Beiträge von AnjaNeleTeam

    Wieder Hallo :winken:
    Was ist eigentlich so schlimm daran, einen nicht VDH-Hund zu holen? Wenn man sieht, dass der Züchter das Ganze gewissenhaft tut, die Elterntiere untersucht wurden und der Züchter weiß, was er tut? Aus reiner Neugier... |)

    Liebe Grüße
    LInse243

    Edit: Ich weiß, dass das Thema schon angesprochen wurde, mich interessiert nur, warum man Hobbyzüchter aus anderen Vereinen "ausschließt" usw.?

    Es gibt Rassen, da ist das nicht so schlimm, evtl. sogar besser, wenn man nicht im VDH sucht, z.B. beim Mops.
    Beim Retriever allerdings halte ich es für fahrlässig und wenig verantwortungsbewusst nicht im DRC, LCD oder GRC nach einen Hund zu suchen.

    Wenn man einen Rassehund will, dann sollte man sich auch die Mühe machen und schauen wo mit Hirn und Verstand gezüchtet wird und nicht einfach nur zwei nette Hunde zusammen gelassen werden, damit man mal Welpen haben kann.

    Auch die Züchter im DRC usw. sind Hobbyzüchter. Die wenigsten machen das gewerblich.
    Um seriös züchten zu dürfen hat man einige Auflagen, die bei so einer Moderasse wie dem Retriever sehr wichtig sind.
    Die Hunde werden geröntgt um HD und ED auszuschließen. Die Augen werden untersucht. Es werden Gentests auf Krankheiten durchgeführt. Ein Zahnstatus wird gemacht. Das ist bei einer "Untersuchung" durch einen Tierarzt in den meisten Fällen nicht abgedeckt. Dazu kommt, dass die Elterntiere ja auch Eltern hatten und die Gene natürlich weiter gegeben werden. Es kann ja sein, dass die Eltern des Welpen toll aussehen, aber eben Erbkrankheiten weiter geben, weil die Großeltern krank waren.
    Beim DRC kannst du das alles selbst in der Datenbank nachsehen ohne große Probleme und musst dich nicht allein auf die Aussage des Züchters verlassen.

    Außerdem ist geregelt wie oft eine Hündin Welpen bekommen darf. Im Sinne der Hündin finde ich das fast die wichtigste Regel. So was kann bei keinem "Hobbyzüchter" ohne Verbandszugehörigkeit geprüft werden ob er sich auch dran hält.

    Die Wesensfestigkeit ist außerdem ein wichtiger Punkt. Ich kenne inzwischen ein paar Retriever aus nicht seriöser Zucht die einfach nicht typisch sind. Da gibts ängstliche Hunde oder sehr selbstständige oder sogar aggressive. Ein Wesenstest für Retriever sorgt beim DRC dafür, dass solche Mängel aufgedeckt werden und der HUnd dann evtl. nicht zur Zucht zugelassen wird. Oder die Schussfestigkeit. Wie entspannt das an Silvester ist mit einem Hund der schussfest ist, weiß man erst richtig zu schätzen wenn man mal einen sehr ängstlichen hatte.

    Worüber man sich beim Erwerb eines Welpen oft noch wenig Gedanken macht, ist ob man evtl. mal Dummyarbeit o.Ä. machen will. Da stehen einem mit einem DRC-Hund viel mehr Türen offen.


    Hast du dir denn die Wurfplanungen beim DRC angeschaut? Da müsste doch etwas dabei sein, oder?
    Für wann sucht ihr nochmal und wo?

    Bei deiner Beschreibung fällt mir ehrlichgesagt kein Curly, Chessie oder Flat ein. Eher ein AL-Labbi oder Golden. Da du sehr viel Wert auf Wtp legst. Natürlich haben die drei Retriever den auch, aber doch in einem anderen Ausmaß. Es kommt natürlich immer ein bisschen auf den jeweiligen Hund an. Leo hat für einen Curly sehr viel wtp, dagegen kenne ich einen AL-Labbi, der kaum wtp hat, aber die Regel sind beide nicht unbedingt.

    Leo musste ich wegen Jagen noch nie im Wald anleinen. Schleppleinentraining war nicht nötig. Er ist von Hasen, Rehen usw. ohne Probleme abrufbar, aber ich kenne auch einige die da mehr Trieb mitbringen und bei denen man sehr viel besser aufpassen muss. Jagdtrieb ist rassetypisch bei allen Retrievern, aber eigentlich lassen sich alle recht gut händeln, wenn man entsprechend Zeit in die Erziehung investiert.

    Die Eigensinnigkeit merkt man dann, wenn man Sachen macht die sich für den Hund nicht lohnen. Die Motivation muss passen, aber einfach so führt man keine Kommandos zackig aus. Man macht es halt, aber mehr nicht.

    Ich kenne eine Hündin die sehr gut im Obedience läuft, aber bei ihr fehlt das Punktgenaue, was zum Erfolg führen würde.
    Arbeiten die für den Hund logisch sind, werden allerdings gut gelöst, wie zum Beispiel die jagdliche Arbeit oder eine Flächensuche kann ich mir da auch vorstellen. Da beweisen sie intelligenz und rennen nicht nur hirnlos rum.
    Bewegungsfreudig sind sie, Ausritt wäre also kein Problem.
    Zu Bedenken würde ich geben, das Hütis und Retriever schon sehr verschieden sind. Wo der Hüti seinen Abstand braucht, sucht der Retriever die Nähe. Wo der BC fein kommuniziert, ist der Curly doch eher Grobmotoriker (nicht so wie ein Showlabbi, aber doch sehr viel mehr als ein BC). Es könnte also sein, dass die verschiedenen Hundetypen nicht immer gut zusammen passen.

