Beiträge von rather_ripped

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    rather_ripped: ich habe ja auch von keinem Lebensmittel gesprochen! Was mein gesamter Beitrag aussagen sollte, war, dass man den Namen in Bezug auf den Charakter wählen sollte...

    Das mit dem bereuen war auch überhaupt nicht auf dich bezogen =) Es ist nur so, dass viele große Persönlichkeiten Namen hatten, die nicht so leicht von der Zunge gehen ;)

    Ich finde auch immer noch, dass es ein Unterschied ist, ob du deinen Hund "Hope" nennst (auch wenn mir persönlich dieser Name nicht gefällt), weil er zu dem Zeitpunkt seiner Ankunft bei dir vielleicht deine einzige Hoffnung war, oder ob du ihn "Snickers" nennst, weil er so süß ist und du gern Schokoriegel isst ;)

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    Ja, das stimmt, meine erste Assoziation bei Püppy ist etwas kleines zartes, aber das sind Chihuahuas doch auch. :ka:

    Ja, aber wenn dieser erwartungsgemäße erste Eindruck durch den Namen noch verstärkt wird, fällt es mir persönlich noch schwerer, mir dieses Wesen als "vollwertigen" Hund vorzustellen der im Schlamm spielt und mit anderen Hunden tobt. Verstehst du, was ich meine?

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    Und ich bezweifle, dass ich in 10 Jahren (wenn ich 30 in), den Namen meines Hundes bereue... egal, ob ich zu deser Zeit noch regelmäßig Konzerte besuche oder die Peanuts sehe...

    Deinen Hund nach einer Figur (oder Persönlichkeit) zu benennen, hat ja auch immer noch einen anderen Charakter, als ihn nach einem Lebensmittel zu benennen - finde ich =) Ich persönlich glaube auch nicht, dass du den Namen bereuen wirst.

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    Da musste ich gleich an mollrops Hund denken, ist der nicht ein whippet? Auf jeden Fall irgendwas kleines zartes.


    Zu Maja fällt mir nicht so viel ein, der Name ist ja recht häufig, irgendwie nichtssagend. :ka:

    Also ich finde, Püppy verstärkt diesen Eindruck "klein, zart, zerbrechlich" noch, wohingegen Maja ziemlich neutral ist (habe den jetzt auch nur genommen, weil der hier im Thread schon so oft gefallen ist, könnte beliebig ersetzt werden).

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    Der Klang muss zum Hund passen, es sollte für die Zukunft kein Allerweltsname mehr sein (eine Maja reicht ;))

    Wobei ich dazu sagen muss, dass ich noch nie eine andere Maja außer meiner live getroffen habe :)

    Ursprünglich sollte meine Maja auch "Kaja" heißen, nur hatte ich Angst, dass Cleo dann damit durcheinander kommen würde. Also hängte ich andere Buchstaben vorne an und bin schlussendlich einfach immer wieder bei Maja gelandet.

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    Für mich hat ein Hund Namens Tequila jedenfalls nicht zu tief ins Glas geschaut und Beethoven spielt auch nicht Klavier. :lachtot:

    Das nicht, aber sie dienen dem Prestige des Halters. Beethoven soll vermutlich den Eindruck erwecken, als sei der Halter intellektuell gebildet (oder einfach ein Fan von Kinderfilmen ;) ) und Tequila verdeutlichen, dass der Halter gern Party macht. Es kann also insofern schon eine Auswirkung auf die Beziehung zu deinem Hund haben, wenn du ihm diese Namen gibts, denke ich.

    ...Ich frage mich auch, ob es manche Menschen, die ihren Hund mit Mitte 20 Tequila nennen nicht irgendwann bereuen, wenn sie dann knapp 40 und die Hunde ergraut sind und sie auf der Hundewiese immernoch "Tequila!" rufen müssen :p

    Ich habe noch eine interessante Passage aus einem Essay von Patricia McConnell ("Ein Hund namens Hund - Die Kunst, Ihrem Hund einen Namen zu geben" aus dem Buch "Trafen sich Zwei") zu dem Thema Namen gefunden:

    >>Einer der Gründe dafür, warum Namen so wichtig sind, ist die Wirkung, die sie auf uns ausüben, wenn wir sie aussprechen. Einen Rüden "Baby" zu nennen macht es schwierig, sich ihn als einen erwachsenen Hund vorzustellen und leicht, sein Verhalten zu entschuldigen. Es gibt ihm "Welpenprivilegien", die schon längst abgelaufen sein sollten. Und einen Rottweiler "Brutus" zu nennen überzeugt die Nachbarschaft nur schwerlich davon, dass Ihr Vierzig-Kilo-Rottie friedlich mit Yorkies spielen wird. Namen rufen in uns Gefühle hervor, und diese Gefühle beeinflussen unser Verhalten. Und weil unser Verhalten wiederum das Verhalten unserer Hunde und aller anderen um uns herum beeinflusst, kann ein Name - ganz für sich genommen - eine überraschende Macht haben.<<

    Hallo ihr Lieben!

    Angeregt durch einen anderen Thread mal eine Frage, die mir schon länger auf der Seele brennt: Worauf legt ihr bei der Namensgebung eurer Hunde wert?

    Früher wollte ich immer, dass meine Hunde einen Namen haben, der in erster Linie irgendwie besonders ist. Heute achte ich hingegen vorwiegend auf die Praktikabilität.
    Der Name sollte kurz sein, gut zu rufen und irgendwie markant klingen. Er soll seinen Zweck erfüllen, nicht viel mehr aber auch auf keinen Fall weniger.
    Cleo hieß bereits im Tierheim Cleo und ich habe den Namen beibehalten. Maja hier zuvor Toe, da musste ein neuer Name her. Mir ist bewusst, dass Maja ein ziemlich weit verbreiteter Name ist, aber das war mir egal - er genügt dafür all meinen Ansprüchen.
    Ich bin außerdem mittlerweile der Meinung, dass jeder Hund das Anrecht auf einen richtigen Namen hat. Einen Namen, den man ernst nehmen kann, der verdeutlicht, dass eine Persönlichkeit dahinter steht und kein (niedliches) Ding. Wir würden ja auch nicht auf die Idee kommen, unsere Kinder nach einer Alkoholsorte oder einer Süßigkeit zu benennen (hoffe ich doch zumindest! ;) ), wieso tuen das also so viele bei ihren Hunden?
    Kann ich einen Hund, der Whiskey oder Muffin heißt überhaupt wirklich ernst nehmen? Als Lebewesen mit Würde, Stolz und allem was dazu gehört?
    Ich will damit keinen angreifen, ich hoffe nicht, dass das so rüber kommt! Das ist eben nur meine Sicht der Dinge.

    Mich würde interessieren, wie ihr das Ganze seht! :)