Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich denke mal schon, dass wir das hinbekommen. Er hat sich ja beim letzten WT selbstständig aus dem Fuß laufen hingesetzt als der Schuss + Markierung gefallen ist. Nur beim ersten ist es noch kritisch. Doof halt, weil wir so die Dummy A nicht schaffen, aber ich denke das kommt mit zunehmender Erfahrung und evtl. können wir in Zukunft häufiger mit Schuss üben.

    Du schickst aber auch gleich beim ersten Mal zeigen, oder?

    Ich werd mal versuchen das bleiben zu belohnen. Danke für den Hinweis @Srinele


    Heute konnte ich ihn nach links auf ein Blind einweisen. Hab ihm da mit einem Weg geholfen, aber bin trotzdem sehr happy, dass er das so gut angenommen hat.
    Ist eh witzig wie toll er Blinds findet. Irgendwie viel spannender. Ich übe die allerdings nach wie vor nicht oft. Wir müssen erst am Lining arbeiten.

    Hab letztens erst beim Training gesehen wie einige Hunde echt so perfekt geradeaus sind, selbst bei schwierigstem Gelände. Da haben wir noch viel zu tun bis er das zuverlässig zeigt.

    Was ist bei dir die Ausgangsstellung? Arm hoch? Das wollte ich versuchen wegzulassen, wegen der Diskussion hier, damit er das back besser unterscheiden kann. Stop klappt auch ohne inzwischen ganz gut.

    Das gesprochene Wort zum out oder back laufen ist bei uns das Startsignal. Das erste Handzeichen dient quasi nur dazu den Hund zu konzentrieren auf die richtige Richtung. Ähnlich wie beim voran. Da geht ja auch erst die Hand vor um den Hund zu fokussieren und dann wird mit "voran" geschickt. Ok, bei meinem einweisen wird der Arm dann nochmal ganz zurück genommen, aber vom Sinn her ists das gleiche.
    Hab ich mir übrigens nicht ausgedacht, wurde mir so gezeigt ;-)

    Sagt mal wie übt ihr den Rückpfiff beim Einweisen?
    Ich hab das relativ oft mit Leo, dass er halt nicht zu mir kommen will oder auch nur in meine Richtung, weil er das Dummy finden will.
    Ist natürlich doof wenn ich ihn einweisen will und er kommt einfach nicht näher.
    Und blöd auch, wenn er im Schneckentempo bis ganz zu mir kommt.

    Ohne Dummy da draußen kommt er pfeilschnell beim Rückpfiff.

    Hab nun schon geübt, dass ich ihn Voran schicke, stoppe, zurückpfeife und dann super mega mit Ball belohne, aber ich möchte ja auch nicht, dass er mir zögerlich Voran geht. Hat er bis jetzt zwar nicht gezeigt, aber wenn ich das häufiger übe, könnte ich mir das vorstellen.
    Kennt ihr da noch andere Möglichkeiten?


    Und noch eine Frage: Leo springt mir zurzeit gern ein, wenn ich ihn nach links, back oder rechts schicken will. Mein Handzeichen ist so, dass ich es ihm einmal ohne Stimmkommando gebe um ihn zu orientieren und dann nochmal Handzeichen, etwas schwungvoller/energischer + Stimmkommando. Oft springt er mir inzwischen eben schon beim ersten Handzeichen ein, bei dem er ja nur schauen soll.
    Dann stoppe ich ihn nochmal und das gleiche von vorn. Habt ihr da Tipps?
    Wie macht ihr das? Schickt ihr gleich beim ersten Handzeichen?


    Uuuund Leo springt mir immer beim ersten Schuss ein. Ob WT oder Training, er kann sich da anfangs anscheinend nicht ausreichend beherrschen. Ist aber sonst eigentlich keiner der immer einspringt.
    Fällt euch dazu vielleicht auch was ein?
    Schon vorher mal Schuss und Markierung üben geht ja nicht wirklich...

    Arbeitslinien Labradore und Golden sind wahnsinnig arbeitseifrige Hunde mit viel Bewegungsdrang und will-to-please. Sie haben nicht viel gemein mit den "normalen" Labbis die man so beim Spaziergang sieht.
    Aber auch die sind für Anfänger nicht nur leicht. Vorteil ist allerdings, dass es normalerweise sehr freundliche Hunde gegenüber Mensch und Hund sind und eben gefallen möchten. Außerdem kann man sie im Gegensatz zum Border Collie sehr viel einfacher rassegerecht (mit bspw. Dummytraining) auslasten.
    Wenn du die mal in Aktion sehen willst, dann kann ich dir nur empfehlen mal bei einem Workingtest zuzusehen. Dort kann man auch sehr gut mit den Haltern in Kontakt kommen.

