Beiträge von AnjaNeleTeam

    Wir hatten heute das erste Mal Vorsteh-Training. Die Trainerin war sehr skeptisch was ich mit einem Retriever jetzt beim Vorstehen will, aber ich durfte trotzdem mitmachen. Ich war ja der Meinung, dass Leo mir häufiger beim Gassi gehen vorsteht und heute hat er dann gezeigt, dass ich mir das nicht eingebildet habe :D

    Leo hatte richtig Spaß und man hat genau gesehen, dass er das reflexhaft macht. Auf jeden Fall kann man damit arbeiten :gut: Die Trainerin hatte noch nie einen Retriever beim Vorsteh-Training und war ganz begeistert. :smile:

    Die nächsten zwei Monate werden wir das aber erstmal nicht weiter verfolgen. Jetzt ist Schleppenarbeit angesagt, Suchen und Schweißfährte und Schussfestigkeit am Wasser und dann mal schauen :D Wenn wir Glück haben, dann bin ich im Herbst hier mal bei einer Gänsejagd dabei.

    Wer ist auch gerade am Üben auf Prüfungen?

    Also ich würde auch für einen Zwinger vor Ort plädieren.

    Wenn das typische Landwirte sind, dann haben die dafür sicher Verständnis und finden ein geeignetes Plätzchen.
    Dann kannst ihn rausnehmen wenn du mit ihm und den Kindern spielen willst und wenn ihr im Haus seid, dann bleibt er halt da. Kann in der Sonne liegen oder was kauen oder aufpassen.

    Ich fand das Seminar insgesamt gut. Vor allem merkt man einfach, dass er wahnsinnig viel Erfahrung hat und Fachwissen.

    Sehr schön war die totale Ehrlichkeit und Offenheit, auch wenn er sich damit etwas angreifbar macht. Er redet halt nicht um den heißen Brei, sondern erzählt von der Praxis von vielen und sich selbst.

    Er hat außerdem sehr strukturiert zwei Wege erklärt wie er die Schweißarbeit aufbaut. So kann man problemlos seinen Hund zuhause selbst ausbilden, wenn man alle seine Punkte beachtet. So nebenbei erzählte er wie er Schleppenarbeit aufbaut und noch ein paar andere Sachen. Unterfüttert wurde das ganze immer mit dem nötigen lerntheoretischen Wissen. War didaktisch sehr schön strukturiert.

    Vormittags war Theorie und nachmittags durfte man mit den Hunden arbeiten und konnte da noch viel lernen.

    Ich persönlich fand manchmal die eher derbe Art etwas anstrengend, aber das ist seine Art die Dinge zu verdeutlichen und ich hab mich im Laufe des Wochenendes daran gewöhnt. Für mich wäre es insgesamt zu viel Arbeit über Zwang. Seine Theorie ist, dass nur ein Hund der über Zwang und nicht nur über Motivation aufgebaut wird, zuverlässig arbeitet. Er baut zwar auch über Motivation auf, sichert aber dann bald über Zwang (er sagt selbst immer Zwang, deswegen verwende ich das Wort jetzt ebenfalls so) ab.

    Witzig war dann zum Schluss, als ein Weimaraner wirklich astrein die Fährte ging, dass mir die Besitzerin dann erzählte sie habe ihren Hund gar nicht über Zwang aufgebaut, aber Uwe meinte so sieht das aus, wenn ein Hund in der von ihm empfohlenen Weise aufgebaut wäre :D

    Aber ich hab echt viel mitgenommen und würde auch wieder Seminare mit ihm besuchen.

    Leo war heute mit am Schießstand zur Desensibilisierung. Ich hatte mir vorher schon zurecht gelegt was ich mache wenn er sich reinsteigert o.Ä. aber meine Sorge war unbegründet. Er war total klasse! Anfangs wieder etwas vorsichtiger, auch mit den Menschen, aber dann entspannt und locker. Unser Ausbilder hat uns zwischendurch sogar die Gelegenheit gegeben zu üben. Leo durfte den Tauben hinterher und ich hab 2x geschossen. Er hat sich nicht beeindrucken lassen, das war super!

    Ich glaube die Erfahrung war für ihn Gold wert. Er braucht einfach immer etwas Zeit um sich an neue Situationen zu gewöhnen, aber dann gehts :gut:

    Morgen schauen wir mal ob er vorsteht :D

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    Bei der Waffenhandhabung

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    Achso hier hatte noch jemand nach dem Seminar mit Uwe Heiß gefragt, oder? Oder war das in einem anderen Thread?

    Es ist ganz klar, warum Newton ihm nichts sagt, weil er ein Konfliktvermeider ist und er weiß ja ganz genau, dass Hunter bei euch wohnt. D.h. der geht dann nicht einfach weg wie ein Fremdhund. Außerdem vermute ich, dass er weiß, dass du das nicht willst, also lässt er dich machen.
    Hunter ist ein kleiner pubertärer Drecksack (du weißt hoffentlich wie es gemeint ist :D ) der provoziert und austestet. Da ist so ein "scchwammiger" Newton etwas schwierig, deswegen kommt es nicht zu einem Ende.

