Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich hab vor zwei Jahren den Jagdschein gemacht. Ich kam auch aufgrund des Hundes auf die Idee :-) ich fand es total spannend aber auch sehr umfangreich. Nach der Prüfung wußte ich auch tatsächlich ein paar Tage nicht, was ich mit der nun freien Zeit anfangen sollte :lol:
    Danach ging es dann gleich weiter mit BP und BLP

    LG


    Was machst du dann mit deinem Hund genau? Auch Nachsuchen oder "nur" Niederwildjagd?

    Ja das zählt auch :D
    Überlegst du auch einen zu machen?

    Wo hat sie ihn vorgestellt?

    Ich find das Thema auch immer spannender. Hab mir jetzt ein Buch zur Jägerprüfung gekauft und find das wahnsinnig interessant. Allerdings auch sehr umfangreich und schon eine ernste Sache.

    Hallo Foris,

    mich würde mal interessieren wer von euch einen Jagdschein hat oder überlegt einen zu machen?
    GIbts auch Leute die davon wieder abgekommen sind? Wenn ja warum?

    Eher zufällig bin ich hier zu einer Möglichkeit gekommen meinen Hund evtl. später jagdlich einzusetzen. Ich bin mir allerdings noch nicht klar ob das zum jetzigen Zeitpunkt bzw. meiner jetzigen Lebenssituation passt. Weil wenn, dann will ich es auch gescheit machen.

    Fest steht bisher nur, dass ich mit Leo die jagdliche Anlagenprüfung im Herbst machen werde.

    Gibts hier Leute zum Austausch?

    Ist es eigentlich schlimm, wenn sie in der Prüfung mit "schweren" 500g Dummies nur sehr langsam zu mir kommt und so tut, als wenn sie gleich zusammenbricht? :headbash:

    500g Dummies sind eigentlich keine schweren Dummies, sondern die ganz normalen. Ich würde deshalb an deiner Stelle zu denen wechseln, damit sich dein Hund an das Gewicht gewöhnt.
    Wie belohnst du, wenn sie zu dir kommt? Also was passiert nachdem sie einen Dummy zu dir gebracht hat?

    Zu 1.
    Ich denke ihr solltet etwas Haltetraining machen, damit sie auch weiß worum es geht. Da gibt es mehrere Möglichkeiten, so dass man schauen muss welche passt. Shapen mit Clicker ist eine Möglichkeit. Also Hund den Dummy geben -> click -> Leckerli und Zeit zwischen geben und click immer weiter hinauszögern.
    Hat bei uns leider nicht gut geklappt.Hier funktioniert sehr viel Spiel, also wenn Hund kommt, dann ein Stück rückwärts hüpfen, ein paar Schritte nach rechts und links rennen, kurz den Dummy anfassen und weiterrennen, bis der Hund quasi mit Dummy in einen rein rennt. Leo hat so gelernt den Dummy als Beute gern zu behalten und auch nicht sofort vor mir aus zu spucken. Während diesem Spiel kann man noch "halten" o.Ä. sagen, damit der Hund das verknüpft und man es sehr viel später auch mal verlangen kann.
    Spuckt sie vor dir das Dummy auf, dann fordere sie dazu auf es nochmal aufzunehmen und mit ein paar schritten rückwärts animiere sie dazu es dir nochmal zu bringen.

    Zu 2.
    Wenn sie aus dem Wasser kommt, sofort Dummy abnehmen, schütteln sagen und nach dem Schütteln den Dummy wieder geben.

    Zu 3.
    Irgendwie scheint sie ja Dummies nicht so spannend zu finden... Wie habt ihr die Suche aufgebaut? Wie gestaltet ihr die Suche? Man kann die zwar mit Leckerlis aufbauen, aber sollte dann recht schnell zu kleinen Dummies übergehen.

    Ansonsten, schau mal nach Workingtests in deiner Gegend, da kann man auch mal Helfer sein oder zusehen oder bei Schnupperer WTs teilnehmen.

    Ich habe mal eine blöde Frage. :ops: Wie findet man denn die DRC Trainingsgruppen? ich möchte ja auch mit dem Dummytraining anfangen wenn der passende Welpe einzieht und möchte dann ggf. auch auf Workingtests starten also möchte ich natürlich auch wirklich professionelles Training bekommen. Habt ihr da gute Erfahrungen gemacht?

    DRC Gruppe ist nicht gleich professionelles Training - leider.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass leider ganz viel beim sauberen und kleinschrittigen Aufbau gespart wird.
    Empfehlen würde ich deshalb auf Seminare zu gehen und dann viel selber zu üben. Trainingsgruppen in der Nähe kann man sich trotzdem anschauen, aber man sollte sich schon vorher informiert haben und wissen was man dem eigenen Hund zumuten möchte.

    Ich hatte letztes Jahr einen Märzwelpen und das ging ganz gut mit gleich mitnehmen.
    Janoschs Runden wurden etwas gekürzt und Leo musste sich an halb-Stunden-Runden gewöhnen. Anfangs wars für Leo etwas viel, da hab ich ihn dann auch getragen über kurze Strecken, aber nach 2-3 Wochen wars kein Problem. Allerdings bekam ich ihn auch mit 10,5 Wochen und nicht mit 8.

    Ist ja auch gut wenn du euren Weg gefunden hast!

    Ich denk mir halt bei natürlichen Fixpunkten ist die Gefahr nicht ganz so groß. Man sollte da nicht immer nen Baum nehmen, auch mal einen Stein, Busch o.Ä. Kann da also mehr abwechseln als bei immer den gleichen Stäben.

    Also ich mach das so, dass anfangs der Dummy sichtig ausgelegt wird. Der Hund weiß also, dass da was liegt und kann es evtl. sogar noch etwas sehen. Dann wird geschickt.
    Wenn das gut klappt, kann man auslegen ohne das der Hund es später sehen kann.
    Funktioniert das auch, dann auslegen, mit Hund abwenden, z.B. eine Markierung arbeiten und dann Voran zum ausgelegten Dummy.

    Wenn der Hund irgendwann genug vertrauen ins Voran hat und weiß man schickt ihn nicht ins Leere, kann man dann auch schicken ohne dass der Hund das auslegen beobachten konnte.
    Aber das passiert erst viel später - wie ich lernen musste *hust*

    Das geht auch ohne Helfer gut.

    Um es dem Hund zu erleichtern sind aber bestimmte Fixpunkte im Gelände hilfreich. Also zum Beispiel den Dummy an einem Baum auslegen, was anderes arbeiten und dann zum Baum schicken.
    Für gerade Linien kann man sich auch Gräben oder andere Begrenzungen zu Hilfe nehmen.