    Grundsätzlich ist das was du beschreibst aber wahrscheinlich mit einigen aktiven Rassen sehr gut möglich. Z.B. Mit dem Collie, dem Weißen Schweizer Schäferhund, dem Australien Shepherd oder einem belgischen Schäferhund (eher Tervueren und Groenendael) möglich.

    Ist doch schön wenns so läuft :gut:


    Ich muss mich heut auch mal kurz freuen über den Lockenkopf :smile:

    Er wird immer besser im merken und geht auch lange Strecken (100m) schön voran, selbst wenn viel Ablenkung dazwischen war. Beim zweiten Durchgang heute hatten wir ein sehr anspruchsvolles (neues) Gelände mit insgesamt 5 Merkstellen und teilweise kleinen Winkeln und er kam gut damit zurecht.

    Aber wir haben auch noch wahnsinnig viel zu tun. Heute ist er beim ersten Schuss wieder eingesprungen, danach gings, gefiepst hat er, weils kalt war und soooo aufregend und dann wollte er sich mit nem anderen Rüden anlegen. Durch die Zwangspause wegen seiner kaputten Kralle, habe ich aber schon etwas damit gerechnet. Trotzdem hat er toll gearbeitet, macht Spaß :)

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    Ich glaub nicht, dass es Unterbiss heißen soll, weil ja da steht Scherengebiss. Ein Scherengebiss geht nicht, wenn der Hund nen Unterbiss hat. Schätze mal, dass sie gern mehr oder einen kräftigeren Unterkiefer gewünscht hätte.

    In dem letzten Richterbericht von Leo stand auch "könnte etwas mehr Unterkiefer haben".

    Wie bei jeder Rasse gibt es solche und solche, aber die Mehrzahl (wie ich auch vorher schon schrieb) sind verträglich. Und ich rede hierbei von Hunden aus der Showlinie und von anständigen Züchtern.
    Die meisten Retriever die man draußen so trifft sind leider eben nicht von einem DRC, LCD oder GRC Züchter, sondern von Privat oder Vermehrern.
    Balou ist soweit ich weiß aus einer Arbeitslinie? Auch hier wieder ein massiver Unterschied. Würde ich nie als Anfängerhund empfehlen, für jemanden wie die TS, die hauptsächlich einen unkomplizierten Begleiter will.

    Ich könnte jetzt zu jedem deiner Beispiele ein Gegenbeispiel bringen, aber zu was führt das?
    Du scheinst die anscheinend nicht sehr zu mögen. Ich inzwischen schon, seitdem ich mehr und mehr von ihnen kennen lerne und zwar nicht die Hundewiesen-Retriever, sondern die vom Züchter. Obwohl auch bei den "Hundewiesen" Exemplaren schon viele sehr angenehme dabei waren.

    Unterscheiden sollte man zwischen Golden und Labrador. Der Golden ist nochmal ein Stück ausgeglichener und sensibler als die meisten Labradore. Können aber manchmal auch etwas dickköpfig sein.

    Ich finds halt immer schade, wenn sonst was für Rassen gesucht werden, die distanziert, aber freundlich sein sollen, keinen Jagdtrieb haben sollen, mit Kindern gut klar kommen, unkompliziert aber gelehrig usw. und dann aber den Retriever ausschließt, weil da kennt man ja zwei (von wie vielen die in Deutschland leben?) die sind doof und überhaupt sind die langweilig. Lieber favorisiert man dann einen Gos d'Atura (nur ein Beispiel), weil da hat man noch keine schlechten Erfahrungen gesammelt, gibts ja viel seltener. Das der dann aber vielleicht doch nicht so gut passt ist egal.

    Ich mein ich kanns ein stückweit nachvollziehen, ich hab mir ja auch eine seltene Rasse rausgesucht, anstatt mich für den Golden zu entscheiden, aber ich wollte auch keinen unkomplizierten Begleiter ;-) Wobei ich die Golden jetzt auch nicht nur darauf runter brechen will. Auch sie sind vielseitig und aktive Hunde, die Erziehung benötigen wie jeder andere Hund. Welcher Hund ist im Junghundealter schon eine Schlaftablette?

    Naja, das wird jetzt OT. So wie ich die TS verstanden habe, möchte sie lieber einen etwas kleineren Hund.

    Ein sehr überschwängliches Temperament? Die freuen sich natürlich und müssen auch erstmal lernen sich auch mal zu beherrschen, aber sie haben dabei nicht halb so viel Vehemenz wie ein Dackel.

    Ich kann dir da wirklich gar nicht zustimmen und habe deutlich andere Erfahrungen gemacht.

    Und Jagdtrieb und auf andere Hunde zuschießen sind auch zwei verschiedene Sachen.

    Ich finde es sind ideale Familienhunde. Weil sie die nötige Ruhe und Gelassenheit mitbringen um auch mal Trubel gut mitzumachen. Begleiten können sie auch super, weil sie menschenfreundlich sind und verträglich mit anderen Hunden. Nur die Größe kann evtl. stören.