Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich glaube curlies und chessies sind da ja eh nochmal anders, aber die Unterschiede sind natürlich trotzdem da. Und Terrier und Retriever ist nochmal was anderes als Hütehund und Retriever.
    kann natürlich klappen, aber wer die Art vom BC schätzt, ob der einen Retriever gut findet? Bezweifle ich ein bisschen.

    Lg

    Ja da hast du recht. Curlies und Chessies sind nochmal etwas ernster und meist höflicher/deutlicher in der Kommunikation, als die meisten anderen Retriever, vor allem die Showis. In den Arbeitslinien kann man schon häufiger ernste Labbis finden.

    Die Nele war durch und durch Hüti, kam sehr nach dem BC Anteil, sie war die Beste! Trotzdem finde ich Retriever auch super. Kommt halt auf einen selber an wie flexibel man da ist. Wenn man eigentlich denkt, dass Hütehunde sehr gut zu einem passen, dann würde ich auch eher dabei bleiben.

    Man muss aber auch sagen, dass so ein Retriever der als Welpe bei Hütehunden oder wie in meinem Fall, mit einem Terrier aufwächst, schon etwas umgepolt wird.
    Janoschs Feindbild waren und sind junge Retriever-Rüden. Mit Leo kommt er aber prima klar. Er hat ihn schon als Welpe sehr gut erzogen, so dass ich jetzt zum Beispiel überhaupt keine Sorge haben muss, dass Leo mal einen Hund umrempelt, die Pfote auflegt/in den Rücken haut oder in einen Fremdhund reinrennt.
    Trotzdem bleibt er natürlich ein Retriever, deswegen habe ich auch angemerkt, dass man die Unterschiedlichkeit nicht unterschätzen sollte.

    Wieder Hallo :winken:
    Was ist eigentlich so schlimm daran, einen nicht VDH-Hund zu holen? Wenn man sieht, dass der Züchter das Ganze gewissenhaft tut, die Elterntiere untersucht wurden und der Züchter weiß, was er tut? Aus reiner Neugier... |)

    Liebe Grüße
    LInse243

    Edit: Ich weiß, dass das Thema schon angesprochen wurde, mich interessiert nur, warum man Hobbyzüchter aus anderen Vereinen "ausschließt" usw.?

    Es gibt Rassen, da ist das nicht so schlimm, evtl. sogar besser, wenn man nicht im VDH sucht, z.B. beim Mops.
    Beim Retriever allerdings halte ich es für fahrlässig und wenig verantwortungsbewusst nicht im DRC, LCD oder GRC nach einen Hund zu suchen.

    Wenn man einen Rassehund will, dann sollte man sich auch die Mühe machen und schauen wo mit Hirn und Verstand gezüchtet wird und nicht einfach nur zwei nette Hunde zusammen gelassen werden, damit man mal Welpen haben kann.

    Auch die Züchter im DRC usw. sind Hobbyzüchter. Die wenigsten machen das gewerblich.
    Um seriös züchten zu dürfen hat man einige Auflagen, die bei so einer Moderasse wie dem Retriever sehr wichtig sind.
    Die Hunde werden geröntgt um HD und ED auszuschließen. Die Augen werden untersucht. Es werden Gentests auf Krankheiten durchgeführt. Ein Zahnstatus wird gemacht. Das ist bei einer "Untersuchung" durch einen Tierarzt in den meisten Fällen nicht abgedeckt. Dazu kommt, dass die Elterntiere ja auch Eltern hatten und die Gene natürlich weiter gegeben werden. Es kann ja sein, dass die Eltern des Welpen toll aussehen, aber eben Erbkrankheiten weiter geben, weil die Großeltern krank waren.
    Beim DRC kannst du das alles selbst in der Datenbank nachsehen ohne große Probleme und musst dich nicht allein auf die Aussage des Züchters verlassen.

    Außerdem ist geregelt wie oft eine Hündin Welpen bekommen darf. Im Sinne der Hündin finde ich das fast die wichtigste Regel. So was kann bei keinem "Hobbyzüchter" ohne Verbandszugehörigkeit geprüft werden ob er sich auch dran hält.

