Beiträge von bibidogs

    Huhu Kathrin,

    ich denke, es ist so gemeint. Für jedes rot 20€, dann überlegt man, ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist, wenn man eben zu oft 20€ zahlen müßte.
    Das war wohl der Sinn dahinter.

    Aber so wie Du es schreibst, mache ich es auch. Wenn Bibo doch bei einem Hund abgehen sollte, dann warte ich, bis sie entspannt ist und wird dann ruhig verbal belohnt. Wenn sie in der Situation runterfährt und entspannt, wird sie sofort belohnt.

    Gruß
    Bianca

    Hallo Leela,

    ich würde das gerne nochmal genauer beleuchten, wenn ich darf?? Sonst brauchst Du natürlich nicht zu antworten =)

    Zitat

    Wenn Numa etwas wirklich besonders gut macht, ja dann lobe ich unter Umständen auch mal verbal oder mit einer kurzen Streicheleinheit. Hauptsächlich belohne ich so, wenn Numa von sich aus ein wünschenswertes Verhalten gezeigt hat, bei dem ich es gut finden würde, wenn sie das öfter macht.
    Aber für "normale" Sachen, wie zB ein verlangtes Sitz oder das Laufen an der Leine gibt es bei mir sowas nicht.


    Wieso lobst Du sie nur unter Umständen??
    Und in welchen Situationen lobst Du, wenn sie was wünschenswertes zeigt?
    Hintergrund der Frage:
    Ich habe gemerkt, daß meine Hunde extrem auf Lob reagieren, nicht nur Lob mit Leckerchen, sondern einfach ein "Fein" oder ein kurzes Streicheln.
    Beispiel was bei uns alltäglich ist: Wir stehen an der Straße, da ist "Steh" angesagt. Wenn die Straße frei ist, dann gibt es "okay" und wir gehen rüber. Wenn wir drüben sind kriegen beide ein leises "Fein" oder "klasse" und wir gehen weiter.
    Ich habe das vorher als selbstverständlich hingenommen. Aber da ich mich im Moment umorientiere, merke ich, daß die Beiden das freudig annehmen und mich anschauen.

    Zitat

    Aber ich verändere auch meine Körperhaltung, sodass Numa merkt, dass ich entspannt bin und alles wieder im grünen Bereich ist. So merkt sie (hoffentlich), dass ich zufrieden mit ihr bin. Und wenn ich zufrieden bin, dann ist Numa es auch. :)


    Du schreibst, so merkt sie (hoffentlich), daß Du zufrieden bist. Merkst Du ihr an, daß sie das auch merkt? Also, kommt eine Reaktion von ihr?

    Zitat

    Ich glaube, es ist das natürliche Streben eines jeden Hundes zufrieden zu sein, und wenn der Hund erstmal gemerkt hat, dass es zu seiner Zufriedenheit führt, wenn er das befolgt was Herrchen oder Frauchen möchte, dann klappt das.


    Was Du schreibst paßt auf Hunde, die Will to please haben, aber in meinen Augen auch nur auf diese Hunde. Meine Hunde haben keinen Will to please. Ich zeige ihnen aber, daß es sich lohnt, wenn sie sich entsprechend benehmen. Das ist eigentlich das was ich meine. Ich zeige ihnen, was mir gefällt und was mir nicht gefällt.

    Zitat

    Ich glaube aber auch, dass wenn der Hund es gewohnt ist, dass er für jede Sache, die er richtig macht, etwas "Besseres" als Zufriedenheit bekommt, dass man ihn dann mit Zufreidenheit allein nicht mehr glücklich machen kann.
    Unter etwas "Besserem" verstehe ich jetzt zB Leckerlies oder jedesmal solch ein großes verbales Lob, dass der Hund sich richtig freut.
    Das ist meiner Meinung nach für den Hund vielleicht mal auch ganz toll und schön, aber wenn man mal überlegt, wie oft es am Tag vorkommt, dass man den Hund korrigieren muss und danach dann auch lobt, dann kommt da ne ganze Menge zusammen.


    Jepp, da kommt eine Menge zusammen. Aaaaaaber es ist ja nicht so, daß jedesmal ne Party geschmissen wird, wenn der Hund ein postives Verhalten zeigt oder ein Kommando befolgt.
    Wenn man mal in Menschenaugen überlegt. Ich mache etwas für meinen Chef und freue mich selbst, daß ich es ausgeführt habe. Der Chef nimmt es und es kommt nichts, rein garnichts. Bei mir kommt da Frust auf, denn ich persönlich würde mich über ein Lob freuen.
    Oder ganz banal. Du machst mit beim Wichteln, alle wissen, um was es geht, man macht halt ein Geschenk zurecht. Man bemüht sich und tut und derjenige, der das Paket bekommt, zeigt Bilder, erzählt, was im Paket war, aber ansonsten kommt nichts.
    Klar, wir können Menschen und Hunde nicht vergleichen, aber ich denke, gerade in der Trainingsphase und in der befindest Du Dich ja mit Numa, ist ein Lob extrem wichtig. Und wenn es nur ein kurzes Streicheln oder leises verbales Lob ist.

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    Ein Hund, der innerlich gefasst und ruhig ist, weil er eben so ist, dem macht diese Gefühlsachterbahn vielleicht weniger aus, aber wenn man einen Hund hat, der sehr sensibel auf jedewede Veränderung reagiert, dann glaube ich ist dieses schnelle Gefühlshin und -her auf Dauer eher schädlich.
    So zumindest meine ganz persönliche Erfahrung.


    Jein, man muss nur die Dosierung bei so einem Hund anders setzen. Wie gesagt, keine Party, keine hohe Stimme, sondern leise und dezent, aber eben zeigen, daß es mir gefällt, was mein Hund gerade für mich macht.

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    Was mir auch erst vor kurzem klargeworden ist:
    Wir wissen, der Hund merkt, wenn wir unsere Körpersprache "ins Böse" verändern, dass wir ihn dann damit strafen oder zurechtweisen. Wir wissen, dass der Hund darauf reagiert. Zum Beispiel: Der Hund nähert sich dem Tisch an dem man gerade sitzt und isst. Man versteift sich und starrt den Hund an. Hund wird langsamer und trollt sich dann. Man braucht keine Worte oder große Gesten.


    Weil genau das auch das Lernprogramm ist. Du beschreibst ein unerwünschtes Verhalten, dies soll unterbrochen werden. Bei mir gibt es da einfach ein "Nein" oder "Ab" und gut ist. Du machst es mit Körpersprache, was ich persönlich als härter empfinde, als ein gutes Stopkommando. Ich brauche bei Deinem Beispiel nicht meine Körpersprache, warum auch, meine Hunde reagieren auf meine Stimme. Meine Stimme kann auch positiv oder negativ sein.
    Aaaaaber wenn mein Hund dann weg geht, dann gibt es auch "So ist fein". Warum, weil er eben das gemacht hat, was ich wollte und dafür gibt es auch ein Lob.
    Vom Prinzip her, Zuckerbrot und Peitsche, im übertragenen Sinn. Beides sollte im richtigen Maß geschehen, aber nur negativ ohne positiv, da fehlt mir einfach die entscheidene Verknüpfung.

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    Wieso geht man nun aber davon aus, dass der Hund ein verbales Lob braucht um zu wissen, dass er etwas richtig gemacht hat?
    Sollte diese Körpersprache, die ja sehr gut in die rote Richtung funktioniert, wie wir ja alles wissen, nicht auch genauso gut, wenn nicht sogar besser, in die grüne Richtung funktionieren?


    Nein, denn Hunde sind da sehr feinfühlig. Es mag bestimmt Menschen geben, die das können, aber ich denke, daß sind nur sehr sehr wenige, die so belohnen und strafen können. Das reine strafen können mit Sicherheit viel mehr. Aber das belohnen über nonverbale Körpersprache ohne Berührung des Hundes können kaum Menschen.

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    Wir wissen alle von den Calming Signals. Wir wissen, dass Hunde mehr Gesten und Mimiken haben um anderen Hunden zu sagen: "Alles ist gut!" als "Ich hab ein dickes Problem mit dir!"
    Warum sind wir an dieser Stelle so verdammt menschlich und glauben, dem Hund müssen wir nun sagen, dass er es gut gemacht hat?
    Wieso fällt es uns so schwer die passende Körpersprache für: "Das hast du verdammt gut gemacht!" hinzukriegen?


    Ups, hier schreibst Du es ja selbst. Aber zu dem Absatz fällt mir leider nur ein, ich bin kein Hund. Das man die Ampel auf dem Prinzip aufbaut, so würden sich Hunde untereinander verhalten, ist in meinen Augen lächerlich, denn ich bin kein Hund, genauso wenig wie mein Hund ein Mensch ist. Ein Hund kann seinen Menschen lesen, aber ein Mensch würde den Menschen wiederrum noch anders lesen können.
    Diese beiden Lebewesen leben prima zusammen, aber man sollte nicht versuchen, so zu agieren, wie das andere Lebewesen, denn das geht oftmals schief.
    Stell Dir nur mal vor, Dein Hund würde zu sehr "menschlich" werden. Er will am Tisch mit essen, schläft mit im Bett, fängt an Dich zu rammeln, schnappt und knurrt beim Spiel, wie er es auch mit Artgenossen machen würde. Würden wir da wollen, mit Sicherheit nicht.