    Ich glaube, dass es besser wird, wenn er älter ist und du bleibst ja eh dran. Ich würde ihn öfter mal ins Leere laufen lassen. Wenn er sich wieder vordrängelt, geht man halt weg oder wenn er Newton den Ball o.A. wegschnappt, beachtet man ihn nicht weiter.

    An dem Fressen würde ich ehrlichgesagt arbeiten, vor allem da da anscheinend auch Aggression von Newton ausging. Evtl. kannst du mal nicht trennen oder irgendwas anderes ist und auch so, hätte ich den Konflikt lieber gelöst als gemanaged.

    Evtl. erstmal mit großem Abstand arbeiten und nachdem der erste fertig ist, erstmal sitz machen lassen bis der andere auch fertig ist und dann auflösen. Sie haben ja einen guten Grundgehorsam, da denke ich könnte man sich schon dran wagen :smile:

    Weil du auch nach Mehrhundehaltungs-Erfahrungen gefragt hast.
    Bei uns ist durchaus auch ab und zu Konfliktpotenzial da. Janosch ist ja ein Pöbler und wenn er richtig in Rage ist, dann kann es auch mal sein, dass Leo was abbekommt. Das verhindere ich, in dem ich Janosch reglementiere. Letztens hatte ich beide an einem Erdhaken angehängt und Leo hatte Janosch genervt, so dass der Leo angegangen ist, aber er konnte nicht weg und hat deswegen gefiddelt, was Janosch nur weiter genervt hat. Ich bin hin und hab Janosch verbal gemaßregelt (das reicht) und dann dafür gesorgt, dass Leo nicht mehr fiddelt und beide an dem Haken gelassen! Mehr ein Auge drauf gehabt, damit ich vorher sowas verhindern kann, aber nicht aus der Situation genommen, auch wenn sie stressig war.

    Ansonsten achte ich im Alltag darauf, dass Leo Janosch nicht ständig schleckt, weil der das gar nicht leiden kann und lasse das nicht die Hunde unter sich ausmachen. So entsteht da häufig schon gar kein Konflikt und Janosch ist ruhiger.

    Da würde ich dir auch empfehlen mal genauer zu schauen was sonst so zwischen deinen Jungs abgeht. Weil aus dem Nichts heraus bekommen die sich nicht einfach in die Wolle, da gibt es meistens einige Vorstufen.

    Ich würde ehrlich gesagt nicht trennen und Konfliktvermeidung betreiben, sondern das Gegenteil. Gemeinsam füttern, natürlich mit Abstand, Ressourcen liegen lassen (nicht unbeaufsichtigt) usw. Und in kritischen Situationen Gehorsam einfordern. Bei übertriebenen Aktionen des Kleinen würd ich entschieden eingreifen und die Situation aber dann nicht vermeiden, sondern eher in Zukunft mal wieder suchen und dann ggf. nachjustieren. Das Ziel soll ja sein, dass die miteinander umgehen (lernen) in einer angemessenen Art und Weise und nicht, dass du ständig Management betreiben musst.

    Danke euch für die vielen Tipps und Hinweise! Die werde ich nochmal in Ruhe durchgehen und mir einen ungefähren Zeitplan erstellen :D

    Wir haben ein Apartment zwischen dem Zoo und dem Kudamm. In den Zoo darf man ja nicht rein mit dem Hund, aber nordlich des Kanals kann man in den Park, oder?

    statt sich nur zu beschweren wie arg man hier unterdrückt wird, schlage ich vor sich mal produktiv am Thema zu beteiligen.

    Postet doch selbst Artikel oder schreibt von persönlichen Erlebnissen, da hat niemand was dagegen. Aber rumzujammern, weil einem die Argumente ausgehen und dann McChris auch noch mit rechten stimmungsmachern zu vergleichen, die hier unermüdlich sachlich schreibt, das ist echt :mute:

    Öhm, aber sonst ist alles okay? :lol: Ich glaube , ich schreibe hier sehr ausgiebig. Ich wohne und lebe mitten im Wolfsgebiet im Lüneburger/Uelzener Bereich und mache mir viele Gedanken um den Wolf hier. Ja sorry, dass ich nicht den ganzen Tag auch Links sammle und sie hier ständig reinschiebe.

    Naja, und dein letztes Argument ist ja wohl der Witz des Tages. xD  Bubelino hat's zumindest richtig verstanden.

    ich habe nicht nur dich gemeint. Alle paar Seiten melden sich wieder welche und jammern wie blöd hier doch diskutiert wird, anstatt sich selbst zu beteiligen. Weil das wäre ja so kraftraubend o.ä. das nervt einfach. Kann man sicg nicht normal zum Thema austauschen? Ist doch klar, dass die eine Seite überwiegt, wenn die andere nicht viel zum Thema beiträgt.

    Und zwecks Witz des Tages: deinen Text kann man durchaus so interpretieren. Vielleicht nächstes mal nochmal drüber nachdenken vor dem abschicken.

    statt sich nur zu beschweren wie arg man hier unterdrückt wird, schlage ich vor sich mal produktiv am Thema zu beteiligen.

    Postet doch selbst Artikel oder schreibt von persönlichen Erlebnissen, da hat niemand was dagegen. Aber rumzujammern, weil einem die Argumente ausgehen und dann McChris auch noch mit rechten stimmungsmachern zu vergleichen, die hier unermüdlich sachlich schreibt, das ist echt :mute: