h
    Bei mir ist auch die Obergrenze 6h und ich bin froh, dass es bei mir in absehbarer Zeit maximal 4x5h am Stück sein werden. Ab und zu sind sie dann zusätzlich noch 2h allein, aber mehr nicht.

    Nicht zumutbar für einen Hund finde ich alles über 8h.

    Allerdings ist es individuell. Es gibt bestimmt Hunde die damit klar kommen, aber ich wollte es für meine nicht. Auch finde ich es einen Unterschied ob ein Hund, der schon lange bei seinem Besitzer lebt nun länger allein bleiben muss wegen Arbeitsplatzwechsel oder sowas, oder ob man sich einen Hund anschafft und der dann gleich so lange allein sein soll.

    Leo hat das auch gemacht. Also wenn er sehr aufgeregt war Janosch ausgebremst und den Weg abgeschnitten. Allerdings nicht gezwickt, sondern nur so Schein-Schnappen. Inzwischen macht er das nur noch sehr selten und beschränkt sich auf überholen. Er ist da auch sehr gut abzubrechen.
    Janosch hat sich da nie wirklich gewehrt, was ich gut fand. Wehren wäre ein Zeichen gewesen, dass es ihn wirklich sauer macht. Janosch ist keiner der sich mobben lässt. Er hat sich anscheinend drauf verlassen das ich reguliere, was ich auch getan habe oder es hat ihn einfach nicht interessiert.

    Da Leo das vor allem am anfang des Spaziergangs gemacht hat, habe ich ihn als erstes laufen lassen und Janosch noch nicht. Leo konnte also gleich rasen, aber nicht Janosch nerven. Andersherum hätte es das jagen nur herausgezögert, bzw. halt wieder einen Abbruch benötigt.
    Beim aus dem Auto hüpfen müssen sie erst sitz machen, dann wird Leo geschickt, dann Janosch.
    So klappt das sehr gut.

    Was soll sie denn davon haben?
    Wenn der Hund während dem Spaziergang nicht rennt, dann hat er halt kein Bedürfnis zu rennen und zu toben. Es gibt so Hunde die sind gern in einem flotten Trab unterwegs und trotzdem total ausgelastet mit einem normalen Spaziergang. Ich käm ehrlichgesagt nicht auf die Idee mich ne Stunde irgendwohin zu stellen und Balli zu schmeißen. Vor allem nicht wenn der Hund so offensichtlich keinen Spaß dran hat.

    Da reicht auch kein Lass es bzw. Abbruch. Entweder man selbst kontrolliert jeden Schritt seiner Hunde und nimmt damit dem Kontrolleti die Arbeit ab und zeigt dem Hund Alternativverhalten am besten mit einem guten Trainer oder man gibt einen Hund ab. So ist das echt kein Leben, sondern nur Stress.

    Ich hab mir damals bewusst einen gegensätzlichen Hund zu Janosch geholt (unsicherer Terriermix aus dem Ausland, geht nach vorne), auch weil ich gehofft habe, dass dieser Janosch mal Sicherheit geben kann wenn er groß und erwachsen ist. Was ist daran schlimm?
    Das es für den Zweithund nicht schön ist einen unsouveränen Ersthund da zu haben ist klar, aber was soll man dann machen? Erst wieder einen Hund wenn der Ersthund gestorben ist?
    Ich finde es nur logisch, das man hofft, dass sich die negativen Seiten relativieren.
    Den Zweithund dann dahin zu drängen fände ich allerdings auch verkehrt. Entweder es wird so oder man hat im schlimmsten Fall zwei unsouveräne Hunde, damit muss man rechnen.

    Bisher ist es so, dass sie sich stark aneinander orientieren, aber auch mal getrennt unterwegs sind und da gut klar kommen. Ich bin zufrieden :)