Beiträge von bibidogs

    Klingt jetzt blöd, aber dann gib doch einfach einen Hinweis.
    Ein Neuhundehalter hält sich für total schlecht, wenn er solche Bemerkungen liest.
    So verschwinden ganz viele wieder aus dem Forum, was ich total schade finde.
    Das Forum lebt ja von den Foris und ich bin immer wieder froh, wenn ich hier was lernen kann.
    Wir lernen ja alle niemals aus. =)
    Wie sagen meine BW immer so schön: "Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu "
    Wobei das nicht ganz stimmt, Kühe werden nicht so alt wie Menschen |)

    Ja, auch wenn man wirklich Prüfungen laufen will.
    Oftmals muss man da ein Auto haben, um dort hinzukommen.
    Die ganzen Kosten, die mit einem Verein und dem Vereinsleben auf einen zukommen.
    Hier gibt es ja einen Thread, was die Hunde monatlich kosten.
    Da sind ja auch einige Sportler dabei, die richtig viel Kohle für Benzin ausgeben, um zu den einzelnen Vereinen oder Fährtengelände oder sonst was zu fahren.

    Wenn ich da manche Zahlen lese, dass könnte ich mir nicht erlauben :shocked:

    Ich denke, da hast du dich gewaltig vertan, und viele Hunde mussten es im letzten Jahr ausbaden. Inklusive deinem.

    Ich kann dir nur raten, ihn an der Leine zu lassen. Mir ist völlig unverständlich, wie man es zu so vielen Vorfällen kommen lassen kann.

    Sorry, aber das ist Blödsinn. Der Hund muss nicht für immer an der Leine bleiben.
    Ich habe mit Speedy sicherlich lange gebraucht, weil ich so eine Art Hund noch nie hatte, die vorher waren ja Welpen, aber nach nicht mal 2 Jahren konnten wir an Gruppenspaziergängen teilnehmen, ohne das Speedy auffällig wurde.
    Und er ist ein unkastrierter, jetzt fast 6 jähriger Rüde.
    Wenn ich eins gelernt habe, dann nicht aufgeben, es gibt immer eine Möglichkeit.
    Wenn der Hund nicht beschädigt, sondern nur reagiert, wenn die anderen Hunde Schisser sind, dann fühlt er sich nur stark, weil die Hunde ihm nichts entgegenzusetzen haben.
    Speedy kann Korrekturen annehmen, hat sogar von meiner damals 14 Jahre alten Hündin Korrekturen angenommen.
    Man muss nur den richtigen Weg finden.
    Ich bin kein Fan von Wattebausch und Co. , aber diese Hunde müssen entsprechend gearbeitet werden.
    Bei Speedy war es eine Mischung aus Soft und Hard. Er durfte auch mal ausflippen, aber er musste sich zurücknehmen können.
    Und wenn ich das richtig verstanden habe, dann kann der Rüde sich eigentlich zurücknehmen, er muss nur vor dem Punkt X gestoppt werden.

    Natürlich muss man bei diesen Hunden immer achtsam sein, aber ein Leben an der Leine muss nicht sein.
    Speedy läuft immer frei und wenn wir einen Hund treffen, kommt er an die Leine und dann schauen wir, ob Kontakt erwünscht ist.

    Mal grundsätzlich sind sowohl Podencos wie auch DSH sehr sensible Hunde.
    Ich hatte als Ersthund einen Podenco-Mix, die ich allerdings schon mit 3 Monaten bekommen habe.
    Dusty war ein extrem sozialer Hund, nur einmal wurde sie von einem anderen Hund angeknurrt, ansonsten kam sie mit allen klar.
    Bibo kam auch als Welpe zu mir, ein DSH-Mix. Sie wurde auch ohne Welpenstunde oder Hundeschule sozialisiert, wie Dusty auch.
    Bibo wurde dann zweimal gebissen und danach war das vorbei.
    Sie hatte zudem noch schwerste HD, was mit 3,5 Jahren bei ihr rausgekommen ist.

    Ihre Abwehr kam teilweise von den Schmerzen und von der Angstaggression durch die Bisse.

    Gearbeitet habe ich nicht daran, ich habe andere Hunde gemieden, weil sie genauso wie Deiner durch gedreht ist.

    Speedy kam mit 9 Monaten zu mir ein reinrassiger DSH. Er hatte unfassbaren Schiss vor jedem Hund, egal welche Größe oder Alter.

