Beiträge von Jeanie

    Ich hab kein Problem damit wenn man Fehler macht. Fehler macht jeder. Aber ich habe ein Problem damit, wenn es heißt "Jaja, die Tierärzte, kommt so häufig vor und wird eh nie erkannt von ihnen. Geschirr hier, Mittelchen da, dann wirds schon wieder, aber nie so richtig". Bei vielen mag es durchaus funktionieren. Wir haben leider richtig ins Klo gegriffen und dafür einige hundert Euro gezahlt. Das ganze Geld will ja auch erst einmal reingearbeitet werden und wächst auch bei mir leider nicht auf dem Baum :( : Ich werde wohl von dem THP-Zeugs erst einmal Abstand halten.

    Durch eine Freundin - die, die auch am Freitag mit dabei war - bin ich auf eine weitere Physiotherapeutin gestoßen, die wohl recht viel Ahnung haben soll. Werde ich auch im Hinterkopf behalten. Ebenfalls hat meine Freund aus erster Hand von genau solch einem Fall gehört, auch ein Aussie, bei dem sich am Ende eine Muskelentzündung (?) herausgestellt hat. Das wäre vielleicht noch einmal ein Ansatz wenn die Lahmheiten wieder auftreten.

    Diese Woche werden wir am Donnerstag auf jedenfall wieder zum Mantrailing gehen und nächste Woche werden wir Finn mal wieder ins Zuggeschirr packen. Mal sehen wie er die Belastung verträgt.

    Ach Nici, auch wenn Du jetzt nicht viel schlauer bist als vor dem Besucher in der TK, weißt Du, Finn hat keine schwere Erkrankung und das ist ja schon mal ein kleiner Lichtblick, wobei Dir/Euch das nicht wirklich weiter hilft

    Wir wissen auf jedenfall was er schon mal nicht hat. Wobbler und Durchtrittigkeit waren ja unter anderem gestellte Diagnosen die so definitiv nicht bestätigt werden konnten. Hier müssen wir uns als Auslöser schon einmal keine Gedanken mehr machen. Vor allem Wobbler wäre eine Katastrophe gewesen. Allerdings hab ich schon länger an der Diagnose gezweifelt, da seine Probleme absolut nicht Wobblertypisch sind.


    Denke ich schon und da kann vielleicht eine THP weiter helfen

    Wir waren bereits ein halbes Jahr bei einer THP in Behandlung. Diese hat hier einen sehr guten Ruf und konnte bereits vielen, vielen Hunden aus dem Bekanntenkreis helfen. Bei uns hat sie leider Fehldiagnosen gestellt... Eben Wobbler und Durchtrittigkeit... Sehnen/Bänder hingegen waren ihrer Meinung nach kein Problem. Eine Behandlung bei einer weiteren THP wird daher für ich nicht mehr in Frage gekommen. Unterm Strich haben wir hierfür nämlich auch wieder um die 400 € hingeblättert.


    Ja, Bea, diesen Verdacht habe ich bei Finn auch. Er hat immer wieder Schmerzen, nimmt eine Schonhaltung ein und die verursacht dann eine Dysbalance im Muskel- und Sehnengewebe. Oft nur eine Kleinigkeit, eine Verklebung , die gelöst werden kann.....nur so ein Gedanke

    Momentan lahmt er nur ganz selten. Nur für zwei Schritte nach dem Aufstehen. Sein Gangbild ist ansonsten sehr vorbildlich. Schwungvoll, federnd, große Schritte. Das müsste man eventuell unter die Lupe nehmen wenn er länger lahmt. Allerdings ist diese Lahmheit über zwei Tage seit einem halben Jahr nicht mehr aufgetreten. Man sieht es also aktuell nur noch selten über zwei Schritte. Eventuell können wir es wirklich nochmal rauskitzeln um dann direkt zum Tierarzt zu fahren.

    Ich empfinde das als einen richtigen Weg (wir gehen ihn ja aktuell auch)

    Dann drück ich unseren Hunden mal die Daumen, dass wir so vorwärts kommen! Ich bin gespannt ob wir so zum Ziel kommen :smile:


    Ansonsten wirklich mal zum osteopathen gehen, ich denke da seid ihr richtig aufgehoben.

    Ich hab ehrlich gesagt noch keinen Kontakt zu der Physio/Ostheo die ich mir ausgeguggt habe aufgenommen. Zum einen weil ich das CT abwarten wollte und zum anderen sind es natürlich wieder relativ hohe Kosten die auf einen zukommen. Ich werde wohl auch noch einige Wochen warten bzw. werde vielleicht schon Kontakt aufnehmen, aber ich werde erstmal die Zeit genießen die wir ohne Rückfälle haben. Das Geld was heute mal wieder drauf gegangen ist muss jetzt erstmal wieder reingearbeitet werden. Ich denke da geht uns jetzt auch erstmal keine Zeit flöten, da es ihm momentan gut geht. Aus den Augen verlieren werde ich es aber definitiv nicht!


    Das verrückte heute war, das sich noch nachts davon geträumt hab dass der Grund Sehnen/Bänder sind. Heute morgen hatte ich dann ewig das Gefühl dass da heute nichts rauskommen wird und habs nicht nur einmal meiner Freundin gesagt :ugly: Auf der einen Seite gut, dass es so war, irgendwie aber auch blöd :lepra:

    Ich geb auch offen und ehrlich zu, dass es mir schwer fällt die Belastung zu steigern. Haben wir eine andere Möglichkeit? Ich befürchte fast nicht. Für mich klingt das, was der Tierarzt gesagt hat auch absolut logisch. Momentan dümpeln wir scheinbar in einem Zustand zwischen "abgeheilt" und "immer wieder aufflammend" herum. Vielleicht haben wir auch Glück und es hört mit steigender Belastung einfach auf?

    Wir haben jetzt zu Anfangs mit Enzündungshemmer und Schmerzmittel therapiert, vielleicht hätten wir das länger machen sollen, wir haben Röntgenaufnahmen gemacht, ich war bei der THP, deren Diagnose völlig falsch war, die Mittel haben trotzdem etwas Besserung gebracht, hingehen werde ich dennoch nicht mehr und wir haben heute nochmal sehr genau abtasten lassen mit Gangbildanalyse und eben dem CT. Auch hat er Tests gemacht um den neurologischen Teil abzuchecken. Keine Auffälligkeiten. Alles im grünen Bereich. Der ganze Spaß hat mich nun 750 Öcken gekostet. Ich bereue nicht es getan zu haben, denn ich lasse mich schon mal nicht mehr von Verdachtsdiagnosen verunsichern. Auszuschließen ist eine lange Schonhaltung dadurch, dass er sich sehr schnell eingelaufen hat und sich selbst eben nicht mehr geschont hat.

    Vielleicht sind es wirklich Probleme mit Bändern/Sehnen oder Entzündungen. Vielleicht geht auch ein Band oder eine Sehne kaputt. Aber flicken können wir ja nichts, was nicht vorher kaputt ist. Ist es das, wirds irgendwann unter Belastung passieren. Ist es eine Entzündung, wird die früher oder später stärker werden und wir können nochmal entsprechend behandeln.

    Ich hab jetzt auch schon eine befreundete Tierarzthelferin gefragt was sie machen würde. Sie würde die Szinti nicht machen, da er danach sowieso auch wieder nur mit Entzündungshemmer behandelt wird. Da würde ich wohl mit meinem Tierarzt sprechen wenn alle Stricke reißen und nochmal auf Verdacht behandeln. Die Kosten einer Szinti sind ja wieder kein Pappenstiel. Sollte irgendwann eine OP anfallen weil irgendetwas gerissen ist wird die natürlich gemacht.

