Das ist eine gute Frage!!
Meine Hunde waren nie in einer Welpenschule, sondern sind im Alltag groß geworden. Auf unserer Hundewiese gab es alle "Sorten" Hunde, groß, klein, alt, jung, stürmisch, ängstlich etc.
Bei der Sozialisierung kann man in meinen Augen sehr viele Fehler machen und man kann das vorher noch so perfekt planen.
Meine Große versteht sich mit allen Hunden, egal welche Rasse, Größe etc. Aber sie wurde mal von einer Dogge verfolgt, seitdem hat sie einen riesigen Respekt vor Doggen.
Was noch in meinen Augen erschwerend hinzu kommt, wenn die Besitzer Signale aussenden. Nicht, daß sie das wollen, aber oftmals ist es doch so, daß der HH einen anderen Hund "ätzend" findet, weil dieser von seinem HH scheinbar nicht erzogen wurde. Stichwort Leinenagression.
Schon hat man als HH, wenn man den Hund kommen sieht, eine andere Körperspannung, wie bei einem Hund, der einem "sympathisch ist.
Dazu muss man sich selbst mal beobachten, dann merkt man da sehr schnell, der Hund reagiert auf meine Körpersprache. Die Leine wird kürzer genommen, man wird nervöser, man sucht nach einer Ausweichmöglichkeit etc.
Geht mir manchmal auch noch so und schon habe ich an der Leine wieder eine reissende Bestie, meine Kleene empfängt die Signale von mir extrem und dann knallt es.
Was natürlich nie so sein wird, daß jeder Hund jeden Hund mag, wäre in meinen Augen auch zuviel verlangt. Was aber doch klappen sollte, daß ein Hund, der nicht gemocht wird, eben einfach ignoriert wird und dann ist das Thema durch.
Gruß
Bianca