Beiträge von AnjaNeleTeam

    Wenn Leo weit vorn ist und ein Radlfahrer angerast kommt (oder Mofafahrer :roll: ), dann pfeif ich ihn einfach ins Sitz. Super praktisch und wirksam :D Die meisten sind dann auch etwas irritiert und fahren automatisch langsamer, weil sie denken er steht vielleicht doch auf. Da ist es mir auch relativ egal ob er gerade mitten auf dem Weg ist oder auf der Seite. Können ja drum rum fahren. Meistens sitzt er dann aber am Rand.

    Andere Menschen erziehen ist, wie schon geschrieben wurde, einfach aussichtslos.

    Nele hat ihre Lipome im Alter bekommen. Ich habe sie ihr rausoperieren lassen als sie 10 Jahre alt war und eh in Narkose musste. Es war unglaublich wie riesig die Nähte waren für so kleine Dinger. Das größte war ungefähr 1Euro-Stück groß. Sie sah danach aus wie ein Flickenteppich. Nach der OP kam kein einziges wieder. Ich habe sie zu der Zeit auch in der Ernährung umgestellt, eine Entgiftungskur gegeben usw. Ich weiß nicht ob sie komplett getreidefrei bekam, glaube aber schon. Viel Dosenfutter und Barf, später dann selbstgekocht.

    Hier wurden schon viele gute Tipps gegeben, die dir sicherlich weiterhelfen werden.

    Was ich noch anmerken möchte, es gibt einfach Hunde die brauchen das. Die wollen am liebsten rund um die Uhr gestreichelt und bekuschelt werden und brauchen extrem das Gefühl von "alle haben mich lieb!". Leo ist da auch so einer. Wenn ich ihn abweise, dann wird er nervös, denkt er hat was falsch gemacht. Da ist es egal ob ich ihn mit einem "geh Platz" oder mit einem "nein" abweise. Er hätte gern Kontakt und bekommt ihn nicht. Das was du beschreibst beim Nachhause kommen, kommt mir da auch sehr bekannt vor. Wenn ich ihn ignoriere, dann liegt er voller Spannung mehrere Minuten da, entweder bis er einschläft, oder bis ich ihm eine positive Zuwendung meinerseits gebe.
    Ich würde also an deiner Stelle versuchen sein Verhalten zu akzeptieren, ihn so zu nehmen wie er ist, ihm auch mal zu geben was er braucht. Natürlich in einem gewissen Rahmen. Alles geht nicht, aber ich kenn das auch, wenn man versucht immer konsequent zu sein und den Hund zu verbiegen (ich sag das jetzt mal absichtlich so negativ, obwohl ich weiß, dass das nicht deine Intention ist), kanns irgendwann krampfig werden. Die Folge: deine Anspannung steigt, die Anspannung deines Hundes steigt, die Probleme werden mehr und dann ist man nur noch genervt. Das ist für beide keine schöne Situation.

    Bei der Zuwendung würde ich wert darauf legen, dass du sie startest , aber wenn jetzt nicht extrem dreist ist, auch mal auf Frodo eingehst. Und das sie ruhig ist, mit Fokus auf seine Entspannung. Vielleicht wirklich mal bewusst ein paar Minuten auf den Tag verteilt Zeit nehmen und dich intensiv, aber ruhig mit ihm beschäftigen.
    Außerdem würde ich ihn nicht zu viel "gängeln" mit solchen Sachen wie zuschauen lassen während zu Finja streichelst. Das erfordert von ihm wahrscheinlich sehr viele Nerven die ihm dann später oder in einer anderen Situation fehlen.

    Ich hab keine gut riechende Hündin, sondern einen aufdringlichen Rüden im besten Alter. Zumindest wäre er gerne aufdringlich, wenn ich es zulassen würde.
    Stehen bleiben kann durchaus bedeuten, dass es ihr unangenehm ist. Weil was passiert wenn sie losrennt? Dann rennt der Rüde hinterher und das ganze bekommt eine evtl. ungute Dynamik. Und manche Hündinnen wehren sich einfach nicht, weil sie zu nett sind. Hat Vorteile, aber eben auch Nachteile.

    Hier gibts auch eine Hündin in die Leo absolut verschossen ist. Die liebt er einfach unabhängig von Läufigkeit. Bei unserem letzten gemeinsamen Spaziergang war ich fast nur am regeln und einschränken von Leo, damit er seine Herzensdame in Ruhe lässt. Spielen ist ok, aber sobald er sie belecken will gibts von mir einen Abbruch. Die Hündin ist sehr froh drum, dass wir Menschen das in die Hand nehmen.
    Also mein Tipp an dich, hilf deiner Hündin und lass ein aufdringliches Belecken oder sogar Besteigen auf keinen Fall zu. Entweder die Besitzer regeln das für ihren Rüden (für den das ja auch enormer Stress ist) oder du musst das eben regeln.

    Das Hinlegen würde ich als liebenswerte "Macke" werten und froh sein, dass du so einen relaxten Hund in der Wohnung hast.
    Beim Spielen mit ihr kann man das überprüfen in dem man sich selbst mal kurz zurück zieht und schaut was der Hund macht. Hört er auf, ist er vielleicht froh nicht mehr spielen zu müssen, kommt er hinterher und fordert dich aktiv auf, machts ihm Spaß :D

    Im Spiel finde ich nicht, dass man Gesten wie auf dich zu hüpfen unbedingt werten muss. Ist doch super, wenn sie da so auftaut und auch mutig ist.
    Umwerfen kann für manche Hunde zu heavy sein, aber ich finde das merkt man dann schon an.

