Beiträge von bibidogs

    Die TA meiner Freundin hat damals gesagt, wenn man die Kastra zu spät macht, dann wird sich nichts mehr ändern. :ka:

    Raten können wir Dir mit Sicherheit nichts, aber wie Sleipnir schon schreibt, in Einzelfällen kann das vor allem für den Hund ein Segen sein.

    Entscheiden mußt letztendlich Du, denn Du siehst den Hund und kriegst seinen Stress mit, wir können da nur raten, wie es aussehen könnte.

    Ich kann mich nur dran erinnern, meine Freundin hat mich damals angerufen, als Schimmi so drauf war. Wir haben kaum 2 Minuten gesprochen, weil man sie nicht verstehen konnte, weil er so laut gejault hat.

    Für mich wäre es schlimmer, meinen Hund so leiden zu sehen, da bin ich ehrlich.

    Gruß
    Bianca

    Das ist eine gute Frage!!

    Meine Hunde waren nie in einer Welpenschule, sondern sind im Alltag groß geworden. Auf unserer Hundewiese gab es alle "Sorten" Hunde, groß, klein, alt, jung, stürmisch, ängstlich etc.

    Bei der Sozialisierung kann man in meinen Augen sehr viele Fehler machen und man kann das vorher noch so perfekt planen.

    Meine Große versteht sich mit allen Hunden, egal welche Rasse, Größe etc. Aber sie wurde mal von einer Dogge verfolgt, seitdem hat sie einen riesigen Respekt vor Doggen.

    Was noch in meinen Augen erschwerend hinzu kommt, wenn die Besitzer Signale aussenden. Nicht, daß sie das wollen, aber oftmals ist es doch so, daß der HH einen anderen Hund "ätzend" findet, weil dieser von seinem HH scheinbar nicht erzogen wurde. Stichwort Leinenagression.
    Schon hat man als HH, wenn man den Hund kommen sieht, eine andere Körperspannung, wie bei einem Hund, der einem "sympathisch ist.

    Dazu muss man sich selbst mal beobachten, dann merkt man da sehr schnell, der Hund reagiert auf meine Körpersprache. Die Leine wird kürzer genommen, man wird nervöser, man sucht nach einer Ausweichmöglichkeit etc.
    Geht mir manchmal auch noch so und schon habe ich an der Leine wieder eine reissende Bestie, meine Kleene empfängt die Signale von mir extrem und dann knallt es.

    Was natürlich nie so sein wird, daß jeder Hund jeden Hund mag, wäre in meinen Augen auch zuviel verlangt. Was aber doch klappen sollte, daß ein Hund, der nicht gemocht wird, eben einfach ignoriert wird und dann ist das Thema durch.

    Gruß
    Bianca

    Hm, wenn sich die Hormone umstellen und die Pupertät kommt, dann ist leider vieles nicht mehr normal, was vorher normal war.

    Wenn es mit dem reinkac*en so extrem ist, Bett ist ja mal eklig :schockiert: dann würde ich zu einer Hausleine tendieren bzw. einem Kennel.

    So könnte sie auch nichts zerstören, erstmal wenigstens.

    Wie benimmt sie sich sonst?
    Ist sie draußen aufgedreht?
    Jammert sie, bellt sie viel?
    Frißt sie sehr viel?

    Das mit dem zerstören könnte auch Aufmerksamkeits heischen sein. Sprich, sie macht was kaputt, damit ihr sie dann beachtet.
    Schwierig aus der Ferne zu beurteilen.
    Ich würde ihr dazu eben keine Gelegenheit mehr geben.
    Die Hausleine sollte da z.B. Abhilfe schaffen, da sie nicht mehr überall rankommt, wo sie will, ihr könnt auch sofort eingreifen.

    Gruß
    Bianca

    Hallo Jeanine,

    ich denke mal, daß gisszmo das nicht als Vorwurf gemeint hat, sondern einfach am grübeln ist, ob das nicht auch zu den gesundheitlichen Problemen gehört.

