Beiträge von bibidogs

    Jetzt überlege ich gerade, wird es ein Roman oder halte ich mich kurz? :hust:

    Ich bin immer wieder stolz auf meine Mäuse, die Gründe dafür sind ganz unterschiedlich.
    Als Bibo damals eingezogen ist, war Dusty 1,5 Jahre alt. Die Große hat der Lütten alles gezeigt, auch das Ruhe angesagt ist, wenn Dusty schlafen will und Dusty wollte viel schlafen!!!!
    Die Lütte hat irre viel von ihr gelernt und abgeschaut, aber auch die Große hat gerade, was Geräusche angeht, sich einiges von Bibo abgeschaut.
    Besonders stolz bin ich darauf, daß Dusty nach ca. 6 Jahren an der Leine laufen, jetzt fast überall ohne Leine laufen darf. Ihr Jagdtrieb ist soweit runtergeschraubt, daß wir zusammen jagen, Mäuse und ihr das ausreicht :gott:
    Wo ich gerade Tine (mischlinge) gelesen habe, mußte ich lächelnd an unser 9-er Treffen denken. Dusty war angeleint, weil sie ja so triebig ist und dort im Wald hatte ich da doch Bedenken. Allerdings hat sich Bibo dann so daneben benommen, dauernd gemobbt, daß Madam eine Leinenauszeit brauchte und so durfte Dusty freilaufen. Und Dusty war eine der wenigen Hunde, die damals nicht in den Wald gestartet ist, sondern bei uns auf dem Weg geblieben ist, auch wenn es noch so verlockend gerochen hat :herzen1:
    Da war ich wirklich unglaublich stolz.
    Und auf Bibo war ich stolz, daß sie ca. 2m neben Ronja liegen konnte, gell Tine, obwohl die Beiden sich nicht grün waren, aber sich nicht angezickt haben. Hach, manchmal sind es solche Kleinigkeiten.
    Heutzutage bin ich jedesmal sehr stolz, wenn meine Kleene ohne Alarm auf einen anderen Hund zugehen kann. Das sie auch mal Hundekontakte zu läßt, aber nur solange, wie sie will *g* aber das sie nicht sofort zubeißt, wenn ein Hund mal an ihr schnüffelt. Das ihr der Border-Terror-Jungspund egal ist, der am Zaun einen Affen macht. Das macht mich tierisch stolz.

    Öhm und zum guten Schluss, daß meine Große auf den Pfiff der Pfeife hört und angerast kommt, da könnte ich im Kreis springen. Vor allem, wenn ich dann ihr Grinsen sehe und sie obwohl sie gerade eine Spur in der Nase hatte, vor mir steht, jaaaaaaaa Frauchen, bin doch da. Das macht mich irre stolz.

    Ich könnte wohl ewig weiterschreiben :ops:

    Kurz halten war noch nie meine Stärke :lol:

    Lieben Gruß
    Bianca

    Hallo Astrid,

    Dusty wurde mit 5 Monaten kastriert, weil nichts mehr ging. Ich bin schon mit Pfefferspray losgezogen, weil die Rüden mich teilweise angegriffen haben, wenn ich sie runtergepflückt habe. :/

    Ich würde es in Dustys Fall wieder so machen, aber nur, weil ich weiß, daß sie ein toller Hund ist und die Kastration nichts daran geändert hat. Allerdings weiß ich nicht, wie sie wäre, wenn sie nicht kastriert worden wäre.

    Persönlich würde ich eine Hündin mind. 1x läufig werden lassen, je nach Rasse. Hier gibt es gerade einen Thread dazu.
    Viele sagen, daß man eine Hündin je nach Rasse erst mit 3 Jahren kastrieren sollte, wenn überhaupt, da die Hunde dann erst richtig erwachsen sind.

    Gruß
    Bianca

    Hallo Sarah,
    an sich gebe ich Dir recht, aber wie gesagt, Windis sind zu Hause nicht wie "normale" Hunde.
    Meine Große merkst Du nicht, sie liegt und schläft und liegt und schläft und das war von Anfang an so.
    Klar, draußen dreht sie total auf, da ist sie gerannt und gerannt und gerannt. Aber drinnen ist es diesen Hunden total wurscht, ob sie einen Garten hätten oder in einer Wohnung im 10.ten Stock leben.
    Meine Kleene guckt oft aus dem Fenster und beobachtet die Vögel, meine Große überhaupt nur extrem selten, außer die Katze vom Nachbarn schleicht sich vorbei, aber ansonsten sind diese Hunde tatsächlich mega tiefenentspannt, was das Leben im Haus angegeht. Die brauchen keinen Garten, können damit nichts anfangen, weil sie es langweilig finden.
    Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaber was sie unbedingt brauchen, wie Du schon schreibst, eine entsprechende Auslastung.
    Hätte ich damals die Möglichkeit gehabt, dann hätte meine Große auf jeden Fall auf der Rennbahn laufen dürfen und ich weiß, für sie wäre das der Hit gewesen.
    Aber sie ist auch mit Spazierengehen zufrieden gewesen, wobei man sagen muss, daß sie nach 2 Stunden erst warm wurde. Wir haben mal einen 6 Stunden Marsch hingelegt, öhm, da hatte ich mich verlaufen :ops: und da war sie am Ende auch platt, was sonst nicht der Fall war.

    Warum sie sich einen Hund aus einer Leistungszucht holt, keine Ahnung, denn ich denke auch, daß man einen solchen Hund nicht mit ZHS oder spazierengehen auslasten kann. Ist aber meine Meinung.

    @rotti-frauchen: Diese Angst scheint sie schon öfter erlebt zu haben, wenn ich das richtig rausgelesen habe. Mir hat die Angst gereicht, denn ich habe daraus gelernt und meinen Hund nur noch angeleint bzw. nicht aus den Augen gelassen.

    Gruß
    Bianca

    Hallo Astrid,

    die Unsicherheit würde ich auf eine Angstphase zurück führen, die kommt so schnell, wie sie wieder vergeht. Geh nicht auf die Angst ein, sondern zeig ihr, daß alles okay ist, sei entspannt, dann wird das schnell wieder weg sein.

    Wegen dem guten riechen, da kann ich leider ein Lied von singen. Meine Große war 3 Monate alt, als sie bei uns angekommen ist. Sie hat von Anfang an jede Menge männliche Fans gehabt, die sie bestiegen haben. Wir haben 2 Monate alles versucht, dann mit Frühkastration, weil wir uns nicht anders zu helfen wußten, aber Madam roch immer weiter. Auch heute ist es teilweise noch so, daß sie von Rüden bedrängt wird, dabei ist die Kastra 11 Jahre her.

    Ich meine gelesen zu haben, daß einige Hündinnen schon vor der ersten Läufigkeit ziemliche Hormonschübe haben können. Zum Teil auch Scheinträchtigkeiten.
    Persönlich lasse ich besteigen bei so kleinen Hunden nicht zu, die Rüden werden dann weggeschickt bzw. runtergepflückt. Im Spiel ist das natürlich okay, aber nur, wenn die Hunde auch ungefähr das gleiche Gewicht haben, denn sonst geht es zu sehr auf die Knochen.

    Gruß
    Bianca

    öhm, ich kenne auch einige Beiträge von Dir, auch unter anderem wegen der Leinenaggression.
    Wie schon geschrieben, Deinem Hund möchte mit Sicherheit niemand was böses, aber wie Du so manches geschrieben hast, kommt es so rüber, als wenn Du denkst, ich habe einen orientalischen Windhund und der muss nun mal jagen. So kam es bei mir an und entsprechend habe ich auch geantwortet.
    So wie Du auch jetzt schreibst, habe das mal rot markiert, heißt für mich nichts weiter, daß er eben nicht kontrollierbar ist.
    Wie gesagt, ich habe auch einen Windimix und genau aus dem Grund, weil meine Prinzessin kein Schäferhund ist, lief sie an der Leine. Sie war zwar auch zu lesen, aber selbst wenn ich gesehen habe, daß sie Anzeichen macht, dann hat sie sich nicht stoppen lassen und so wie Du es hier schreibst, scheint Yamic auch so drauf zu sein.
    Es hat auch keiner geschrieben, daß er an sich aggressiv ist, aber so wie Du schreibst, ist es eher weniger Windhundtypisch, daß mußt Du doch zu geben, oder?
    Und nochmal die Frage, die mich beschäftigt, wieso und wie wurde Dein Hund schon gebissen?

    Gruß
    Bianca, die ungerne angeschrien wird :/

    Öhm, da ich mich habe mitreißen lassen, wollte ich noch kurz auf die eigentliche Frage antworten.

    Dusty ist ein Sicht- und Geruchsjäger. Bei Madam war alles, was schnell weglief interessant, aber auch jede, aber wirklich jede Spur :roll:
    Nur Vögel fand sie relativ schnell blöd und bei Eichhörnchen hat sie immer nur blöd unter dem Baum gestanden.

