Ich möchte hier auch noch ein eigenes Projekt nennen, bei welchem ich auch beteiligt bin (mit einigen sehr tollen Menschen :-)):
http://www.tiere-brauchen-marketing.de
Beiträge von kaenguruh
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Hallo liebe Patinnen und Paten von Champion,
heute hatten mein Freund und ich einen freien Tag (Überstunden abgleiten) und so haben wir uns meinen (quasi) Schwiegervater und Herrn Leon geschnappt und sind ins Tierheim meines Vertrauens gefahren. Das Wetter war gut und so konnten wir mit einer Hundegruppe, die unterschiedlicher kaum sein könnte, über die Wiesen gestapft.
Mein Schwiegervater hatte sich schon beim ersten Besuch im Tierheim in die wunderschönen Podencos verguckt. Beim vor-vor-letzten Besuch wollte der Zufall, dass wir auch eine Podenca mit zum Spaziergang nahmen und sie hat ihn so begeistert, dass klar war, mit wem er heute ein Date hatte. Also war die langbeinige, grazile und wunderschöne Fara Diba mit von der Partie - noch schöner ist aber ihr Wesen, denn sie ist einer der sanftesten und "leisesten" Hunde die ich je kennengelernt habe.
Mit seinen krummen Beinchen und seinem grauen Schnäuzchen ist der liebe Champion, unser Patenhund, natürlich erstmal das genaue Gegenteil. Aber nur, wenn man nicht genau hinsieht. Champi(g)non ist ein wunderbarer Hund und anrührend schön aber davon erzähle ich später noch mehr.
Da Herr Leon auch mit von der Partie war, hatten wir also eine Hundemeute, wie sie bunter kaum sein könnte.
Toll! Die Bilder sind nicht so toll weil Handykamera aber ich habe fleißig geknipst, damit ihr endlich mal ganz viel von unserem tollen Patenhund sehen könnt - ich hoffe ihr freut Euch!Was ein echter Basset ist, hat sein Näschen immer auf dem Boden ...
Herr Champion hat viele Gemeinsamkeiten mit Herrn Leon - z.B. die elende Grasfresserei.
Ob er doch ein Basset-Kuh-Mix ist? Die beiden Herren haben jedenfalls ordentlich geweidet
Ein misslungenes Bild, aber trotzdem so aussagekräftig.
Fara Diba immer voller Energie, Herr Leon sonstwo am Grasen und Herr Champi(g)non findet den alten Herrn Leon eh viel besser als die langbeinige Dame.Der Hund von heute trägt Kuhflecken!
Fara Diba hatte bei den älteren Herrn keine guten Karten, die Männerfreundschaft war dafür offenbar.
Hier teilt Herr Leon seinen persönlichen Futterbrunnen mit seinem neuen Freund - ich war ja echt baff, es gab nicht einmal den Ansatz einer Diskussion. Die Knöchelchen gingen brav reih-um. Nur Fara Diba musste von der Herde abgesondert werden, weil sie, wie gesagt, irgendwie nicht sorecht zwischen die Jungs kam.Hier nochmal das einträchtige Schmausen, ich war ehrlich begeistert.
"Gucken wird ja wohl erlaubt sein!" - Fara Diba empört sich - "die beiden alten Ekel sind doch eh zu fett!"
Recht hast Du Fara, Recht hast Du ...Bitte beachtet auch, wie schön Champi(g)non abgenommen hat, gel?
Ich finde das ist sehr lobens- und auch erwähnenswert.Ich möchte Euch aber gerne noch ein bisschen von ihm erzählen und hoffe, Euer Atem reicht noch so lange. Als Herr Champi(g)non aus dem Hundehaus humpelte, bot er schon ein Bild des Kummers. Er ist fünf Jahre jünger als Herr Leon (ja, kaum zu glauben auf den Bildern, ich weiß ...) und doch ein alter Mann. Die krummen Beinchen, die ihn von Geburt an tragen, sind ein Mahnmal an alle Hundefreunde, sich seriöse Züchter zu suchen ... das Gesicht ist alt, steinalt und grau ... der ganze Hund ist einfach nur schief, die Wirbelsäule, die Beine, die Schädelplatte. Er hat Krebs, eine offene Stelle am Bauch ... und doch ist da etwas im Blick dieses Hundes, der schon mehrmals kurz vor seiner Erlösung stand, das einfach nur klasse ist ... sowas wie ein Schalk im Nacken.
Wir hielten erstmal Abstand zwischen den beiden älteren Herrn, da wir fürchteten, es könnte knallen ... das tat es auch, aber in Richtung der grazilen Schönheit. Die Herren waren sich sofort grün, schnüffelten sogar gemeinsam (Nase an Nase) an verschiedenenen Stellen. Herr Leon schlurfte schief und schepp, Herr Champi(g)non humpelte mit seinen krummen Beinchen daneben, ein tolles Bild. Herr Champi(g)non hat es sichtlich genossen, die ganze Wiese abzuschnüffeln, sich einige male zu suhlen und gaaaanz viel zu laufen ... er wirkte richtig enthusiastisch, obwohl er durch seine Behinderung immer mal umfällt. Für ihn gehört das scheinbar einfach dazu, er fällt hin und rappelt sich sofort wieder auf und weiter gehts im Schweinsgallopp ... es zerreisst das Herz, zuzusehen und gleichzeitig ist es auch einfach nur toll.
Da sich die alten Herrn doch so gut verstanden, verzichteten wir auf eine zweite Runde (es waren genug Spaziergänger da) und setzten uns lieber noch eine halbe Stunde mit Herrn Leon und Herrn Champi(g)non in den Innenhof. Er ist ein ganz lieber und zutraulicher Kerl, dem ich bestimmt zehn Minuten die Ohren kraulen durfte und blüht förmlich auf, wenn er ein bisschen Nähe erhascht ... ein bisschen scheint er schon in einer anderen Welt zu leben, aber wirklich nur ein bisschen.
Tragisch bleibt für mich aber die Tatsache, dass ein so junger Hund - gerade sieben - so steinalt sein kann.
Herr Leon wird morgen 12 , ist damit 5 Jahre älter und so viel fideler ...Danke an Alle, die diesen anrührenden Hundeherrn unterstützt haben,
denkt daran, ihr alle habt ihm sein Leben ein bisschen besser gemacht bzw. gesichert, dass er weiter so toll versorgt werden kann.Das beste Bild zum Schluss:
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Also, wie Deine badischen Laufkamele immer stehen ... sag Patrick, wie lang müssen die am Tag das synchron-stehen üben?

Ich dachte erst, das kleine Mädchen wäre Deine Tochter ... dann las ich den Kommentar und fragte mich, wie so ein Knirps "vorbeischauen" kann. Ich wunderte mich, wunderte mich, wunderte mich ... mein Blick flog zur rechten Leiste, wo man tollerweise das Alter wieder sehen kann. Und plötzlich wurde Patrick, der für mich immer Mitte 30 war, 50 und aus dem kleinen Mädchen die Enkeltochter. Sag Deiner Frau, ich hab sie auf den Fotos immer zur frühen 30erin gemacht ...
Die Kamele sehen auf jeden Fall sehr zufrieden aus.
Was hat es denn eigentlich mit dem Fallschirmspringer auf sich?
Ist der aus Stein? -
Ok, dann sorry

Rex ist auch ein genialer Name für nen Pinscher :)
Wir haben heute einen Schutzhund der Polizei in der Innenstadt getroffen.
Rate mal ... schwarzer Schäfi
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Heidiii

Is das von Bentley?
Du könntest das noch in dem Thread posten, wo es hieß, dass man ü30 nur noch Minihunde haben darf / soll wegen der Häufchen .....

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Meine persönliche Meinung ist: Das geht gar nicht.
wenn ein öffentliches Tierheim Spenden einer rechtsgerichtete Gruppe annimmt, ist das ein Drama für die ganze Stadt, die damit in eine äußerst unangenehme Situation gerät.Ich frage mich, ob ich in einer anderen Dimension lebe?
In der Welt, in der ich täglich aufwache, nehmen Parteien, Kommunen, Länder und auch der Bund tagtäglich Spenden aus moralisch nicht einwandfreien Quellen. Spenden sind vieles aber selten nur wohltätig.
Insofern gerät eine Stadt in keinster Weise in eine unangenehme Situation, weil ein paar verwirrte Spinner (sorry) zwei Dosen ans Tierheim spenden. Anders sähe es aus, wenn sie das Tierheim aufkauften und ein Heim für deutsche Hunde daraus machten. Hier ging es ja aber gsd lediglich um eine Spende und das TH hat, wie ja auch unlängst herauskam, nichtmals eine Pressemitteilung gemacht. Warum auch, für 2 Dosen.
