Ich fand das Seminar insgesamt gut. Vor allem merkt man einfach, dass er wahnsinnig viel Erfahrung hat und Fachwissen.
Sehr schön war die totale Ehrlichkeit und Offenheit, auch wenn er sich damit etwas angreifbar macht. Er redet halt nicht um den heißen Brei, sondern erzählt von der Praxis von vielen und sich selbst.
Er hat außerdem sehr strukturiert zwei Wege erklärt wie er die Schweißarbeit aufbaut. So kann man problemlos seinen Hund zuhause selbst ausbilden, wenn man alle seine Punkte beachtet. So nebenbei erzählte er wie er Schleppenarbeit aufbaut und noch ein paar andere Sachen. Unterfüttert wurde das ganze immer mit dem nötigen lerntheoretischen Wissen. War didaktisch sehr schön strukturiert.
Vormittags war Theorie und nachmittags durfte man mit den Hunden arbeiten und konnte da noch viel lernen.
Ich persönlich fand manchmal die eher derbe Art etwas anstrengend, aber das ist seine Art die Dinge zu verdeutlichen und ich hab mich im Laufe des Wochenendes daran gewöhnt. Für mich wäre es insgesamt zu viel Arbeit über Zwang. Seine Theorie ist, dass nur ein Hund der über Zwang und nicht nur über Motivation aufgebaut wird, zuverlässig arbeitet. Er baut zwar auch über Motivation auf, sichert aber dann bald über Zwang (er sagt selbst immer Zwang, deswegen verwende ich das Wort jetzt ebenfalls so) ab.
Witzig war dann zum Schluss, als ein Weimaraner wirklich astrein die Fährte ging, dass mir die Besitzerin dann erzählte sie habe ihren Hund gar nicht über Zwang aufgebaut, aber Uwe meinte so sieht das aus, wenn ein Hund in der von ihm empfohlenen Weise aufgebaut wäre 
Aber ich hab echt viel mitgenommen und würde auch wieder Seminare mit ihm besuchen.