    Zitat

    Ich für mich habe da so ungefähr die simpelste Methode überhaupt gefunden... Lächeln! Wenn man lächelt, verändert sich die Körpersprache ganz von allein. Man muss sich auf nichts weiter konzentrieren.
    Wenn man den Hund dann anschaut und einfach nur lächelt, dann weiß jeder Hund, dass er es toll gemacht hat.
    Natürlich muss es ein echtes Lächeln sein. Also man muss sich wirklich darüber freuen, dass der Hund es gut gemacht hat. Aber ich glaube, das ist eh klar :^^:


    Und das mit dem Lächeln kann super funktionieren, da gebe ich Dir recht. Aber auch wirklich nur, wenn es von innen kommt. Wenn man sich da einen abmüht, dann hat es einfach keinen Sinn.
    Aber jetzt mal anders gefragt, wieso lächelst Du Deinen Hund an, es ist ein Hund. Natürlich merkt Dein Hund, daß Du dabei entspannst oder was auch immer, aber warum nicht statt dem lächeln einfach ein leises "Fein" oder "super"?
    Warum macht das für Dich einen Unterschied?

    Ich habe die HTS DVD´s auch geschaut und bin nicht von allen Sachen begeistert gewesen, daß gebe ich auch offen zu.
    Was ich für mich rausgezogen habe, daß ich meine Hunde nicht mehr rufe bzw. nur noch selten. Früher habe ich sozusagen angesagt, wenn ich weiter gehen wollte, daß kommt jetzt nicht mehr, ich gehe einfach weiter und habe zwei strahlende Hunde, die mir hinterher gerannt kommen.
    Und dann ist es unterschiedlich, mal gibt es ein "Fein" mal ein kurzes Spiel, mal ein Lecker. Die Beiden nehmen das super an und sind happy und ganz wichtig, sie kommen sehr gerne, denn immer erwartet sie was und das ist eigentlich für mich persönlich das Wichtigste.

    Gruß
    Bianca

    Hallo und willkommen im DF :winken:

    Meine Große hat sehr viele Lipome, allein am Bauch ca. 4kg Fettlipome.

    Mein TA hat gesagt, solange der Hund nicht beeinträchtigt ist, ist das kein Problem, aber ansonsten würde er immer operieren.

    Dein Hund ist 13, sicherlich nicht ganz einfach für eine solche OP. Wie groß ist das Lipom denn?

    Die Narkosen sind ja inzwischen sehr weit fortgeschritten und sehr sanft.

    Gruß
    Bianca

    Meine Hunde sind schon von klein auf 6-8 Stunden am Tag allein.

    Das klappt und wenn die Menschen nicht soviel Aufstand darum machen würden, dann wüßten sie das auch.
    Natürlich gibt es mit Sicherheit Hunde, die das nicht können. Und nein, ich hatte erst die Große und 1,5 Jahre später die Kleine dazu.
    Die Große kam mit 3 Monaten zu uns und war 6 Stunden am Tag alleine und später, da war die Kleine schon da, auch mal 8-10 Stunden.
    Wenn man alleine wohnt, dann ist das halt so, auch wenn man es anders plant.

    Natürlich gibt es Hundesitter, aber ich persönlich möchte keinen fremden Menschen in meinem Haus haben, da bin ich ehrlich und einen Hund den ganzen Tag bei einem Sitter abzugeben, ne, daß ist nicht meine Welt.
    Warum, weil der Hund dort den ganzen Tag bespaßt wird, rumtobt und zu Hause habe ich nichts mehr davon, weil der Hund einfach total müde ist und nur noch schlafen will.
    Wenn die HH ein bißchen natürlicher mit ihren Hunden umgehen würden, dann wüßten sie auch, daß die Vorfahren der Hunde, die Wölfe, bis zu 18 Stunden am Tag schlafen.
    Meine Hunde schlafen auch 16-18 Stunden und sind tiefenentspannt. Wenn ich Urlaub habe, sind die Beiden knörig, wenn ich während ihrer Schlafzeit hier sauge etc.
    Auch Leute, die arbeiten, können einen Hund haben und das ohne einen Sitter und den ganzen Quatsch.
    Wenn Du an Retrievern interessiert bist, dann schaue doch mal bei den Retriever in Not.
    Da suchen viele tolle Fellnasen ein Zuhause und sind dafür wirklich dankbar.

    Gruß
    Bianca

    Nein, die Regel ist das wirklich nicht und ich bin ganz ehrlich, hätte mein Hund nicht diverse Allergien, würde ich auch kein so teures Futter kaufen. Ich habe gebarft für 120€ im Monat, was für mich extrem viel Geld ist und mein Hund hatte nur Durchfall :zensur:
    Das Futter jetzt kostet "nur" die Hälfte, aber Madam beißt sich nicht die Pfoten auf, kein Kratzen, kein Durchfall :gott:
    Manchmal geht es einfach an die Substanz.
    Und ja, ich stehe auch dazu, meine Hunde sind meine Familie, da ich keine mehr habe bzw. keinen Kontakt.
    Dadurch gebe ich meinen Hunden wohl auch mehr, wie andere Leute machen würden.
    Ich kann aber jeden verstehen, der das nicht kann und auch der mag seinen Hund mit Sicherheit genauso wie ich und das ist für mich das Wichtigste.

    Gruß
    Bianca