Ich find dein Arbeitsumfeld sehr spannend! Und interessant auch, wohin man seinen Hund überall mitnehmen kann in der Arbeit 
Allerdings halte ich den Collie für nicht soooo geeignet. Meiner Erfahrung nach sind Hütehunde generell nicht so die entspanntesten Hunde was ihr Umfeld angeht. Bei meiner Hündin (Border-Collie-Schäferhund-Mix) war es damals so, dass sie ziemliche Schwierigkeiten hatte mit wackelnden Untergründen oder glatten Böden. Sie war einfach immer zu verkrampft was das anging. Es wäre sicherlich besser gewesen, wenn sie es als Welpe schon kennen gelernt hätte, aber es wäre nie "ihrs" gewesen. Mein Terrier dagegen liebt es über schmale Stege oder Baumstämme zu gehen, auf Wackelbrettern zu stehen usw. Glatte Böden sind gar kein Problem. Er ist eher so ein selbstbewusster Abenteurer, für den könnte ich mir das eher vorstellen.
Generell denke ich, dass ein kleinerer Hund vorteilhafter wäre. Den könntest du eher mal hochnehmen oder "verstauen" wenn was ist.
Abenteurer würde ich also eher empfehlen, als Sensibelchen. Man kann zwar viel anerziehen, aber wenn es blöd läuft, wird das deinen Hund immer stressen, egal wie viel du übst, einfach weil sie nicht das passende Naturell dafür mitbringen.
Terrier sind aber natürlich nicht sooo einfach zu erziehen, vor allem im Vergleich zu Hütis.
Welche Rassen ich mir vorstellen könnte, wäre der Pudel (sehr anpassungsfähig und sehr glücklich immer dabei zu sein, außerdem haaren sie nicht und sind allergikerfreundlich), der Shipperke (tolle kleine gelehrige Hunde) und der Nova Scotia Duck Tolling Retriever (wollen gefallen, können aber auch sensibel sein. Da würde ich nach jagdlichen Zuchten mit sehr wesensfesten Hunden suchen. Soll nicht heißen, dass sie nicht wesensfest sind, aber du hast ja besondere Ansprüche.)