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dto.
Der Imperator sagt: Das Böse ist eine Frage des Blickwinkels.
Klar, er ist ein Sith-Lord und ein dunkler Diktator ... aber Unrecht hat er nicht.Übrigens sind wir ja hier alle einhellig der Meinung - wenn ich alle Posts Revue passieren lasse - dass wir nichts von der Gruppierung halten. Ihr Dosenfutter würd ich als TH aber dennoch nehmen. Wer bin ich, dass ich diese Spende für die Tiere ablehnen dürfte?
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So, heute gabs dann ein Scharmützel im Tierheim. Wir arbeiten dran, dass Lenny beim Abholen nicht wie eine wilde Wutz aus dem Zwinger saust, sondern erstmal wartet und sich sein K9 anziehen lässt. Klappt soweit auch schon ganz gut. Männe dann Lenny angeleint und los. Wir hatten vorher Bescheid gesagt, das wir ihn holen und gefragt, ob andere Hunde draussen rumsausen, da sich der ein oder andere nicht mit Lenny versteht, wie z.B. Rex, seines Zeichens ein kleiner Pinschermix.
Rex war draussen, also ab mit der Maus in die Futterküche. Tja und dann hat jemand die Futterküche geöffnet und raus kam Kamikaze Rex auf dem Weg zum Märtyrer.
Jedenfalls startete er gleich mal ansatzlos einen Angriff auf Lenny. Mr. Größenwahn sprang Lenny dann gleich mal von unten an den Hals und da hing er. Das beherzte Eingreifen von meinem Mann machte dem dann ein Ende und die Mitarbeiter vom TH konnten Rex, nachdem er noch zweimal einen Angriff fuhr, schnappen.
Rex hat nur eine kleine Schramme davon getragen, sonst ist nichts passiert. Lenny hat sich prima verhalten und den kleinen Gernegroß in seine Schranken verwiesen, ohne ihn ernsthaft zu verletzen. Sowas nennt man dann wohl gallopierenden Größenwahn. 
Ich hoffe das Tierheim hat sich bei Deinem Mann bedankt.
Ich spende gerne einen Taschenspiegel für den kleinen Pinscher-Kauz. Es könnte hilfreich sein. Nein ernsthaft, puuuuuuuuuh ... aber warum darf ein Hund im Hof laufen (auch in der Futterküche) wenn er nicht verträglich ist? Im TH meines Vertrauens laufen 15 bis 20 Hunde im Hof herum, einfach, damit sie mal ein bisschen Abwechslung haben. Allerdings gilt: Wer sich auffällig benimmt, fliegt schon im Ansatz ...
Es könnten ja auch mal nichtsahnende Interessenten mit großem Rüden reinkommen und ob der dann so cool reagiert wie Lenny (er ist schon echt ein Schatz, oder?) oder ob die Besitzer so versiert eingreifen können wie Du oder Dein Mann ... das ist doch mehr als fraglich. Aber ich mag nicht stänkern, fiel mir nur so ein.Ich finds jedenfalls klasse wie Lenny reagiert hat.
Lag bestimmt auch daran, dass seine Bezugspersonen dabei waren ... -
Vorbehaltlich, dass es dem alten Herrn Leon gut geht, wird auch unser Hundeopa für seine musuklösen Freunde laufen!
Für alle die Lust haben, habe ich auch noch ein TShirt-Motiv / Aufkleber / whatever.
Eve, ich hoffe ich darf das hier posten?
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Und ich habe das Gefühl, das viele diese "rechten Kameradschaften" unterschätzen. Die haben schon lange nix mehr mit "ewiggestrig" zu tun, nix mit Hitlerbärtchen etc. Zum Teil haben sie sehr "sozialistische" Ansichten (die Reichen einschränken, Sozialstaatlichkeit erhalten, Globalisierungskritisch... mit der "kleinen" Einschränkung, dass das alles nur für die richtige Hautfarbe gilt). Diese "Erlebniswelt" zieht viele Jugendliche an, die bis dahin mit der "rechten Szene" wenig zu tun haben wollten. Gleichzeitig sind diese Kameradschaften sehr gewaltbereit. Sie haben sehr gute Strategien um an "Nachwuchs" zu kommen. Sie schaffen ein Gemeinschaftsgefühl (z.B. durch Aktionen wie eine Spendenübergaben an ein Tierheim), in dem irgendwann nur noch die Gruppe zählt. Da wieder rauszukommen ist extrem schwierig. Vor allem da eine richtig gehende "Gehirnwäsche" stattfindet.
Ja, richtig ... das Problem ist sogar viel globaler, viel größer.
Das nationalsozialistische Gedankengut (oder eher das Gedankengut, das im Nationalsozialismus seinen traurigen Höhepunkt fand) hat überall in der Welt viele Anhänger. Zumeist übrigens Menschen, die im Holocaust nicht eben gute Überlebenschancen gehabt hätten. Mir verschließt sich diese Logik, aber die Maximen und Ideologien des Nationalsozialismus sind unbestritten ein ewiger Selbstläufer - ebenso übrigens, wie die nicht weniger extremen Ideologien des anderen Rands. Hierzu bitte den Blick nach Osten wenden.Fakt ist, es gibt in der Welt viele gefährliche Strömungen und viele unterschiedliche Gruppierungen (NeoNazis, LinksExtreme, Sekten ...) und wir können orientierungslosen Menschen, denn die sind die primären Opfer, nur durch Aufklärung und Nächstenliebe (im moralischen Sinne, nicht im christlichen Sinne) eine Alternative bieten. Ich denke, das funktioniert stellenweise ganz gut und stellenweise sehr schlecht. Ich könnte mich jetzt in Ausschweifungen verlieren, weil ich andere Gruppen im Moment wesentlich gefährlicher und präsenter sehe aber das ist ein anderes Thema ...
Unabhängig davon würde ich, wie Bentley schrieb, jede Dose und jede Decke nehmen.
Still. Leise. Wie ich schrieb, das Futter würde die rumänische Hündin fressen und ich könnte wetten, sie würde dabei leise kichern - ich mit Sicherheit!Eine öffentliche Pressemitteilung warum man die Spende NICHT annimmt, wird eher das Gegenteil erreichen.
Insbesondere die nationalistischen Gruppierungen leben seit jeher mehr von negativen als von der positiven Vermarktung. Ich kann mir den Tonus gut vorstellen: "Jetzt dürfen rechtschaffene deutsche Bürger nicht einmal mehr ans Tierheim spenden" - und so absurd und verdreht diese Aussage auch ist, sie würde sofort auf großen Wiederhall in der Gesellschaft stoßen. Nicht nur bei Leuten, die eh am rechten Rand schwanken.Das ist eine wesentlich größere Gefahr, als zwei Nassfutter-Dosen von einem Mensch, der moralisch offensichtlich stark verwirrt ist.
In allem Anderen schließe mich einfach Heidi an oder siehe meinen Roman auf Seite 4

@ KamikazeCharly (ich hoffe ich habs richtig geschrieben) - es betrifft leider nicht nur die staatlichen Tierheime.
Und wenn ich mir die Menge der Spende anschaue (2 Kisten Nassfutter, ein paar Decken).... wenn das Überleben eines TH/TSV von einer solch mickrigen Spende abhängt, dann "gute NAcht"! Denn das dürfte max. 2 Tage reichen. Und danach??
Was mich aber generell interessieren würde:
Wo liegen denn dann eure Grenzen? Was würdet ihr nicht mehr annehmen? Oder heiligt der (Tierschutz-)Zweck alle (Spender-)Mittel???
Ich habe ganz klare Grenzen! Und dann muss ich phantasievoll sein. Wie habe ich schon beschrieben. Ich hätte eine solche Situation auch gut für mich ausnutzen können. Warum nicht die Presse dazu einladen und dann die Spende ablehnen. Die polnische/rumänische/spanische.... Hündin mit ins Bild holen und begründen, warum die Spende nicht angenommen wird - obwohl der "Auslands-Bastard" dringend darauf angewiesen wäre. Deshalb werden alle Anhänger der Demokratie gebeten, diese Spende zu "ersetzen"!
Dann gäbe es auch mal wieder einen Artikel in der Zeitung.... vermutlich mehr Wert als 20 Dosen Nassfutter über die man am besten schweigt!
Aber jut.... lieber ist man auf dem rechten Auge blind![/quote]