Beiträge von Jeanie

    Ich kenne eine Schafpudelzüchterin. Hat in unserem Dorf gewohnt und mein empfinden war, dass das doch leicht zufriedenstellende Hunde sind. Wir waren oft zusammen unterwegs und häufig waren die Hunde mit ein bisschen Unterordnung auf dem Platz und Gassi gehen schon zufrieden gestellt. Erziehungstechnisch waren sie recht durchschnittlich. Brauchen eine klare Führung, waren aber keine endlosen Sturköpfe wenn man denn weiß wie man durchkommt. Verträglich mit anderen Hunden waren, bis auf die alltäglichen Reibereien, auch alle. Das Hüteverhalten war durchaus vorhanden, aber gut zu lenken und nicht massiv.

    Für Menschen die bereits mit Hunden Erfahrung haben und auch ein bisschen mit dem Tier arbeiten wollen ist der Schafpudel denke ich schon geeignet. Sicher ein Hund der etwas tun will, aber entsprechnd erzogen geht ein Schafpudel auch nicht bei längerer Pause an die Decke. So meine Erfahrung.

    20 Kg Köbers Supermix sind da. Der erste Eindruck ist schon mal ganz gut. Die Menge nach dem Aufweichen ist auch echt in Ordnung und auch ungestreckt ohne Extrafleisch hat er alles verputzt. Mal schauen wie lang unser Futter jetzt noch hält. Im Moment hab ich vermutlich noch um die 5 Kg Lunderlandflocken und Reinfleischdosen da, sowie die 20 Kg Köbers. Ich hab kein 50 Kg Tier sondern einen niedlichen 20 Kg Aussie :lol: Werds jetzt auch erstmal in dem Sack lassen. Konnte bis jetzt noch nichts auftreiben wo alles rein passt.

    Eigentlich füttere ich momentan Lunderlandflocken und Kieningdosen. Nachdem ich da aber von euch hier so viel gelesen hab bin ich doch ganz neugierig auf da Flockenmischfutter. Meint ihr man kann da problemlos noch Reinfleischdose untermischen? Für unterwegs ists halt auch recht praktisch. So muss ich immer Dose, Flocken und mein Pülverchen mitnehmen wenn ich länger unterwegs bin. Und der Preis ist auch echt verlockend :ops:

    Zitat

    Was auch geht ist Bauzaun. Bekommt man manchmal recht günstig gebraucht über Kleinanzeigen. Maschendraht fände ich auch keine schlechte idee, aber es gibt eben hunde die den zerstören oder drüberklettern.


    Gerüstbaufirmen haben auch desöfteren mal beschädigte Bauzäune bzw. allgemein Material. Da wird mans zwar nicht geschenkt bekommen aber all zu teuer wirds da auch nicht. Firmen in der Nähe liefern dann bestimmt auch noch.

    Mein Hund hat auch diesen Lieblingsfeind und er hasst ihn wirklich sehr. Dabei handelt es sich um den Hund der gegenüberliegenden Nachbarn. Was natürlich absolut von Vorteil ist. Mich stört es ansich nicht. Er könnte seine schlechte Stimmung nur etwas leiser zum Ausdruck bringen. Wir sehen den Hund auch nur selten. Sonst kommt er in der Regel mit so ziemlich jedem Hund zurecht. Gekracht hats mit dem ein oder anderen Hund zwar schon mal, aber das war kein Grund zur Aufregung.

    Ich kanns sogar nachvollziehen warum Hund so reagiert :headbash:
    In Ordnung ists natürlich trotzdem nicht ;)

    Heute morgen gegen vier wär ich fast verzweifelt. Hatte leere Dosen verschlossen aus Faulheit nur an die Spüle gestellt und auf einmal hat's gerumpelt und gescheppert. Haben die drei Katzen doch tatsächlich zwei Dosen in die Spüle gedonnert und eine auf den Boden und versucht den Deckel los zu bekommen [FLUSHED FACE]

    Für die Flocken hab ich die "Food-Box" von Alsa Hundewelt und die Dosen werden im Vorratszimmer aufbewahrt. Offene Dosen werden mit einem Dosendeckel verschlossen und kommen in die Mikrowelle und warten da bis zum nächsten Füttern. Eine Dose hält zwei Tage. In den Kühlschrank mussten die noch nie. Außen stehen lassen geht aufgrund der verfressenen Katzen nicht.