    Das ist doch immer schön wenns klappt :gut:

    Beim Aufbau von Rechts und Links, hab ich immer auf Memories geschickt, nicht auf Markierungen. Das hatten wir jetzt nur 1-2x im Training, deswegen kam ich auf die Idee.
    Geht sie dir auf Memories nicht zügig raus?

    Beim Einweisen haben wir sonst meist auch immer so geübt, dass wir erst durchschicken, dann abstoppen und einweisen und dann nochmal durchschicken. Vor allem zum Schluss nochmal durch schicken.

    Ich glaube, dass ich den Stopppfiff dann doch lieber erstmal noch bei Markierungen übe und nicht beim Voran.

    Nur um das klar zu stellen, ich habe zwar in Richtung Markierung geschickt, aber mit einem Voran, nicht mit einem Apport. Wenn ich den Hund Apport schicke zu einer Markierung, würde ich ihn nie abstoppen und irgendwo anders hin einweisen.
    Wenn man plant einzuweisen, würde ich immer Voran schicken. Ist dann für den Hund auch irgendwann zu unterscheiden.

    So viele Möglichkeiten kenn ich da nicht. Entweder man versucht den Hund noch wilder aufs Dummy zu machen und/oder man bricht ab, sobald der Hund nicht mehr bei der Sache ist und Privatvergnügen hinterher geht.
    Leo sind Wildgerüche recht egal beim Dummytraining, bei ihm sinds zurzeit Gerüche von Hündinnen. Wenn er da die Nase beim Dummy zurück bringen runter nimmt, oder nicht nach dem Dummy sucht, sondern nach Pipistellen, dann gibts auch nen ordentlichen verbalen Anranzer oder er wird abgerufen und muss aussetzen während andere Hunde arbeiten.

    Wenn dein Hund seine Priorität beim Jagen hat, ists schwer das ganz weg zu bekommen. Du brauchst eine gute Beobachtungsgabe, Konsequenz und trotzdem Motivation um Spaß mit deinem Hund haben zu können.

    @Belial
    Mach doch häufiger mal ne große Suche. Da könnte sich doch euer Wald eignen, oder? Bringen muss Dis ja gar nicht unbedingt, solang sie sucht und findet. Meine sind nach sowas zumindest gut ausgelastet und dauern tuts ja überhaupt nicht lang. Dummies brauchst auch nicht unbedingt, kannst ja Spielzeug oder Bälle nehmen.
    Ansonsten würde mir noch Clickern einfallen, einfach Tricks oder für Dis Apportieren. Kleine Einweiseübungen für Logray am Sportplatz.
    Dummyschleppe ist vielleicht noch was für Dis.

    Heut gabs mal wieder ein kleines Solo-Training auf einem Sportplatz. Die Wiesen sind ja zurzeit eh schlecht begehbar, aber da hat es super gepasst.

    Hier mal ein Bild mit Gelände und Strecken. Das rote ist ein Vollblind, die grünen sind Markierungen, die gelben Memories. Die schwarzen X sind unsere Startpunkte

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    Zuerst habe ich das Blind ausgelegt, dann habe ich Leo geholt und bin mit ihm am Graben entlang Richtung Weiher gelaufen. Auf dem Weg dahin flog dann die Markierung (vom zweiten Startpunkt) die er sich merken sollte. An X1 habe ich ihn dann abgesetzt und die gelben Dummies ausgelegt. Im Anschluss flog dann die Markierung in den Weiher (sowas fällt mir auch nur ein wenn ich allein übe :headbash: ).

    Als ich wieder bei Leo war, dreht ich ihn deutlich weg von der Markierung, hin zum Baum und schickte ihn Voran. Das klappte sehr gut. Beim zweiten schicken Voran, Richtung Markierung - Stopppfiff und rechts. Da wollte er erst weiter, aber ging beim zweiten Versuch nach rechts.
    Dann durfte er die Markierung holen und trotz der großen Distanz schüttelte er sich erst als er das Dummy bei mir abgegeben hatte :applaus:

    Wir veränderten unsere Position und ich schickte ihn Voran (es war schon etwas Zeit vergangen) zur Markierung. Machte er brav, sogar pushen ging einwandfrei.
    Beim zweiten Voran in die Richtung tat er sich mit dem anschließenden Links laufen ziemlich schwer. Weiß nicht so recht woran das lag. Er war ja schon 2x bei der Memory-Stelle. Aber beim 3. Versuch gings dann auch und er lief durch.

    Das Blind war super! Wer sich an das Video von uns auf genau diesem Sportplatz erinnert und ihn heute gesehen hätte... :herzen1:
    Er lief super Voran und nahm auch mein "Hopp" gut an. Auf der anderen Seite wusste er dann aber nicht mehr was er machen soll. Wie so ein Sprung den Hund verwirrt ist schon immer wieder erstaunlich. :D
    Ich stoppte ihn und schickte ihn rechts, was er erst nicht annahm und links lief, wieder Stopp - rechts! Das klappte und super schnell wurde er fündig. Das ist natürlich Gold wert beim Blind-Aufbau!
    Ein Riesenlob gabs von mir!

    Dann setzte ich ihn auf Startpunkt 4 ab, ging am Graben entlang und warf ihm die letzte Markierung. Beim Apport kams mir drauf an, dass er nicht mir hinterher geht um nur 1x hüpfen zu müssen, sondern schön die zwei Gräben annimmt und über die alte Fallstelle geht. Hat er auch gemacht :gut:

    Bin so stolz auf den Großen! Und sehr gespannt wie er sich auf den kommenden 3 ( :tropf: ) WTs macht.