    Jeder Tag, an dem wir um unser Problem herumeiern, schonen und zu keinem Ergebnis kommen ist irgendwo auch ein verlorener Tag. Vielleicht ist das mit der Belastung auch genau der richtige Weg um des Rätsels Lösung zu lüften? Wir fangen natürlich nicht von 0 auf 100 an, werden aber schon regelmäßig und zügig steigern, denn sollte tatsächlich noch etwas sein wollen wir die Auswirkungen sehen können.

    Wir sind wieder aus der Tierklinik in Ismaning zurück. Zu allererst muss ich sagen, dass wir uns dort super aufgehoben gefühlt haben. Tolles, freundliches Team und klasse, kompetenter Klinikleiter! Finn ist Männern gegenüber ja immer sehr zurückhaltend. Darauf ist super eingegangen worden und alle Test und das Abtasten wurde mit viel Gefühl vorgenommen.

    Beim Abtasten hat er minimal am Ellenbogen reagiert, worauf der Tierarzt den verdacht einer Knochenabsplitterung geäußert hatte. Ein bisschen war ich schon der Hoffnung, dass es das ist, operiert werden kann und damit hat sich das Thema erledigt.

    Bei der Besprechung nach dem CT ist meine Seifenblase allerdings geplatzt, denn es sieht alles wunderbar aus. Ein gutes hat die ganze Sache aber: Mein Hund hat kein Wobbler und ist auch nicht durchtrittig, lediglich weich gefesselt ist er. Aber das ist ja auch kein Problem. Wir waren auch vorher auf dem Parkplatz und sein Gangbild wurde begutachtet und da läuft er ja auch immer wie ein junger Gott :ugly:

    Wie können wir laut dem Tierarzt jetzt weiter verfahren? Wir könnten a) eine Szintigrafie machen lassen. Allerdings müsste ich da wieder wo anders hin. Da müsste ich mich dann auch nochmal genauer informieren oder b) wir belasten ihn jetzt erstmal normal, sehen über die kurzen kleinen Lahmheiten hin weg und "kitzeln" es quasi raus - wenn es denn nochmal so stark auftreten sollte, dass man etwas diagnostizieren kann.

    Auf der einen Seite bin ich sehr erleichtert, dass er zumindest tatsächlich keine Probleme an der Wirbelsäule hat. Auf der anderen Seite fällt es mir sehr schwer ihn jetzt erstmal normal zu belasten. Schwierig, schwierig. Tapfer war er auf jedenfall, der kleine große Mann und hat alles super über sich ergehen lassen. Bin sehr stolz auf ihn!

    Wenn man aus Vollzeitarbeit nach Hause kommt, ist man müde und ausgelaugt und da muss Mensch schon sehr konsequent sein, um den Bedürfnissen eines Hundes nachzukommen, bzw. an einer guten Bindung zu arbeiten. Und die funktioniert nicht, in dem man nur mit dem Hund zuhause ist, sondern geht nur über die Zusammenarbeit von Mensch/Hund.

    Ehrlich? Ich bin von 07:30 bis 17:30 Uhr grundsätzlich nur für die Arbeit außer Haus. Nach der Arbeit werden Einkäufe erledigt, das Pferd versorgt, mit Freunden getroffen und natürlich auch der Hund. Es gibt Tage an denen bin ich total kaputt, da gehen wir nur abends ne kleine Runde oder in den Garten. Aber die Tage kann ich im Monat an einer Hand abzählen und das sollte jeder Hund problemlos verkraften können. Nach der Arbeit fängt mein Tag eigentlich erst an.

    Dankeschön fürs Daumendrücken!
    Unser Termin steht noch und den Urlaubszettel für Freitag habe heute auch unterschrieben zurück bekommen. Also die Hürde wäre dann schon mal genommen. Eine Freundin von mir hat sich auch frei genommen und ihre Kinder verstaut, damit ich ein bisschen Ablenkung habe beim warten. Geht aber bestimmt alles gut.

    Jetzt schreib ich mir noch einen Zettel mit allen Fragen die ich habe und Stichpunkten, die vielleicht erwähnt werden sollten. Vergesse doch immer alles vor Aufregung :omg: