Beiträge von bibidogs

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    Und wie gesagt, sie nimmt sich höchstens 2 Std am Tag Zeit für ihr Pferd...das wären die 2 Stunden die der Hund dann am Stall rumdabbeln kann.
    Wenn sie Spätschicht hat, sieht sie es nicht mal ein früher aufzustehen um zu ihrem Pferd zu kommen, also ist sie in der Spätschicht Woche nicht einmal am Stall. Ich bezweifle das sie für den Hund früh aufstehen würde :/

    Ich bin mir sicher sie würde sich dem Hund nicht anpassen. Wenn sie nicht mal in der lage ist 2 Stunden eher fürs Pferd aufzustehen.

    Das meine ich :D

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    Hallo,

    erstmal muss man wohl differenzieren in Herdenschutzhunde, Hütehunde und Koppelgebrauchshunde.

    Dann: es gibt KEINE Alternative/Ersatz für die Arbeit am Vieh. Es mag andere Möglichkeiten geben einen solchen Spezialisten zu beschäftigen, aber das hat NULL mit Hüteersatz zu tun. Hütearbeit ist schlichtweg durch nichts zu ersetzen.

    Gefährlich finde ich es, wenn man dann zB dem Fachidioten Border Collie Treibbälle vor die Nase setzt und meint das sei artgerechte Beschäftigung. Wer schonmal einen BC gesehen hat, wie er den Treibball anglotzt und immer mehr in Stress gerät, der weiß, dass das wahrlich kein schöner Anblick ist. Auch Flyball halte ich für gänzlich ungeeignet.

    Ich finde Flyball auch sehr grenzwertig!!

    Aber was hälst Du von der "Theorie" das ein Hund, der nie das Hüten kennengelernt hat, dass sich der Trieb verliert?
    Das würde mich wirklich interessieren.

    Fini, jepp, ich denke Schäferhunde (DSH, Belgier etc. und HSH) nehmen wir raus. Die Auslastung für DSH und Belgier kennen viele und für die Auslastung von HSH müsste man einen neuen Thread aufmachen :D

    Gruß
    Bibi

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    WÜsste nicht wo ein Halti eine gute Sache wäre (ausser als Fake-Maulkorb) :???:

    Lies mal den Link ;)

    Ein Beispiel.
    Dusty hatte tierischen Stress an der Straße. Sie ist bei mir auf den Dorf groß geworden, viel Feld, Wald und Wiesen.
    Natürlich haben wir Stadttraining gemacht, aber eher Café und Restaurants besucht, als an der Hauptstraße zu laufen.
    Ich war auf einem Seminar und habe die Haltis kennen gelernt.
    Dort eins für sie probiert, ein passendes gekauft und nach Hause gefahren.
    Einige Zeit später, als ich dummerweise mitten in die Stadt ziehen musste, habe ich überlegt, ob ihr das Halti helfen könnte.
    Und siehe da, es half ihr.
    Wenn sie das Halti drauf hatte, dann lief sie sehr entspannt.
    Selbst, als später, das Halti nicht mehr eingehängt war, lief sie entspannt.

    Natürlich ist das Halti nur in der dualen Anwendung in meinen Augen auch richtig anzuwenden.
    Aber es gibt eben auch Hunde, denen das Halti helfen kann.

    Gruß
    Bibi

    Lily, dass hast Du gut geschrieben :gut:

    Der Futterbeutel sollte nicht geworfen werden, sondern gesucht werden.
    Vor dem Suchen beginnt die Impulskontrolle, Hund muss warten, wenn man den Beutel versteckt.
    Dann geht das Suchen los und die Belohnung ist das Futter.

    Wenn eine Handfütterung angestrebt wird, dann gibt es ja unterschiedliche Möglichkeiten.

    Nur das reine Wegwerfen finde ich persönlich saulangweilig und strengt auch den Kopf nicht an.

    Gruß
    Bibi

    Ehrlich gesagt, ich würde, auch wenn es eine spärliche Beschreibung wäre, einen ängstlichen Hund dazu holen.
    Warum, weil Elvis ein ruhiger Vertreter ist und dem Hund die nötige Ruhe vermitteln könnte und die Kleene könnte den Neuzugang zum Spielen auffordern.
    Ich denke, die Kombi wäre für alle Beteiligten das Beste.

    Und rüber fliegen und selbst den Hund holen finde ich persönlich nicht ganz verkehrt, wenn man die Möglichkeit hat.
    Dann könnte man nämlich schauen, welcher Hund am besten, in der Situation gesehen, passen könnte.

    Gruß
    Bibi

    Hallo,
    aufgrund eines Notfells bin ich das erste Mal mit einem Hütemix in Verbindung gekommen.
    Sehr wahrscheinlich ist sie ein Border-Aussie-Mix. Jetzt 2,5 Jahre jung und ein Balljunkie.
    Danach habe ich angefangen, mich mehr mit den Rassen zu beschäftigen, vorher haben mich die en Vogue Hunde nicht interessiert.
    So, nach viel lesen und schlau machen habe ich einiges "gelernt".
    Hütehunde sind eben nicht nur mit dem Hüten an Schafen "ruhig" zu stellen. Erstmal natürlich können sie auch andere Tiere hüten, Enten, Gänse, Truthähne, Rinder, Pferde etc.
    Aber es wurde in einem Buch auch geschrieben, was ich sehr interessant fand, wenn der Hütetrieb nie gefördert wird, dass er dann verkümmert. Sprich, er verschwindet und der Hund hat kein Interesse an Schafen und Co.
    Als Alternativen wurden da Obedience, Agility, Flyball, Blindenhund, Therapiehund genannt.
    Flyball und Agility wären für mich keine Alternativen für z.B. BC´s, warum auch immer, aber ich finde, diese Art des "Sports" zu aufputschend.
    Ruhige Arbeiten, wie Mantrailing, Pettrailing, Obi, Dummytraining, Longieren, ZOS etc. könnte ich mir da eher vorstellen.

    Nachdem ich mal plump Hüte- und Treibhunde eingegeben habe, kamen diese Rassen zum Vorschein:
    http://www.hunderassenweb.de/1.huetehunde.html
    Ob der Link die gesamte Breite zeigt, weiß ich nicht.
    Allerdings dachte ich, dass einige von den Rassen zu den Herdenschutzhunden zählen. Eventuell hat jemand einen besseren Link parat? =)

    Was mich aber viel mehr interessiert, wie lastet ihr Eure Hüte- und Treibhunde aus?
    Schön wäre, wenn ihr dazu schreiben würdet, welche Rasse, wie alt, wie lange bei Euch und wie ihr den Charakter einschätzen würdet.

    Falls es so einen Thread schon gibt, wäre ich für einen Link dankbar.

    Danke im Voraus.

    Bibi