Beiträge von AnjaNeleTeam

    Die Basics hab ich mir zum Teil selbst beigebracht, ein großer Teil aber ist einer Bekannten geschuldet die sich meiner angenommen hat und mir soooo viel geholfen hat.
    Die Trainer waren beim Aufbau leider nicht so hilfreich.
    Zurzeit gehen wir wieder regelmäßiger zum Training mit Trainer, was sehr viel bringt, jetzt da die Basics recht gut sitzen.

    Ein Seminar habe ich noch nicht besucht. Würde ich aber gerne, z.B. die perfekte Fußarbeit.

    Ich bekomme die seminare über eine FB Gruppe mit und über die Bezirksgruppe, sowie die DRC Homepage, weiß aber nicht ob da Nicht-Retriever immer mitmachen können.


    Hier könntest du mal schauen nach Veranstaltungen und Hundeschulen die das vielleicht etwas besser anbieten. Manche Bezirksgruppen sind auch offen für andere Rassen.
    Dummyprüfung

    Leo würde da super passen :D Der könnte den ganzen Tag laufen. Ich kenn auch einige die mit ihren Curlies ZHS machen.
    Auch für die anderen Punkte würde er alles mitbringen. Aber das ist nicht bei allen Curlies so. Da muss man etwas nach der Zucht schauen.

    Ich würde ja Richtung hochläufigem Jagdhund schauen.

    Labrador aus Arbeitslinie könnte evtl. auch passen.

    Hab was neues kleines von der Mittagsrunde heute:

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    Das X ist natürlich der Startpunkt, von dem aus hat Leo auch zusehen können wie ich die Half-Blinds ausgelegt habe. Ohne Geräusch, deswegen hab ichs mal als Half-Blind bezeichnet.
    Der runde grüne Kreis recht nah beim X ist ein Hügel. Ich hab die Markierung blöderweise so dahinter geworfen, dass er beim Apport 100prozentig außen rum gelaufen wäre und nicht gerade gegangen wär. Also hab ich entschieden ihn auf die Markierung einzuweisen. Hat vom Winkel auch gut gepasst.

    Beim ersten Voran blieb er bei den Entenkadavern hängen (wie mich Leute nerven die sowas einfach in den Wald werfen), beim zweiten stoppte er wieder da. Beim dritten dachte er dann er soll zur Markierung. Beim vierten Mal gelang es dann und er lief schön durch.
    Ab da ging es eigentlich bilderbuchmäßig. Einweisen nach links hat er sehr schön gemacht.

    Das Blind war ein im Sand vergrabener Pocket-Dummy, da musste er ordentlich suchen, hat er aber auch gut gemacht :)

    Und die Stelle überlaufen war kein Thema. Pushen haben wir an der Stelle noch geübt.

    Na mal gucken. :D
    Schussfest ist sie, aber meine Aufregung, Dummys und Schüsse, da weiß ich halt nicht, ob ihre eigentlich wirklich gute Steadyness ausreicht. Aber nen Versuch wäre es wert. Muss mal gucken, ob ich den ganzen Tag frei habe, oder abends arbeiten muss. Auf jeden Fall guck ich mal vorbei :)

    Na dann würde ichs einfach mal probieren :)

    Markiert er denn im Training auch manchmal in der Suche?
    Wenn er es im Training gar nicht macht sondern nur in einer Prüfung, dann hilft wohl nur WT-besuchen, WT-besuchen und WT-besuchen. Einfach damit ihr euch gemeinsam auf solche Prüfungssituationen einspielen könnt.

    Wenn er es im Training macht, dann gäbe es bei mir schon einmal kurze Weltuntergangsstimmung, damit er ganz klar merkt, dass du das nicht möchtest.

    Nein im Training nicht. Es gab mal Ansätze, aber die hab ich eben gleich unterbunden, aber auch die waren sehr selten. Auch bei anderen Aufgaben macht er das nicht. Ich denke es war einfach ne doofe Kombi aus mehreren Umständen. Andere Rüden hatten schon reingepinkelt, ich war aufgeregt, er ist gerade einfach auch im "passenden" Alter usw.

    Bei den nächsten WTs werde ich da handeln wie ich im Training handeln würde. Das geht einfach nicht. Außerdem werde ich während des Trainings kein markieren an der Moxon zulassen, außer auf Kommando. Da durfte er schon mal pieseln gehen, wenn wir auf dem Weg zur Aufgabe waren o.Ä.
    Vielleicht hat ja unser Trainer auch noch einen Tipp.

    Weil ganz oft gesagt wird den Hund "rausreißen" wär so schlimm:

    Ich habe meine Hündin mit 9 Jahren aus ihrem ruhigen Landleben rausgerissen und mitten rein in die Großstadt in eine WG im 3ten Stock. Natürlich war das anfangs schwierig für sie als absolutes Landei, aber ich merkte auch wie sie immer mehr aufblühte. So viel neues zu entdecken, das war für sie sehr spannend. Im Heimatort ist sie schon oft hinterher getrabt, sie war ja auch schon alt dachte ich, aber in der Stadt nicht mehr. Da hat sie freudig die Umgebung erkundet. Dann habe ich ihr mit 13 Jahren auch noch einen Zweithund zugemutet und mit 14 Jahren war sie fitter als das Jahr zuvor.
    Ich halte nichts davon einen Hund nicht zu beschäftigen, aber dafür hat er einen Garten, Ruhe und ein Haus. Das kann auch träge machen und verlangweilen. Lieber etwas mehr Stress (der ja auch positiv sein kann), Beschäftigung, Gesundheit und spannendes erleben.

    Und hier geht es ja um einen Hund für den das nicht vollkommen fremd ist. Der kennt das Stadtleben.
    Nur die Kinder anscheinend noch nicht und wenn die TS das verantwortungsvoll händelt, d.h. nicht die Kinder den Hund ärgern lässt und dem Hund auch Rückzugsmöglichkeiten gibt, sehe ich da für den 7 Jahre (!) alten Hund kein Problem.

    Ich kanns gerade nicht glauben wie viele die ts hier als die böse hinstellen. "Der Hund war ihr ja 3 Jahre egal...." geht gar nicht.

    So oft wird abgeraten wenn Leute Hunde als psychische Unterstützung wollen, aber hier ist das plötzlich ideal, weil die haben ja nen Garten?

    Ich finde das Verhalten deiner Eltern geht gar nicht, aber weil du jetzt einfach recht lang das ganze geduldet hast, könnte es schwierig werden.
    Ob sie wirklich die Kosten für Unterkunft usw. zurück klagen könnten weiß ich nicht. Dagegen spricht, dass du ihn ja zurück haben wolltest.

    Das irgendwie gerichtlich zu regeln fände ich zu schwierig und zu langwierig. Ich würde das Gespräch suchen, mir eine Strategie zurecht legen und davon nicht abweichen. Vielleicht kannst du ihnen vorschlagen gemeinsam auf hundesuche zu gehen und sie bei der Erziehung zu unterstützen. Im Zweifelsfall würde ich den Hund einfach mitnehmen.

    ich hab auf jeden Fall vor mit ner Freundin vorbeizuschauen. Ich überlege ja immernoch, ob ich nicht doch mal die Madame melde, starten dürfte sie dort ja, wenn es noch Plätze gäbe. Weiß aber nicht, wie sie auf Schüsse reagiert :D

    Hast du nicht vielleicht die Möglichkeit das vorher zu testen?

    @AnjaNeleTeam
    Vielleicht ein Kommando zum Lösen?, dass du ihn vor jeder Aufgabe nochmal animieren kannst ?
    Oder nutzt das nix bei Markierverhalten?

    So ein Kommando haben wir und er hat auch vor der Aufgabe gepieselt, hat nicht geholfen.
    Ich glaub wenn er das bei einem wt macht, geh ich sofort hin und breche ihn ab. Egal ob es ne 0 gibt. Aber das brauch er sich nicht angewöhnen. Im Training sowieso

    Danke euch!

    @laboheme
    Ja das war echt ärgerlich und seitdem bin ich am überlegen wie ich das üben, bzw. verhindern kann. Im Training zeigt er das ja nicht so. Vielleicht fällt mir da noch was ein...
    Bist du wieder beim Schäufele Cup? Da werde ich wieder melden :) Und den Judgementday in Garching.

    Danke euch für eure Glückwünshe!

    Wie versprochen hier der Bericht von unserer Prüfung.
    Es waren insgesamt 16 Dummy A Starter und ich zog die Nr. 9. Einige bekannte Gesichter waren unter den Startern und Helfern, was mich sehr gefreut hat.
    Dann gings bald los in den Wald für die erste Aufgabe - Freiverlorensuche.
    Da machte ich mir wenig Gedanken. Meinte ich doch, dass unsere Baustellen eher Fiepsen und Einspringen sind. Die Suche macht Leo normalerweise super, auch bei der JP/R war das unser bestes Fach.
    Irgendwann waren wir dran, ich schick Leo rein, er geht und pinkelt gleich mal an den zweiten Baum an dem er vorbei kam :motzen: Das hat mich dann schon runter gezogen, dazu kam dann noch seine ganze Art zu suchen, langsam, wenig konzentriert, er hing vorne fest und bei dem einen Markierer blieb es auch nicht :hilfe:
    Im Training hätte ich ihn verbal deutlichst ermahnt und später dann abgebrochen, aber in so einer Prüfung kannst das ja nicht machen. Also stand ich mehr oder weniger verzweifelt und sauer draußen und musste ihn auch noch mehrmals dazu animieren jetzt mal zu suchen.
    Nach dem zweiten gebrachten Dummy und dritten Schicken, ging er dann aus dem Suchengebiet und machte erstmal seinen Haufen (Natürlich waren wir vorher eine ausgiebige Löserunde) Der nüchterne Kommentar der Richterin: "wenigstens ist er dafür aus dem Gebiet rausgegangen".
    Irgendwann hatten wir 3 Dummies und wir durften aufhören. Ich war mir sicher, dass wir damit ne 0 gemacht haben, aber die Richterin meinte noch sind wir nicht durchgefallen.
    Leo hat natürlich meine Anspannung und mein anderes Verhalten gemerkt und ist halt auf seine Art damit umgegangen. Dazu kommt einfach sein Alter und dass davor schon mehrere Rüden (die Hündinnen starteten gsd nach den Rüden) in das sehr klein bemessene Gelände gepinkelt hatten.
    Von einer Bekannten die dort Helferin war, wurde ich dann aufgemuntert, aber gleichzeitig ermahnt, egal was passiert da dran zu bleiben und nicht aufzugeben in der Aufgabe.

    Das hab ich mir dann hinter die Ohren geschrieben! Die nächsten Aufgaben ging ich lockerer, aber auch aufmerksamer und konzentrierter an. Nach einer längeren Wartezeit war dann die Wassermarkierung dran.

    Wir standen an einem See, ca. 5 Meter vom Ufer weg. Die Helfer schossen und warfen das Dummy ins Wasser. Die Richterin gab frei und der Hund durfte holen.
    Bevor es losging habe ich die Richterin noch gebeten auf meine rechte Seite zu gehen, damit sie nicht über Leo drüber langt wenn sie mich antippt, das hat mich dann beruhigt und auch geholfen glaube ich. Leo blieb sehr brav sitzen, bis ich ihn schicken durfte. Beim Rausbringen hat er sich halb geschüttelt, aber den Dummy nicht fallen gelassen und brav zu mir gebracht.
    Gleich im Anschluss war der Appell mit Memory.
    Wir gingen im Fuß über die Wiese, die Helfer ca. 30m schräg vor uns - Schuss, Dummy fliegt, wir bleiben stehen, dann gehts weiter, noch ein Schuss ohne fliegendes Dummy und der Hund wird auf Freigabe geschickt.
    Leo hat sich da sehr an den Helfern orientiert, was von der Richtung her allerdings richtig war. Dann lief er auf einen Wall und suchte oben, weshalb ich dann entschied ihm zu helfen, zurück zu pfeifen und in die Suche zu schicken. Er wurde schnell fündig und brachte wieder brav.
    Zum Schluss die Landmarkierung. Das Gelände war etwas hügelig und dadurch nicht ganz so einfach. Leo hat da sehr gut markiert und war auch steady :)

    Nach einiger Wartezeit dann das Ergebnis: wir haben bestanden mit 50 von 80 Punkten :tropf: Nicht besonders rühmlich, aber bestanden!
    Die Punkteverteilung war wie folgt: Landmarkierung 18P, Appell 10P, Wassermarkierung 18P, Suche 4 Punkte.

    Jetzt heißt es weiter üben, damit er bei der nächsten Prüfung zeigt was er kann :smile: Und an mir selber arbeiten, weil wie unser Trainer letztens sagte: Der Hund macht keine Fehler, es ist immer ein Führerfehler. Das schreib ich mir hinter die Ohren :D

    Eigentlich wollte ich mich kurz fassen, aber es wurde doch ein Roman :D