    Eigentlich wollte ich mich nicht zu Wort melden, muss aber nun doch kurz was zu sagen. Als wir uns die Welpen damals angesehen haben wollte ich auch nicht unbedingt den explosivsten Aussie haben der dort zu finden war. Wurde dann also doch einer der ein wenig ruhiger als einige andere Welpen waren. Im Nachhinein hat sich dann nach und nach herausgestellt dass ich mir ein komplizierteres Exemplar geangelt hatte. In der Entwicklung steckt man eben nicht unbedingt immer drin und auch ist das alles "nur mit Erziehung" nicht hinzubekommen. Ich hab wahnsinnig viel Energie, Zeit und vor allem Geld in den Hund gesteckt. Auch hab ich Fehler gemacht und später wieder, mit wahnsinnig viel Aufwand, selbst ausgebügelt. Aber da muss man dann auch voll und ganz dahinter stehen. Sich vor allem auch eingestehen können wenn etwas in die falsche Richtung läuft oder auch gar nicht passt.

    Trotz allem bin ich mit meinem Hund sehr zufrieden. Die harte Arbeit hat sich gelohnt, obwohl er in einigen Situationen von leichtführig noch meilenweit entfernt ist. Für MICH ist er im Alltag zumindest wahnsinnig leichtführig geworden. Er hinterfragt und probiert trotzdem immer wieder aufs Neue. Aber dafür ist er dann wohl auch einfach ein Aussie :lol: Kurz gefasst habe ich einen Aussie: Dem fremde Menschen völlig egal sind solange sie ihn in Ruhe lassen. Ansonsten zieht er sich zurück, wird er bedrängt bellt er. Ob er nach vorne geht? Ich weiß es nicht und will es auch nicht wissen. An anderen Hunden hat er spieltechnisch wenig Interesse. Er hat seine wenigen Hunde. Mehr bräuchte er nicht. Akzeptiert es aber ohne zu Murren und würde auch nicht aus heiterem Himmel vermöbeln. Fakt ist aber auch dass bei Rennspielen der Hütehund durch kommt - bellen! Ich habe einen Hund der immer hinterfragt. Er stellt wirklich extrem viel in Frage! Auch ein und das Selbe mehrmals in einer Minute. Da ist Ausdauer gefragt. Er war ein wahnsinns Jäger. Ich bin nicht nur einmal mehr oder weniger alleine ohne Hund Gassi gegangen und es war ein langer Weg ihn soweit zu bekommen, dass er gar nicht mehr darauf achtet. Und: Es ging NICHT auf die nette Tour! Wenn es klingelt bellt er. Wir haben es bis heute nicht geschafft ihm das abzugewöhnen. Weder auf die nette, noch auf die harte Tour. Ihm gehört nicht nur sein Garten. Sondern auch die Felder drumherum. Der Weg auf dem täglich auch ein paar andere Hunde laufen. Wir finden es nicht gut, können es aber aufgrund der Wohnsituation akzeptieren. Sportarten wie Agility können wir nicht machen. Dafür taugt er schlichtweg nicht. Wir hatten dann den Weg Mantrailing eingeschlagen. Er ist da doch recht explosiv. Ich könnte noch viel mehr über meinen Hund schreiben, würde aber wahrscheinlich wenig Sinn machen.

    Alles in allem ein toller Hund - wenn man sowas mag und sich darauf einlässt. Muss man aber wirklich mögen. Ob der Aussie in eurem Fall allerdings die richtige Rasse ist wage ich zu bezweifeln. Letzten Endes ist das allerdings eure Entscheidung und deswegen kann ich euch den Post von Magpie wirklich nur ans Herz legen.