    Die Wesensfestigkeit ist außerdem ein wichtiger Punkt. Ich kenne inzwischen ein paar Retriever aus nicht seriöser Zucht die einfach nicht typisch sind. Da gibts ängstliche Hunde oder sehr selbstständige oder sogar aggressive. Ein Wesenstest für Retriever sorgt beim DRC dafür, dass solche Mängel aufgedeckt werden und der HUnd dann evtl. nicht zur Zucht zugelassen wird. Oder die Schussfestigkeit. Wie entspannt das an Silvester ist mit einem Hund der schussfest ist, weiß man erst richtig zu schätzen wenn man mal einen sehr ängstlichen hatte.

    Worüber man sich beim Erwerb eines Welpen oft noch wenig Gedanken macht, ist ob man evtl. mal Dummyarbeit o.Ä. machen will. Da stehen einem mit einem DRC-Hund viel mehr Türen offen.


    Hast du dir denn die Wurfplanungen beim DRC angeschaut? Da müsste doch etwas dabei sein, oder?
    Für wann sucht ihr nochmal und wo?

    Bei deiner Beschreibung fällt mir ehrlichgesagt kein Curly, Chessie oder Flat ein. Eher ein AL-Labbi oder Golden. Da du sehr viel Wert auf Wtp legst. Natürlich haben die drei Retriever den auch, aber doch in einem anderen Ausmaß. Es kommt natürlich immer ein bisschen auf den jeweiligen Hund an. Leo hat für einen Curly sehr viel wtp, dagegen kenne ich einen AL-Labbi, der kaum wtp hat, aber die Regel sind beide nicht unbedingt.

    Leo musste ich wegen Jagen noch nie im Wald anleinen. Schleppleinentraining war nicht nötig. Er ist von Hasen, Rehen usw. ohne Probleme abrufbar, aber ich kenne auch einige die da mehr Trieb mitbringen und bei denen man sehr viel besser aufpassen muss. Jagdtrieb ist rassetypisch bei allen Retrievern, aber eigentlich lassen sich alle recht gut händeln, wenn man entsprechend Zeit in die Erziehung investiert.

    Die Eigensinnigkeit merkt man dann, wenn man Sachen macht die sich für den Hund nicht lohnen. Die Motivation muss passen, aber einfach so führt man keine Kommandos zackig aus. Man macht es halt, aber mehr nicht.

    Ich kenne eine Hündin die sehr gut im Obedience läuft, aber bei ihr fehlt das Punktgenaue, was zum Erfolg führen würde.
    Arbeiten die für den Hund logisch sind, werden allerdings gut gelöst, wie zum Beispiel die jagdliche Arbeit oder eine Flächensuche kann ich mir da auch vorstellen. Da beweisen sie intelligenz und rennen nicht nur hirnlos rum.
    Bewegungsfreudig sind sie, Ausritt wäre also kein Problem.
    Zu Bedenken würde ich geben, das Hütis und Retriever schon sehr verschieden sind. Wo der Hüti seinen Abstand braucht, sucht der Retriever die Nähe. Wo der BC fein kommuniziert, ist der Curly doch eher Grobmotoriker (nicht so wie ein Showlabbi, aber doch sehr viel mehr als ein BC). Es könnte also sein, dass die verschiedenen Hundetypen nicht immer gut zusammen passen.

    Falls noch Fragen offen sind, versuche ich gerne sie zu beantworten.

    Was man bei blutigem Durchfall sagen kann, ist, dass rotes Blut kurz hinter dem Darmausgang her kommt. Je weiter es von innen kommt, desto dunkler und teerartiger ist es. Rotes Blut ist also meist nicht so schlimm wie z.B. schwarzer Teerstuhl. Allerdings ist eine große Menge an Blut immer besorgniserregend, deswegen würde ich das in einer Tierklinik nochmal abklären lassen. Wichtig ist auch der Darmfloraaufbau, damit sich das alles wieder regenerieren kann. Durch Antibiotika gehen leider auch die guten Darmbakterien kaputt.