    Ich habe mir dann auch mit Hilfe dieses Forums Hunde gesucht, die entspannt auf einen "Schreihals" reagieren.

    Wir haben das damals so gemacht.
    Feste Verabredungen, dann ist der andere Hund voraus an der Leine gegangen.
    Ich bin mit Speedy am Anfang eher hinterher geflogen :hust:
    Aber wir haben den Abstand nicht verändert, bis er auch mal schnüffeln konnte.
    Weil ab da hat er sich entspannt.
    Dann haben wir die Positionen geändert, ich bin vorgegangen und der andere Hund dahinter.
    Der Abstand war immer die Wohlfühldistanz vom Hund. NIE zu früh zum anderen Hund aufschließen, immer auf eine gewisse Entspannung warten.
    Was gut hilft, wenn Du Dich filmen lässt, also Deinen Hund und Dich, beim Aufeinander treffen mit anderen Hunden.
    Man kann unglaublich viel lernen, wenn man sich selbst mal sieht, meistens sieht man die Angst, weil eben gleich was passieren KÖNNTE und die Angst merkt Dein Hund auch.
    Wenn Du Dich sicherer fühlst, wenn er einen MK trägt, dann zieh ihm den an. Denn auch das überträgt sich auf Deinen Hund.
    @Avocado kann da von ihrem Staff berichten, der auch öfter mal MK trägt, weil sie sich dann sicherer fühlt =)

    Mein Rat, alles auf NULL. Fangt nochmal neu an.
    Was Speedy auch geholfen hat, ein Entspannungssignal zu konditionieren.
    Easy Dogs / Dr. Ute Blaschke-Berthold: Entspannung: Grundlagen, Aufbau und Konditionierung

    Noch vergessen, wurde mal seine Hüfte und sein Rücken geröntgt?
    Hatte er Verletzungen nach der Attacke?
    Kann auch sein, dass sich einfach nur ein Wirbel verschoben hat und er dadurch wieder extremer reagiert.

    Dass nur das Fell abgerissen ist, spricht natürlich schon sehr für einen kleinen Hund als Täter, bei einem großen würde das Weggerissene wohl tiefer in die Muskeln gehen.

    Da das bedauernswerte Reh noch lebte, frage ich mich allerdings, wie ein so kleiner Hund es von den Läufen bekommen hat. Einen tödlichen Kehlbiß würde ich einem Terrier (wenn er denn schnell genug ist, so dicht ranzukommen) durchaus zutrauen, aber tot war das arme Tier ja eben nicht.

    Reichen sieben, acht Kilo Hundegewicht wirklich, um ein Reh lebendig zu Boden zu reißen und da auch noch zu halten?

    Habe noch nicht alles gelesen.
    Aber ich habe einen JRT aus Jagdlinie mal an der Gurgel eines ausgewachsenen Dobermann Rüden hängen sehen. Erst haben noch alle über den kreiselnden Terrier gelacht, bis der Dobi dann in die Knie gegangen ist, weil er ihm schlicht die Luft abgedreht hat.
    Kann ich mir bei dem Reh leider auch vorstellen :( :

    @linelaika Den Aspekt finde ich auch wichtig.
    Ich war damals mit Dusty und Bibo für die BH auf einen Schäerhundeplatz.
    Damals ist allerdings schon lange her, fast 20 Jahre :hust:
    Der Ton war ziemlich rau, als ich das erste Mal Schutzdienst gesehen habe, bin ich zusammen gezuckt, weil da so gebrüllt wurde :shocked:
    Beide Hunde haben die BH jetzt BGH gemacht und Bibo hat auch im Schutzdienst gearbeitet. Sie fand SD toll, apportieren blöd und Suchen noch viel mehr.
    Aus gesundheitlichen Gründen musste sie aufhören.
    Nicht jeder Hund eignet sich für IPO. Unsere Trainerin hatte sich einen DSH geholt, der ist selbst beim Vorausschicken wie eine lahme Ente gewatschelt und im SD war er auch so :pfeif:

    Und der Zeitaufwand ist, nicht zu unterschätzen, man verbringt mehrere Stunde, auf dem Platz, bei Prüfungen manchmal den ganzen Tag.
    Dreimal die Woche ist HuPla angesagt, weil man eben auch andere Sachen erledigen muss.
    Zur Zeit hätte ich dafür nicht die Zeit und auch keinen passenden Platz in der Nähe, heißt, die Fahrtzeit/Benzinkosten käme auch noch oben drauf.