Beiträge von fulica

    Ich möchte gern Jinos Ruhezeiten besser nachvollziehen können, am liebsten ohne, dass ich immer einen Zettel und Stift mit mir herumtragen muss.

    Kennt jemand eine App, in der ich quasi nur "an" und "aus" antippen muss und die die Zeit aufzeichnet?

    Am liebsten nicht nur insgesamte Dauer sondern auch die Zeiten, von wann bis wann. Google hat mir gerade nicht weitergeholfen, weiß nicht so genau nach was ich suchen soll. :ops: Die Zeiterfassungsapps sind alle viiiiel zu umfangreich.

    lach nicht, aber ich würde nach einer Lärmprotokoll-App suchen. Vielleicht ist das genau das was du suchst


    Edit: sowas vielleicht - gibt es sicher auch in kostenlos https://play.google.com/store/apps/det…eprotocol&hl=de

    Maren dann hab ich das in den falschen Hals bekommen. Sorry und danke für die Erklärung!

    Ich habe (hatte) hier übrigens alles im Borderrudel, welches ich regelmäßig führe: den extremen Schatten und den Vorausläufer.

    Sie können (fast) alle ohne deckeln bei mir laufen, aber die Präferenzen sind schon sehr unterschiedlich.

    Wobei das Rudel auch so lebt, dass großer Radius kein Thema ist - hätte ich sie hier in der Stadt würde ich sie anders führen.

    Entgegen meiner Vorrednerin war ich immer schon gegen das zu weite entfernen von mir. Zu weit voraus, kann ich Gefahren für den Hund nicht immer einsehen, da wir viele Waldgebiete und bergige Felder haben, bei denen ich nie um die Kurve blicken kann. Denke, dass es schon einiges gibt, das der Hund nicht für sich regeln kann wie z.B. ein schnell fahrendes Auto oder ein Traktor, das den Hund nicht rechtzeitig sieht usw. Sowas mag eher in Gebieten gehen, die man weit einsehen kann.

    ich weiß nicht wo du aus meinen Beiträgen rausliest, dass meine Hunde sich nach Gutdünken von mir entfernen und ihren Radius in jedem Gebiet grundsätzlich selbstständig festlegen dürfen. Nur halte ich nichts davon einen Hund, der sich damit unwohl fühlt im Bereich von 5m um sich herum festzutackern, wenn es die Strecke und die Erziehung hergibt, dass der Abstand größer ist.

    Verlässt dein Hund die Wege auch nicht, wenn er mit Artgenossen spielt?

    in bekannten Gebieten hat das als Junghund schon erstaunlich gut geklappt, in unbekannten Gebieten hab ich dann viel mit 'raus da' arbeiten müssen bzw hatte das Glück gefestigte Althunde dabei zu haben, die dem Jungvolk gezeigt haben was ok ist und was nicht.

    Inzwischen ist sie der gefestigte Althund und bis auf wenige Ausnahmen im Jahr sitzt das bombensicher.

    Es geht nicht von heute auf morgen, aber es ist ein Einsatz der sich tausendfach auszahlt!

    Ich zitier mal den ganzen Beitrag und schreib dir mal meine Gedanken dazu auf.

    Meine inzwischen 11-jährige (ebenfalls nicht-hütende) Border Collie-Hündin hat einen großen Radius und braucht diesen auch um glücklich zu sein.

    Letztes Jahr waren wir während der Brut- und Setzzeit im Norden und sie wurde fast schon depressiv, weil ihr das Rennen gefehlt hat und keine wirklich lange Leine besitze, da ich sie im Alltag nicht brauche. Die Veränderung war unglaublich als sie nach ein paar Tagen in einem eingezäunten Gebiet freilaufen durfte: mein ganzer Hund strahlte vor Begeisterung.

    Ich hab von Anfang an gewisse Verhaltensketten erarbeitet und klare Regeln festgelegt.

    1. Wege werden nicht verlassen.

    Meine Schwarz-Weiße kennt vom ersten Tag an 'raus da'

    Im Junghundethread wird gerade besprochen wie man das nachträglich aufbaut RE: Unsere Junghunde... der alltägliche Wahnsinn Teil 10

    Es gibt auch Bereiche bei denen sie die Wege verlassen darf, diese habe ich immer gezielt freigegeben. Bereits als Junghund blieb sie dann auch im Spiel zuverlässig zwischen Feldern auf den erlaubten Wegen und ist nur in die freigegebene Spielwiese abgebogen (ihre Spitz-Freundin genauso).

    Das ist ein wenig Fleißarbeit, aber die meisten Hunde verstehen es schnell.

    2. An Kreuzungen / Weggabelungen wird angehalten bzw. umgedreht

    Ich habe sie konsequent vom ersten Tag an, an jeder Kreuzung abgerufen bzw. als sie 'warte' kannte dieses verwendet. Ergab eine wunderbare Verhaltenskette und einen Hund der selbstständig anhält und nachfragt wie es weitergehen soll.

    3. Bei Gegenverkehr jeglicher Art (Menschen, Hunde, Fahrradfahrer, Jogger, Wildtiere, etc) wird sich zu mir umorientiert

    Auch hier habe ich sie über lange Zeit hinweg immer immer immer abgerufen und eine Verhaltenskette aufgebaut. Ergebnis ist ein Hund mit vielen Freiheiten und großem Radius, der von sich aus zu mir zurückkommt, wenn uns jemand/etwas entgegenkommt.

    4. Später habe ich noch 'zu weit' aufgebaut. Das ist der Hinweis, dass mir ihr Abstand zu groß ist und sie nicht direkt zu mir zurückkommen muss, aber den Radius verkleinern soll.


    In deinem Fall würde ich in entsprechenden Gebieten mit einer 20m Schleppleine arbeiten (hier würde ich ein deutliches Signal fürs Umleinen etablieren. Kurze Leine = Konzentrierte Leinenführigkeit vs. Schleppleine = Seele baumeln lassen und Hundedinge machen), den Hund abgesehen von wirklich notwendigen Dingen auf Spaziergängen nicht bespaßen (dafür gibt es gezielte Trainingseinheiten), regelmäßig Freilauf und Spiel mit passenden Hunden ermöglichen und ansonsten deinen wunderbaren Junghund genießen!

    Kann mir jemand sagen, welche zwei Pflanzen mir heute begegnet sind?

    Ich meine die gelbe hatten wir erst hier im Thread, kann mich aber täuschen.


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    @Helfstyna das klingt doch soweit gut! Weiterhin alles gute.


    Ich habe heute morgen eine andere Border Collie-Besitzerin im Wald getroffen. Ihre Hündin wurde vor 6 (sechs!) Wochen am Kreuzband operiert (ich hatte sie auf das geschorene Bein angesprochen). OP-Methode hat sie mir nicht genau nennen können.

    Die Hündin lief frei am Fahrrad mit (schön hochgedreht) und bekam Stöckchen geworfen :shocked::fluchen:
    WARUM macht man dann überhaupt eine OP?