Pankreatitis kommt oft von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, deshalb würde ich eher zu Reinfleischdosen greifen und Flocken dazu mischen. Dazu noch ein Öl und ein Nahrungsergänzungspulver was es für Barf o.Ä. gibt und unter anderem Calcium enthält. Dann kannst du auch gut testen was vertragen wird und was nicht. Bei fertigen Menüdosen weißt du nie was genau nicht vertragen wird.
Lunderland kann ich da sehr empfehlen! Die haben wirklich tolle Fleischdosen und qualitativ auch sehr gute Flocken und Öle.
Terra Canis fand ich eigentlich auch immer gut, aber nach der Nestlé Übernahme versuche ich es nicht mehr zu kaufen und auf andere Hersteller auszuweichen. Herrmanns ist da ganz gut und auch O'Canis.
Ich hab mit Leo eigentlich recht spät angefangen. Mit 8 Monaten das erste Mal die Grundlagen gemeinsam gelernt, mit 11 Monaten das erste mal in der Trainingsgruppe. Auf den Sitzpfiff wurde bei einem Trainer wert gelegt, also habe ich irgendwann dazwischen den geübt mit Leo und der sitzt bombenfest. Liegt aber halt auch an Leo.
Inzwischen würde ich früher mit Voran und der Grundstellung anfangen. Gern auch schon mit dem Welpen. Hierpfiff ist sehr wichtig, den kann man auch gut einbauen mit dem Welpen. Stopppfiff finde ich auch sehr wichtig, würde das aber nicht zu früh machen. Sonst hat man evtl. das Problem, dass viel gefragt wird beim Voran schicken o.Ä. Suchenpfiff würde ich einfach nebenher einbauen, aber immer erst wenn ich mir sicher bin, dass der oder die anderen Pfiffe richtig sitzen.
Wir waren am Wochenende auf der Alm zum Training und es war einfach genial! Leo hat so super gearbeitet, ich bin einfach happy! Und der Trainer der meinte "das ist kein O-Hund" als Leo ein Jahr alt war, sagte gestern "unser O-Hund!" Weil Leo Blinds mit viel Entfernung (ca. 150m) und schwierigem Gelände sehr schön gearbeitet hat. Er nannte unser arbeiten "Joystick-Handling", weil ich Leo schon viel helfen muss, aber es eben auch kann selbst wenn er weit weg ist. Jetzt müssen wir aber wieder mehr Selbstständigkeit reinbringen und weiter das Voran festigen, damit er auch auf längeren Strecken die Line hält.
Solche intensiven Trainings machen einfach mega viel Spaß! Hier noch ein paar Fotos und eine Aufgabenbeschreibung:
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Wir waren zu 4. und haben immer einen Durchgang gemacht und dann die Aufgabenstellung getauscht. Der Hund der zum Blind musste, ist immer über die alte Fallstelle von der Markierung.
Aber da waren teilweise so fiese Schlammlöcher im Boden
So richtig gut aufgebautes Agility ist schon echt cool!
Ich bin zurzeit sehr stolz auf das Video, bzw. was Leo da zeigt. Schnurgerades Lining, konstante Geschwindigkeit über 200m! Wir haben den Dummy gemeinsam ausgelegt, eine halbe Stunde später habe ich ihn geschickt. Den Laufweg sind wir nicht gemeinsam gegangen, sondern außen rum.
Für mich hört es sich so an, als habe euer Rüde in Bezug auf seinen Sexualtrieb auch nie besondere Erziehung genossen. Was macht ihr denn draußen, wenn er eine Hündin super findet oder sich festschnüffelt und Urin aufleckt?
Jetzt wird ihm ein Welpe vorgesetzt, dessen Geruch er wahrscheinlich nicht zuordnen kann, was es für ihn extrem spannend macht und nachdem er da nie Grenzen gelernt hat (was ich so rauslesen kann), dreht er jetzt ab.
Gesundheitlich abklären ist auf jeden Fall gut, der Chip hilft evtl. auch etwas (kann aber auch sein, dass es schlimmer wird), aber ihr müsst ihm da auch klar Grenzen setzen. Kein ewiges Belecken, sondern Ruhe halten als ein Beispiel.
Ich "muss" zu Hundemessen um meinen Hund auszustellen. Wenn ich die Wahl habe, dann tue ich ihm das lieber nicht an. Das Gedränge, die anderen Hunde, die vielen Menschen, die Gerüche und die Lautstärke, das ist nix was ein Hund unbedingt kennen lernen muss. Wenn ich ihn dabei habe, dann auch nur an den Ausstellungsringen und die meiste Zeit in seiner Box.
Shoppen und schauen ist eh viel stressfreier ohne ihn.
Also mein Rat: nicht mitnehmen, außer du hast mal vor ihn auszustellen, dann würde ich aber nicht viel laufen, sondern mich einfach irgendwo hin setzen und ihn schauen lassen.
Wir gehen selten länger als eine Stunde am Stück. Die ist aber meist flott gelaufen. Brauchen meine zwei nicht und Zeit hätte ich für regelmäßige längere Runden auch nicht. Außer am Wochenende, da ist es schon mal länger bis hin zu kleinen Wanderungen, aber meist haben wir da Training, da läuft Leo die Kilometer ohne mich
Für mich stellt sich daher die Frage, ob diese Hunde, die in der Regel deutlich enger und straffer geführt werden und denen ein "Nein" evtl. auch klarer als solches erklärt wird, sich aus diesen Gründen leichter mit der Situation tun ?
Ja da bin ich mir sicher. Ein Nein wird da einfach eher akzeptiert, als bei einem Hund der auch ansonsten alles in Frage stellt.
Leo ist ja mein erster unkastrierter Rüde und ich bin schon ziemlich streng. Also ein Nase in den Hintern stecken bei Hündinnen gibts bei mir nicht, an anderen Hunden hochspringen, auf den Rücken steigen erst recht nicht, zu intensives Pipi schlecken wird von mir auch verhindert. Resultat ist, dass wir mit läufigen Hündinnen trainieren können und er sich auch im Freilauf von ihnen abhalten lässt. Teilweise muss ich zwar energisch werden, aber er akzeptiert das und bleibt meist entspannt.
Ich hab ja keine Hündin, aber Leo ist bei Janosch (kastriert) teilweise echt "aufdringlich". Das ist schlimmer als bei Hündinnen. Er schnüffelt und schleckt oft da wo Janosch gelegen hat, er versucht ihn direkt abzulecken, er fiepst ihn an usw. Ich verhindere das immer, weil ich nicht will, dass Janosch explodiert, der kann das nämlich gar nicht leiden. Und weil das schon bei einem kastrierten Rüden so ist, dann will ich mir gar nicht vorstellen wie das mit einer hier lebenden intakten Hündin wäre. Den Stress mag ich mir nicht antun. Größtenteils ist es hier aber natürlich ruhig :)