    Wir waren damals täglich in einem Hundepark, wo es Massen von Kaninchen gibt und die Spuren waren natürlich extrem verführerisch.
    Irgendwann war sie mal verschwunden, ich bin wie eine Blöde hinterher und fand sie an den Bahngleisen wieder, die hinter dem Park verliefen, so 300m weg von unserer Wiese. Die Gleise waren nicht abgezäunt, also konnten die Hunde dort auch rauflaufen.
    Ich war noch nie so panisch.
    Sie wurde danach nicht eine Sekunde in dem Park aus den Augen gelassen, damit sie dort mit ihren Kumpels wenigstens noch toben konnte.
    Ein anderer Hund hatte es da nicht so gut. Die Hündin rannte auch einem Hasen hinterher, der Zug kam und hat der Hündin das eine Bein abgetrennt. :schockiert:

    Ich wollte und will sowas nie erleben!!

    Öhm, wobei ich nochmal auf eine Sache eingehen möchte. Ein Windi kann ja seine 55km/h pro Stunde erreichen, manche noch mehr. Und es kann mir niemand erzählen, daß man so einem Hund über mehrere Stunden hinterrennen kann. Dusty ist damals, vor dem auferlegten Leinenzwang von mir auch mal 2 Stunden weg gewesen. Sie war in einem Wald, ich habe sie ab und an gehört, ein hinterher laufen, sorry, aber selbst für einen Sportler wäre das nicht machbar gewesen.

    So sehr ich meine Prinzessin mag, aber ich würde mir nie wieder einen Windhund-Mix holen. Einfach aus dem Grund, weil man wirklich darauf achten sollte, daß man den Hund anderweitig auslasten kann.

    Damals wußte ich noch nichts über ZHS, Treibball, ZOS, Mantrailing, etc.
    Eine Windhundebahn war von uns viel zu weit weg, um dort regelmäßig hinfahren zu können.
    So wurde sie mit Radfahren und täglichen mind. 10km Spaziergängen mit Mäuschen suchen, die einzige Jagd, die sie bis heute darf, ausgelastet.
    Natürlich hätte man vieles besser machen können, aber ich denke, auch die o.g. "Sportarten" hätten sie nicht von ihrem Jagdansinnen weggebracht. Da ist es wirklich so, ein Windi ist erziehungstechnisch wirklich ein anderer Hund.

    Bibo geht lustigerweise nur bei Katzen auf Sicht und Spur. Aber bei allem anderen Gevieh nicht. Allerdings hatten wir auch schon die Situation, wo die Katze, ein Kater stehengeblieben ist und sich umgedreht hat. Bibo :schockiert: und kam angerannt wie sonst was :lol: *hülfeFrauchenhülfe*
    Bei Krähen kann sie manchmal nicht wiederstehen, aber nur, wenn ich es ihr erlaube, darf sie da auch hin und dann bellt sie die auf den Laternen sitzen Krähen an.

    Sarah, wegen dem Züchter, ich sage mal so, man kann einen Windhund ganz prima in der Stadt halten, daß ist überhaupt kein Problem, denn diese Hunde sind im Haus wie Katzen. Man merkt sie einfach nicht und bellen tun Windhunde extrem selten.
    Was mich bei Yamic noch irritiert ist, daß er so "aggressiv" sein soll. Ich kenne einige Windis darunter einen Whippet, der ist von einem Dogo Canario fast auseinander gerissen worden. Sein Oberschenkel hin nur noch in Fetzen, sein Bauch war auf geschlitzt etc.
    Dieser Whippet war nach dem verheilen der Wunden genauso drauf wie vorher auch. Er ist fröhlich über die Wiese gerannt, nur sein Frauchen war natürlich sehr ängstlich.
    Einen "aggressiven" Windi habe ich noch nicht kennengelernt. Das die auf der Rennbahn mal auf einander drauf gehen, wenn die Besitzer am Ende nicht schnell genug sind, daß sieht man ja manchmal, aber deswegen tragen die Hunde ja zum Glück auch Maulkörbe.

    Gruß
    Bianca, die schon wieder abgeschwiffen ist :gott:

    Als ich gerade Sarahs Beitrag gelesen habe, habe ich sooo :schockiert: geguckt.
    Also habe ich mir erstmal alles soweit durchgelesen.

