Beiträge von fulica

    Verlässt dein Hund die Wege auch nicht, wenn er mit Artgenossen spielt?

    in bekannten Gebieten hat das als Junghund schon erstaunlich gut geklappt, in unbekannten Gebieten hab ich dann viel mit 'raus da' arbeiten müssen bzw hatte das Glück gefestigte Althunde dabei zu haben, die dem Jungvolk gezeigt haben was ok ist und was nicht.

    Inzwischen ist sie der gefestigte Althund und bis auf wenige Ausnahmen im Jahr sitzt das bombensicher.

    Es geht nicht von heute auf morgen, aber es ist ein Einsatz der sich tausendfach auszahlt!

    Ich zitier mal den ganzen Beitrag und schreib dir mal meine Gedanken dazu auf.

    Meine inzwischen 11-jährige (ebenfalls nicht-hütende) Border Collie-Hündin hat einen großen Radius und braucht diesen auch um glücklich zu sein.

    Letztes Jahr waren wir während der Brut- und Setzzeit im Norden und sie wurde fast schon depressiv, weil ihr das Rennen gefehlt hat und keine wirklich lange Leine besitze, da ich sie im Alltag nicht brauche. Die Veränderung war unglaublich als sie nach ein paar Tagen in einem eingezäunten Gebiet freilaufen durfte: mein ganzer Hund strahlte vor Begeisterung.

    Ich hab von Anfang an gewisse Verhaltensketten erarbeitet und klare Regeln festgelegt.

    1. Wege werden nicht verlassen.

    Meine Schwarz-Weiße kennt vom ersten Tag an 'raus da'

    Im Junghundethread wird gerade besprochen wie man das nachträglich aufbaut RE: Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 10

    Es gibt auch Bereiche bei denen sie die Wege verlassen darf, diese habe ich immer gezielt freigegeben. Bereits als Junghund blieb sie dann auch im Spiel zuverlässig zwischen Feldern auf den erlaubten Wegen und ist nur in die freigegebene Spielwiese abgebogen (ihre Spitz-Freundin genauso).

    Das ist ein wenig Fleißarbeit, aber die meisten Hunde verstehen es schnell.

    2. An Kreuzungen / Weggabelungen wird angehalten bzw. umgedreht

    Ich habe sie konsequent vom ersten Tag an, an jeder Kreuzung abgerufen bzw. als sie 'warte' kannte dieses verwendet. Ergab eine wunderbare Verhaltenskette und einen Hund der selbstständig anhält und nachfragt wie es weitergehen soll.

    3. Bei Gegenverkehr jeglicher Art (Menschen, Hunde, Fahrradfahrer, Jogger, Wildtiere, etc) wird sich zu mir umorientiert

    Auch hier habe ich sie über lange Zeit hinweg immer immer immer abgerufen und eine Verhaltenskette aufgebaut. Ergebnis ist ein Hund mit vielen Freiheiten und großem Radius, der von sich aus zu mir zurückkommt, wenn uns jemand/etwas entgegenkommt.

    4. Später habe ich noch 'zu weit' aufgebaut. Das ist der Hinweis, dass mir ihr Abstand zu groß ist und sie nicht direkt zu mir zurückkommen muss, aber den Radius verkleinern soll.


    In deinem Fall würde ich in entsprechenden Gebieten mit einer 20m Schleppleine arbeiten (hier würde ich ein deutliches Signal fürs Umleinen etablieren. Kurze Leine = Konzentrierte Leinenführigkeit vs. Schleppleine = Seele baumeln lassen und Hundedinge machen), den Hund abgesehen von wirklich notwendigen Dingen auf Spaziergängen nicht bespaßen (dafür gibt es gezielte Trainingseinheiten), regelmäßig Freilauf und Spiel mit passenden Hunden ermöglichen und ansonsten deinen wunderbaren Junghund genießen!

    Kann mir jemand sagen, welche zwei Pflanzen mir heute begegnet sind?

    Ich meine die gelbe hatten wir erst hier im Thread, kann mich aber täuschen.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    @Helfstyna das klingt doch soweit gut! Weiterhin alles gute.


    Ich habe heute morgen eine andere Border Collie-Besitzerin im Wald getroffen. Ihre Hündin wurde vor 6 (sechs!) Wochen am Kreuzband operiert (ich hatte sie auf das geschorene Bein angesprochen). OP-Methode hat sie mir nicht genau nennen können.

    Die Hündin lief frei am Fahrrad mit (schön hochgedreht) und bekam Stöckchen geworfen :shocked::fluchen:
    WARUM macht man dann überhaupt eine OP?

    Es ist kein Mord, sondern einer der größten Liebesbeweise, die du deinem Tier machen kannst.

    In meinem engsten Familienkreis hat eine Hündin im August ihre letzte Reise angetreten.

    Sie hatte Lymphdrüsenkrebs, die Chemo verlief erfolgreich und das erste Kontrollröntgen war ohne Befund.

    Krebs ist ein mieses Ar.... und er kam dann unentdeckt in voller Wucht zurück.

    Die Hündin war eine große Kämpferin vom ersten Tag an und hatte in 13 Jahren viel überwunden, aber sie war einfach nur noch müde und wollte nicht mehr.

    Ich hatte es immer für Wunschdenken gehalten, aber man hat ihr angesehen, dass sie darum bittet gehen zu dürfen und nur noch für ihre Besitzerin durchhält. Natürlich hätte man es noch weiter versuchen können sie war zu diesem Zeitpunkt nach Aussage der Onkologin schmerzfrei, aber sie hatte es absolut nicht verdient noch leiden zu müssen, weil wir zu lange gewartet haben.

    Für dein Herz wird es wahrscheinlich immer zu früh sein, aber wenn dein Kopf sicher ist, dass es richtig ist, dann lass sie gehen.

    Vielleicht nicht gleich morgen, sondern wenn es für dich möglich ist und es sich richtig anfühlt: nimm dir ein paar Tage frei. Besuch wenn möglich ein paar eurer Lieblingsorte, genieße deine Bonnie nochmal richtig, mach nochmal Fotos, erzähl ihr wie viel sie dir bedeutet, lache und weine in ihr Fell, mache einen Gipsabdruck ihrer Pfote, wenn du es möchtest und so hart es klingt.... entscheide jetzt was nach ihrem Tod mit ihr passieren soll.

    Letztes Jahr mussten hier vier Tiere gehen und wir waren einfach nur erleichtert, dass bereits entschieden war, wie es mit ihren Körpern weitergehen wird und mussten so nicht in dieser absoluten Ausnahmesituation noch eine schwierige Entscheidungen treffen zu müssen.

    Ich denk an euch und weine unbekannterweise mit dir....

    Ich hol dieses Thema mal wieder hoch. Habe für das 11,5 jährige schwarz-weiße Kaputti heute Galliprant beim TA mitbekommen und bin gespannt ob es bei ihr Wirkung zeigt.

    Würde mich über weitere Erfahrungsberichte freuen!