    Meine Freundin hat einen Cairn-Terrier Rüden. Schimmi war immer sehr schlank für einen Cairn, war ein großer Vertreter seiner Rasse. Seine Züchterin wollte ihn später gerne zurück haben, um mit ihm zu züchten. Er wog 9kg statt 10kg, weil er nur unter Strom stand.
    Es lief bis zu seinem 3.ten Lebensjahr soweit alles gut, sagen wir mal im Rahmen. Sie wohnte mit ihm auch in einer Ecke, wo eben sehr viele läufige Hündinnen waren und ging oft in einen Park, wo er natürlich auch Kontakt mit den gut riechenden Weibern hatte.
    Dann war es so, daß sie eine Hündin holten. Die Hündin wurde irgendwann läufig, klar und Schimmi war nicht mehr wiederzuerkennen. Der ist total ausgeflippt. Die Hündin kam dann zu mir, damit Schimmi zur Ruhe kommen konnte, aber nichts zu machen.
    Der Hund hat 3 Tage und Nächte durchgejault, nichts mehr gefressen, kaum noch was getrunken.
    Sie hat ihn dann notkastriert, was natürlich totaler Quatsch war, aber sie dachte, daß er sich dann beruhigt.
    Schimmi hat es tatsächlich geholfen, er ist nicht mehr gestresst gewesen, allerdings war es bei ihm so, daß er lethargisch geworden ist, was sie aber auch nicht unterbrochen hat.
    Statt der 9kg hatte er dann knapp 12kg und sah aus wie eine Wurst.

    Vom Stress her hat es ihm wirklich gut getan, mit der Kastra, aber alles andere hätte man anders machen sollen.

    Wenn ich einen Rüden hätte, der so extremen Stress hat, dann würde ich ihn kastrieren lassen, denn in meinen Augen tut man dem Hund damit keinen Gefallen.

    Gruß
    Bianca

    Hallo,

    erstmal muss ich sagen, daß ich die ganzen Spekulationen nicht gut finde.

    Die TS hat am Anfang überlegt, wie man es besser lösen könnte, aber da es in der Familie scheinbar auch andere "Probleme" gibt, hat sie eben die Vermittlung in Betracht gezogen.
    Ob es nun gut oder schlecht ist, daß der Hund zu den Großeltern geht, kann von uns niemand beurteilen, weil wir weder den Hund noch die Großeltern kennen.

    Wenn man ihre Beiträge liest, dann kann man zwischen den Zeilen lesen, daß ihr im Moment alles zuviel ist, was ich auch gut verstehen kann.

    Es kann genauso gut sein, daß wenn sie ausgezogen ist, sie den Hund und das Zusammen sein mit ihm vermisst. In dem Fall ist es doch klasse, daß der Hund weiterhin in der Familie ist und sie ihn auch weiterhin sehen kann.

    Und sollte sie wirklich kein "Hundemensch" sein, dann ist das halt eben so.

    Gruß
    Bianca

    Ich sehe das so, kann ich natürlich nicht für Eure Situation beurteilen, daß kannst nur Du.
    Jeder Tag ist eine neue Herausforderung.
    Eben jeder Tag ein Trainingstag.

    Ich denke, da Du noch sehr kleine Kinder hast, ist es noch "schwieriger", wie für mich, die alleinstehend ist.
    Und ein Hund wie Lenni, ein Mix aus ziemlich, sagen wir mal, anspruchsvollen Rassen, ist an sich schon eine große Aufgabe.

    Ihr habt ganz viel geschafft und mit Sicherheit wird es auch noch Rückschläge geben.
    Er ist ja jetzt erst erwachsen, bzw. durch seine "schlechte" Vergangenheit wird er wohl noch ein bißchen brauchen.
    In dem Alter kommt ja oft noch eine Spätpupertäre Phase dazu, wo die Hunde auf einmal wieder in ein Verhalten fallen, was ewig lange weg war.

    Bei Gipsy meinte die Trainerin auch zu mir, so einen Hund hatte sie noch nie und sie hat schon viele Problemhunde aufgenommen.
    Gipsy war schon durch 5 Hände gegangen, mit 1,5 Jahren und hatte einen super Grundgehorsam, aber alles andere :hust:
    Dazu kommt, daß sie jetzt in einem riesigen Rudel lebt, wo sie nicht immer die Nummer eins sein kann und das ist für die Maus noch schwieriger, als alles andere.
    Aber wie gesagt, inzwischen ist sie viel entspannter, aber noch lange nicht "alltagstauglich", denke ich.

    Vom Alter her hätte ich fast gesagt, die Beiden könnten Geschwister sein, aber ich glaube, Deiner ist ein bißchen älter.

    Gruß
    Bianca, die immernoch neugierig auf ein Foto ist =)

    Also meine tauschen auch ihre Körbchen und Dusty klaut auch, wenn Bibo nicht aufpaßt, mal ein Leckerchen.
    Bei uns gab es nur am ersten Tag Futterneid, da habe ich alles weggepackt, Spielzeug ebenfalls.
    Wenn ein Hund klaut und das mit Knurren durchsetzen will, dann schreite ich ein, wenn der andere Hund sich das Teil wegnehmen läßt und es ihm wurscht ist, dann lasse ich das auch.

    Gruß
    Bianca