Beiträge von AnjaNeleTeam

    Leider gibt es so allgemein nicht viele Seiten. Die Beschreibung auf der DRC Seite ist schon ziemlich gut und dann kann man noch versuchen Infos über die Züchter-HPs zusammen zu sammeln.
    Auf FB gibt es auch ein paar Gruppen die für dich vielleicht interessant sind.

    Um wirklich einen Curly zu finden, dessen Ahnen am Vieh eingesetzt werden/wurden, wird aber intensivere Recherche notwendig sein. Da muss man dann z.B. nach australischen Linien schauen.
    Ich selbst habe ja erst seit 2,5 Jahren Erfahrung mit Curlies, aber kann dir auch gerne weiter helfen wenn du magst.

    Wenn es wieder kühler ist will ich mit Leo auch mit ZHS anfangen :)

    @kraehe

    Zuerst dachte ich gleich Hütehund, vielleicht was kernigeres Richtung Cattle Dog, aber bei deiner weiteren Beschreibung und der Empfehlung der Retriever, dachte ich dann ob nicht auch der Curly was wäre.
    Und tatsächlich könnte der gut passen! Er wird und wurde auch als Viehtreiber eingesetzt, hat einen händelbaren Jagdtrieb, ist wahnsinnig happy wenn er so viel wie möglich dabei sein kann, ist artgenossen- und menschenfreundlich.
    Mein Curly ist sehr lauffreudig und ich kenne ein paar Leute die mit ihren Curlies ZHS machen, das würde also auch passen.

    Es kommt halt etwas darauf an wie sehr du das Hüten brauchst und wo du die Prioritäten setzt. Eher auf deinen Alltag, oder eher auf das Hüten.

    Hast du denn schon Hundeerfahrung?

    Wenn er Hunde hat mit denen er gut klar kommt und mit ihnen spielt, auch Große, dann würde ich bei Fremdhunden einfach den Kontakt vermeiden. In dem du das für ihn regelst, also ausweichst oder dich vor ihn stellst, oder ihn auf den Arm nimmst, kannst du ihm auch Sicherheit geben.
    Und Fremdhundekontakte braucht eigentlich kein Hund, vor allem nicht wenn sie doof sind und er genug Kontakte hat.

    Was ist denn Thor für eine Rasse und wie alt ist er?

    Ich würde mir eine gute Hundeschule suchen, in der er in einer kontrollierten Umgebung positive Erfahrungen mit anderen Hunden machen kann, auch mit großen. Wichtig ist, dass in der Hundeschule darauf geachtet wird, dass kein Mobbing passiert. D.h. Hundeschulen in denen anfangs oder am Schluss alle Hunde zum "spielen" aufeinander los gelassen werden, würde ich vermeiden. Lieber schauen nach einer in der die Hunde Abstand halten, ruhige Übungen durchführen und evtl. mal 2 Hunde miteinander spielen dürfen solange sie nicht zu wild werden. Ist nicht leicht zu finden, aber alles andere würde wahrscheinlich die Angst deines Hundes verstärken.

    Oder du gehst regelmäßig mit jemanden Gassi der vernünftig ist und einen großen Hund hat. So dass dein Kleiner lernt, dass nicht alle Großen böse sind.

    Wenn bei euch viele Idioten unterwegs sind, kann ich verstehen, dass du ihn da auf den Arm nimmst und ausweichst, allerdings zeigst du ihm ja so, dass es einen Grund gibt Angst zu haben. Ich würde das auch so machen, aber du kannst halt nicht erwarten, dass er dadurch ein selbstbewusster Kerl wird. Deswegen würde ich eben gezielt positive Erfahrungen mit anderen Hunden zu sammeln.

    Ich wohn im dritten Stock mit Aufzug und denke das sind ganz ähnliche Voraussetzungen.

    Vom Welpenklo auf dem Balkon kann ich nur abraten. Ist natürlich bequemer, aber wie du schon schreibst, lernst du damit deinem Hund das falsche. Er muss lernen, dass man draußen sein Geschäft verrichtet und nicht auf Zeitung oder glattem Boden.

    Leo hat als Welpe einmal den Aufzug geflutet, weil er es echt nicht einhalten konnte bis unten, aber er hat nie gepieselt wenn er getragen wurde, also mein Tipp: beobachte deinen Welpen genau und schnapp ihn dir schnell wenn du meinst er muss gleich. Auf den Arm, Schlappen an und raus mit ihm. Das ist anfangs stressig, weil du damit rechnen kannst alle zwei Stunden (nach dem Fressen, nach dem Schlafen und nach dem Spielen), außer nachts, mit ihm raus zu müssen, aber es ist ja nur eine Frage der Zeit bis der Hund stubenrein ist.

    Welche Rasse ist sie denn?

    Sie scheint ja von Anfang an ein schlechter Esser gewesen zu sein.
    Ich würde wohl anfangen für sie zu kochen und dann einfach immer was anderes. Ist ja beim Kochen leicht zu machen. Also mal Hühnchen mit Kartoffeln, dann Rind mit Reis, mal ein Ei dazu, mal Hüttenkäse oder Kürbis. Einfach abwechslungsreich.
    Wenn sie es verträgt, dann gib ihr doch einfach verschiedene Sorten im Wechsel.

    Wichtig ist, dass sie mit Mäkeln nicht durch kommt. Also das sie nicht was anderes vorgesetzt bekommt, wenn sie mal ein Futter verweigert. Ich würde ihr auch keine Leckerli geben so lange sie nicht ihr Hauptfutter frisst. Wenn wirklich abgeklärt ist, dass sie soweit gesund ist, dann würde ich bei Mäkeln so reagieren: Napf wegstellen und zur nächsten Fütterungszeit das gleiche Futter, aber frisch anbieten und das so lange durchziehen bis sie es frisst. Dann wieder abwechseln. Und absolut nichts dazwischen geben!

    Jetzt ist sie noch jung, jetzt wirst du ihr das noch relativ leicht abgewöhnen können. Wenn es sich noch mehr verfestigt wirds schwierig.

    Meine dürfen eigentlich so weit laufen wie sie wollen, egal wo wir sind. Im Wald treffen wir meist wesentlich weniger Wild als im Feld, dort wimmelt es nur so vor Hasen, Rehen und Fasanen. Ich find das ziemlich gut, weil ich so viel üben kann.

    Wenn mir der Abstand zu groß ist oder sie um eine Kurve laufen, dann ruf ich sie oder lass mir von Janosch anzeigen ob da was ist.
    Kommt uns was entgegen, leine ich sie an. Sie dürfen außer bei Wiesen oder abgemähten Feldern nicht vom Weg runter, das verhindert natürlich schon mal ein Spur stöbern. Janosch ist nicht so gut abrufbar, aber er ist sehr gut zu lesen wenn er eine Spur aufnimmt und dann gut abzubrechen und jagen tut er kurz bis gar nicht. Meist verbellt er wenn er was im Gebüsch rascheln hört :lol:
    Leo ist zu fast 100% abrufbar, bzw. abpfeifbar.

    Hier mal ein Video von einem Spaziergang durch den Wald. Da sind sie schon recht nah, es kann auch mal sein, dass sie weiter vor laufen. Vor allem Leo wenn wir gerade losgehen. Am Schluss noch Stopppfiff und Hierpfiff.

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    Ich find dein Arbeitsumfeld sehr spannend! Und interessant auch, wohin man seinen Hund überall mitnehmen kann in der Arbeit :D

    Allerdings halte ich den Collie für nicht soooo geeignet. Meiner Erfahrung nach sind Hütehunde generell nicht so die entspanntesten Hunde was ihr Umfeld angeht. Bei meiner Hündin (Border-Collie-Schäferhund-Mix) war es damals so, dass sie ziemliche Schwierigkeiten hatte mit wackelnden Untergründen oder glatten Böden. Sie war einfach immer zu verkrampft was das anging. Es wäre sicherlich besser gewesen, wenn sie es als Welpe schon kennen gelernt hätte, aber es wäre nie "ihrs" gewesen. Mein Terrier dagegen liebt es über schmale Stege oder Baumstämme zu gehen, auf Wackelbrettern zu stehen usw. Glatte Böden sind gar kein Problem. Er ist eher so ein selbstbewusster Abenteurer, für den könnte ich mir das eher vorstellen.

    Generell denke ich, dass ein kleinerer Hund vorteilhafter wäre. Den könntest du eher mal hochnehmen oder "verstauen" wenn was ist.

    Abenteurer würde ich also eher empfehlen, als Sensibelchen. Man kann zwar viel anerziehen, aber wenn es blöd läuft, wird das deinen Hund immer stressen, egal wie viel du übst, einfach weil sie nicht das passende Naturell dafür mitbringen.
    Terrier sind aber natürlich nicht sooo einfach zu erziehen, vor allem im Vergleich zu Hütis.

    Welche Rassen ich mir vorstellen könnte, wäre der Pudel (sehr anpassungsfähig und sehr glücklich immer dabei zu sein, außerdem haaren sie nicht und sind allergikerfreundlich), der Shipperke (tolle kleine gelehrige Hunde) und der Nova Scotia Duck Tolling Retriever (wollen gefallen, können aber auch sensibel sein. Da würde ich nach jagdlichen Zuchten mit sehr wesensfesten Hunden suchen. Soll nicht heißen, dass sie nicht wesensfest sind, aber du hast ja besondere Ansprüche.)

    Ja würde mein Rüde auch so machen wenn er dürfte ;)
    Das hat nix mit einem Fetisch zu tun. Hunde nehmen Urin auf um mehr über den Markierenden zu erfahren.
    Da sich Rüden aber gerne reinsteigern, sollten sie lernen trotz der ganzen Gerüche ansprechbar zu bleiben und nicht jeden Hund zu bedrängen/abzuschlecken. Sonst hat man schnell einen der nur noch darauf fokussiert ist und das macht keinen Spaß.