Beiträge von bibidogs

    Ich habe es immer so gehandhabt, wenn es so heiß war.
    Morgens gegen 5 Uhr raus, da war es noch einigermaßen zu ertragen.
    Ne schöne Runde gedreht.
    Dann mittags oder wie auch immer ne Pippirunde, gleich wieder rein.
    Abends bzw. sehr spät abends gegen 22 Uhr noch ne schöne Runde.
    Meine Große hatte mal einen Sonnenstich, weil ich so naiv war und gedacht habe, ihr macht das nichts aus.
    Sie hat den ganzen Abend Kreislaufprobleme gehabt und gekotzt.
    Ne danke, auf sowas kann ich echt verzichten.
    Bei den Temperaturen waren wir auch nie auf dem Hupla.
    Das Höchste der Gefühle waren mal 25° und das nur einmal, weil die Hunde einfach nur fertig waren.
    Aber man kann eben immernoch dazu lernen und ich finde es gut, daß Du nachfragst :gut:

    Gruß
    Bianca

    Dein Fiete ist ein knappes Jahr alt, oder?

    Meine Hunden hätte ich nicht den Weg durch die Hitze zugemutet und schon garnicht, um zu trainieren.
    Eine Huschu, die bei der Hitze trainiert, sorry, da würden die mich nicht wieder sehen.
    Uns Menschen geht es nicht gut bei der Wärme, wie soll es den Hunden da gut gehen?
    Du mußt bedenken, letztes Jahr im Sommer, war Fiete noch ein Knirps und jetzt muss er erstmal lernen, mit der Wärme umzugehen.

    Gruß
    Bianca

    Zitat


    Genau. Er kriegt sonst ein .. wie nennt man das? Sportlerherz ..

    Nein, solange der Hund nicht ausgewachsen ist, die Knochen nicht ausgebildet sind, würde ich keinen Hund am Fahrrad laufen lassen.
    Ein Sportlerherz hat Bibo auch und kommt sehr gut damit klar ;)

    Darf ich ehrlich sein?
    Im Grunde beschreibst Du Dusty, wo ich sie damals immer an der Leine laufen lassen mußte.
    Es war bei ihr so, daß sie aus dem Nichts gestartet ist.
    Heute weiß ich, die Nase kräuselt sich kurz, die Ohrenstellung ändert sich und dann würde sie losschießen.
    Hatten wir vor kurzem, als sie einen Hasen gerochen hat, den ich aber zum Glück vorher gesichtet hatte.
    Dusty lief 7 Jahre an der Leine, weil ich eben nicht ausschließen konnte, daß sie jagen geht.
    Und sie geht auch jetzt in wildreichen Gebieten an der Leine. Rehe sind inzwischen kein Thema mehr, aber einem Hasen oder Kaninchen kann sie nicht widerstehen.
    Meine Trainerin, war damals eine Woche in der Eifel deswegen, hat gesagt, es gibt Hunde, die kann man davon einfach nicht abbringen, weil sie einfach keine anderen Interessen draußen haben.
    Dusty hätte ich einen Hasen vor die Nase halten können, daß hätte sie nicht gekratzt, weil der weglaufende Hase eben viel interessanter ist.

    Was ich Dir raten würde, lass mal jemanden mitlaufen und Moglie filmen.
    Moglie gesichert an der Schlepp und ihr geht einfach nur spazieren. Du sagst in der ganzen Zeit nichts, rufst ihn nicht, machst nicht auf Dich aufmerksam.
    Wichtig ist, daß die Kamera die ganze Zeit auf ihn gerichtet ist.
    Der komplette Körper wäre gut, da man auch die Körperspannung oft nur minimal erkennt.
    Den Film schau Dir dann zu Hause mal an, daß wird Dir vielleicht in vielen Dingen die Augen öffnen, da Du die Situation, wenn er abdriften will, zurückspulen kannst und nochmal anschauen kannst.
    Ich finde, daß man nur so die Zeichen sehr gut lernen kann.

    Gruß
    Bianca

    Bibo ist ja als Welpe dazu gekommen, von daher ist es denke ich, ein bißchen anders gelaufen, wie bei zwei fast erwachsenen Hunden.
    Was ich nicht zulasse, daß einer der Hunde bedrängt wird.
    Bibo weckt Dusty öfter mal, je nachdem, wie Dusty reagiert, pfeife ich Bibo dort weg.
    Leckerchen gibt es im Körbchen und dort haben sie zu bleiben, bis der Andere aufgekaut hat.
    Austricksen ist erlaubt, macht Dusty gerne :lol:
    Sie klaut Bibos Ball, macht den Casper, Bibo läßt das Lecker sofort fallen und holt sich ihren Ball. Schwupp hat Dusty sich das Lecker gekrallt :headbash:
    Schlafplätze werden rund um getauscht, auf dem Sofa Poppes an Poppes gepennt usw.
    Beim Spiel schreite ich nur ein, wenn ich merke, daß ein Hund nicht klar kommt.
    Bibo will zwar immer, aber kann halt nicht mehr.
    Heißt, sie animiert und wenn es zuviel ist, geht es über ins Abwehrschnappen, dann trenne ich.

    Ich musste mich in den 10 Jahren sehr selten einmischen und da bin ich auch froh drüber :D

    Gruß
    Bianca

    Ehrlich gesagt, die Gefahr besteht immer.
    Dusty ist z.B. mit Herrchen das erste Jahr aufgewachsen, er war mit ihr unterwegs, hat viel mit ihr gespielt und geschmust.
    Bei Bibo war es umgekehrt, ist mein Hundi.
    Klar, daß ich Bibo vorgezogen habe, war eben mein Hund.
    Problematisch wurde es erst, als wir uns getrennt haben.
    Tja, da war Dusty auch die die hinten an stand.
    Bibo hat sich oft vorgedrängelt, wenn es ums schmusen und begrüßen ging.
    Da habe ich dann einen Riegel vorgeschoben.
    Während der Begrüßung mußte Bibo warten und Dusty wurde geknuddelt, sie hat sich nie nach vorne gedrängelt, sondern ist dann ins Körbchen gegangen, wenn Bibo gedrängelt hat.
    Inzwischen weiß Bibo das und drängelt halt nicht mehr, aber da mußte ich sehr konsequent sein, denn Madam hat da einen ziemlichen Sturschädel :lol:
    Ich denke, man muss das einfach Hundeabhängig machen, vorher kann man zwar viel planen, aber manchmal kommt es komplett anders.

    Grüzzle
    Bibi