    Ich habe einen Windhund-Mix, aufgegriffen auf einer Müllkippe, Mutter war weg, die Welpen haben sich dort selbst versorgt.
    Gehen wir mal davon aus, daß die Mutter sich natürlich auch selbst versorgen mußte.

    Dusty ist ein Jäger vor dem Herrn. Sie ist gut sozialisiert worden, kam mit ca. 3 Monaten zu mir.
    Das Jagdgen ist bei ihr extrem ausgeprägt und ich habe alles, außer eine Tele damals versucht, um meinen Hund aus der Erregung rauszuholen, keine Chance. Sie zu stoppen war damals einfach nicht möglich.
    Mein Hund hat einmal Erfolg gehabt, da ist sie in ein Gebüsch und kam mit blutverschmierter Schnute wieder. Sie lief dann nur noch an der Leine.
    Und ich muss sagen, was ich hier so lese, von wegen, ich sehe es nicht ein, meinen Hund nur noch angeleint zu lassen, da kriege ich echt Krämpfe.
    Wenn er auf eine Straße läuft und wegen ihm ein Unfall passiert, denkst Du, daß Du jemals wieder froh sein kannst?
    Keiner wünscht Dir, daß Dein Hund verletzt wird, aber sorge bitte auch dafür, daß Dein Hund andere Lebewesen und Menschen nicht verletzt.
    So wie Du hier schreibst, finde ich es unverantwortlich und bin ehrlich schockiert, denn die Windhundleute, die ich kenne, die sind nicht so egoistisch. Diese Pauschalaussagen, er läßt sich nicht so erziehen, wie andere Hunde, mag ja alles sein, aber dann muss ich auch meine Konsequenz daraus ziehen.
    Ich habe doch einen Windi nicht nur, weil er zu Hause so tiefenentspannt ist, sondern auch wegen seinem Verhalten draußen. Und wenn mein Hund nicht kontrollierbar ist, dann muss er an der Leine bleiben.
    Meine Große hätte damals auch Kleinhunde gejagt, aber ich habe ihr dann nur sagen müssen, ist ein Wuff und sie blieb bei mir.
    Wie hier schon geschrieben wurde, gib Deinem Hund seinen Auslauf im Coursing und auf der Bahn und lass ihn sonst nur auf eingezäuntem Gelände laufen.

    Wie kann es denn sein, daß Dein Hund dauernd verletzt wird?
    Wieso läßt DU das zu?
    An meine Hunde kommt niemand ran, schon garnicht, wenn ich das nicht will.

    Oh man, ich habe mich in Rage geschrieben, aber so verantwortungslos kann man doch nicht sein, oder?

    Übrigens Dusty hat mehrfach die BH gemacht, hat trotzdem noch gejagt. Nur weil ein Hund einen guten Grundgehorsam hat, stellt man das Jagen nicht automatisch ab.
    Sie lief bis vor 3 Jahren immer an der Leine. Inzwischen ist sie ruhiger geworden und darf auf Flächen, die ich überblicken kann, frei laufen.

    Immernoch geschockte Grüße
    Bianca

    Hallo Sophie,

    der Satz ist in meinen Augen der Richtige:

    Zitat

    Verlange ich zu viel von ihr? Ist es zu früh alles perfekt zu wollen und überfordere ich sie..??

    Ich finde, ein Welpe bzw. Junghund darf seine Gegend kennenlernen. Ein Hund mit 12 Wochen kann noch nicht perfekt an der Leine gehen, es sei denn, er ist total uninteressiert an der Umgebung und nur auf den Dosenöffner fixiert, was ich wiederrum nicht gut finden würde.

    Ich würde ihr Raum geben, aber das Ziehen mit stehenbleiben unterbrechen. Das aber konsequent, so daß sie merkt, wenn sie zieht, dann geht es eben nicht weiter.

    Das sie auf dem Weg nach Hause zieht, kann unterschiedliche Gründe haben. Fütterst Du sie nach dem Spaziergang gleich?

    Grüzzle

    Bianca

    Hm, inzwischen rufe ich meine Hunde eigentlich garnicht mehr, daß mit der Pfeife mache ich mal so nebenbei.

    Ich habe ein Stoppkommando, bei mir ist es "Steh" und das haben die Beiden zu befolgen.

    Und den Rückruf würde ich wohl an der Schlepp üben, allerdings ist da meine Erfahrung, wenn Schlepp dran, dann klappt es prima, wenn Schlepp ab, dann nimmer.

    Gruß
    Bianca