    Falls noch Fragen offen sind, versuche ich gerne sie zu beantworten.

    Was man bei blutigem Durchfall sagen kann, ist, dass rotes Blut kurz hinter dem Darmausgang her kommt. Je weiter es von innen kommt, desto dunkler und teerartiger ist es. Rotes Blut ist also meist nicht so schlimm wie z.B. schwarzer Teerstuhl. Allerdings ist eine große Menge an Blut immer besorgniserregend, deswegen würde ich das in einer Tierklinik nochmal abklären lassen. Wichtig ist auch der Darmfloraaufbau, damit sich das alles wieder regenerieren kann. Durch Antibiotika gehen leider auch die guten Darmbakterien kaputt.

    Gestern hatten wir ein wirklich tolles Training - nicht :muede:
    Leo war abgelenkt und unkonzentriert. Langsam bei den Vorans, langsam bei der Suche, wenn er überhaupt mal nach einem Dummy gesucht hat. Von selbst abgestoppt beim Voran schicken und beim Pushen. Dummies hat er wieder fallen gelassen und schlampig getragen. Dann sind 2x mit ihm andere Rüden eingesprungen. Also er durfte, aber der andere Rüde nicht. Hat ihn dann natürlich zusätzlich zögern lassen.
    Nach der ersten Trainingseinheit ging es etwas besser, aber immer noch weit weg von ideal. Aber nach so einer Vorstellung wie zu Beginn schraubt man doch seine Erwartungen runter.
    Zum Schluss dann noch ein Voran zu einem Beschossenen Blind übers Wasser. Im Suchengebiet angekommen suchte er dann alles nur nicht die Dummies - frustrierend. Und der Kommentar vom Trainer "da kannst nix machen". Danke! Wir sind ein hoffnungsloser Fall.
    Ja und weil wir einfach nicht "abliefern" werden wir wahrscheinlich immer bei den "Kleinen" bleiben, was Leos Aufmerksamkeit nicht gerade zuträglich ist.
    Er ist gerade ziemlich hormongeplagt, deswegen seien ihm seine Aussetzer verziehen. Aber wenn das nicht irgendwann besser wird...
    Gute Voraussetzung für einen WT.

    Wenn wir allein trainieren macht er so geniale Sachen. Eine Aufgabe von letztens:

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    Zuerst habe ich die Blinds unbemerkt ausgelegt, dann Blind Nr. 1 mit dem Entenlocker "beschossen", dann das Mark geworfen, dann zu Leo und zum Blind geschickt. Anschließend zum Mark (er ging auch direkt den Abhang runter, kein leichteren Weg suchen). Dann musste ich mangels Helfer, den Hund absetzen, zum hinteren Blind laufen und das "beschießen". Ich habe das Blind einige Meter davor stehend beschossen mit der Hand Richtung Dummy. Wieder zum Hund zurück und dann schicken. Er ist echt einwandfrei am vorherigen Blind vorbei. Pushen hat er sehr schön angenommen. Er war nur nicht tief genug. Ich konnte ihn aber zum Dummy bringen.
    Das ist sicher nichts, was er regelmäßig und konstant abrufen kann, aber es zeigt halt schon, dass er kann wenn er will.
    Ich hoffe wirklich er kann sich da irgendwann besser zusammen reißen. Es ist so schade, wenn er nicht zeigt was er schon gelernt hat :verzweifelt:


    So ein bisschen Frust von der Seele geschrieben :tropf: Kennt ihr das auch von euren Trainings?

    Ich hab ziemlich die gleichen Vorstellungen wie du gehabt (mit mehr Schwerpunkt auf in die Arbeit mitnehmen können - ein Jugendzentrum) und bin beim Curly Coated Retriever gelandet. Bisher erfüllt er alle meine Erwartungen, wobei ich inzwischen auch Hunde kennen gelernt habe, die mehr Jagdtrieb und weniger will-to-please haben, aber bei jeder Rasse gibts nach oben und unten Ausreißer. Dadurch das es sehr souveräne Hunde sind, könnte ich sie mir auch passend vorstellen bei dem was du so schreibst.
    Aber ich kann verstehen, wenn die Optik dir vielleicht nicht zusagt.

    Ich hatte früher eine Border Collie-Schäfer-Mix Hündin. Sie war sehr viel weicher und sensibler, eher Richtung ängstlich als Leo. der ist bei den meisten Umweltreizen einfach nur cool. Dafür ist er viel mehr Trampel als sie es war. Bei Hunden ist er aber meist sehr höflich und vorsichtig. Sind halt einfach ganz verschiedene Hunde :smile:

    Ja erzähl auf jeden Fall @Enterprise

    @naijra Er wird das schon noch wissen, ich drück euch die Daumen!

    Bei uns steht in 1,5Wochen der nächste WT an. Ein Wasserworkingtest. Kann mega werden, weil Leo einfach sehr schön arbeitet am und im Wasser, aber kann auch voll in die Hose gehen, wenn er zu überdreht ist z.B. Bin gespannt! Am Wochenende ist noch ein Training mit Wasser.

    Ansonsten stehen noch 3 WTs dieses Jahr an. Einmal der beim Chessie&Curly Wochenende und dann zwei Team-WTs :smile: