Beiträge von fulica

    Ich bin mit meiner Hündin ganz frisch zum dritten Mal umgezogen (+ den Umzug von ihrer Züchterin zu mir).
    Abgesehen davon, dass ich darauf achte, dass ihre Faltbox (alternativ ihr Hundekorb) als letztes weggepackt und als erstes wieder aufgestellt werden, geht unser Alltag normal weiter.

    Mit meiner Frage bin ich hier wahrscheinlich richtig.

    Auf meiner Mittagspausenrunde stehen seit ca. 6 Jahren Schafe (die beweiden ein größeres Gebiet, welches aus mehreren Abschnitten besteht und werden regelmäßig umgestellt). Bis letztes Jahr stand dort eine Herde, die nicht mit Hunde gearbeitet wurde.
    Diese Gruppe war sehr entspannt was vorbeilaufende Hunde anging und ging maximal langsam auf Abstand, wenn es ihnen doch zu unheimlich wurde.

    Der neue Schäfer/Besitzer arbeitet mit Border Collies und die Schafe ergreifen panisch die Flucht sobald sie einen Hund nur sehen (egal ob der Hund ihnen Beachtung schenkt oder nicht.)

    Ist das normal?
    Ich hätte jetzt gedacht, dass gerade Schafe, die mit Hunden umgesetzt werden, eher entspannt sind und den Hund erstmal "abchecken" bevor sie sich in Bewegung setzen. Natürlich kann es sein, dass die Gruppe noch recht neu im Umgang mit Hütehunden ist und erstmal lernen muss Hunde einzuschätzen.

    Klar, dass ihr nur eine "Ferndiagnose" geben könnt, aber mich würde dennoch interessieren was eure Erfahrung dazu sind.

    Zum Brennessel-Thema kann ich nichts sagen, aber habe einen Tipp was Schuhe angeht.
    Booties aus dem Schlittenhundesport (z.B. von Uew Radant) sind super, tragen nicht so sehr auf wie normale Pfotenschuhe und nach kurzer Eingewöhnung laufen die meisten Hunde problemlos damit. Außerdem kosten sie nicht unendlich viel, da ist es nicht so schlimm, wenn doch mal einer verloren geht.

    Ich bin es auch, allerdings kann das doch auch anders gehen. Meine Züchterin hat zwei Hündinnen. Jedenfalls hatte die Mutter meines Hundes ihren zweiten (und letzten) Wurf mit 6 Jahren. Den ersten also mit 4. Die Tochter wurde aus dem 1. Wurf behalten, hatte auch mit 4 ihren ersten Wurf, dieses Jahr kommt der zweite. Ihre Althündin ist nun also 10 Jahre alt und die andere 6. Jetzt wird sie vermutlich wieder eine Hündin behalten, um eben die Zucht weiterzuführen, die paar Jahre gehen wohl auch drei Hunde. Es klappt mit dem richtigen Abstand und wenn man Arbeitsrassen hat, die man eben vor Zuchteinsatz erst noch durch diverse Prüfungen zuchttauglich bekommen muss, auch ohne dass man am Ende mit 3 Senioren dasteht und pausieren muss.

    Dann darf aber nichts "schiefgehen".
    Eine mir bekannte Züchterin hat aus dem 4. und letzten Wurf ihrer Stammhündin eine Hündin behalten. Dieser Wurf hat sich leider als "Griff ins Klo" herausgestellt, was Gelenksgeschichten angeht (die drei Würfe vorher waren top was das angeht.). Das heißt die behaltene Tochter ist zuchtuntauglich.
    Als die Stammhündin drei Jahre alt war, hat sie eine blutsfremde Hündin "zugekauft", die inzwischen auch zu alt für die Zucht ist.
    Nun hat sie 3 Hündinnen und alle 3 sind noch gesund und munter, aber werden keine Welpen mehr bekommen.
    Da sie einem weiteren Hund nicht gerecht werden kann, ist ihre Zucht "gestorben", da sie keinen der Hunde abgeben wird.

    Edit: Alter der Hündinnen aktuell: 12 Jahre, 9 Jahre, 4 Jahre