Beiträge von Ulixes

    Hallo Claudia,

    ich selbst brauche auch kein Trockengemüse, aber manche Hunde fressen kein frisches Gemüse so wie der Hund der Threaderstellerin und daher meinte ich, vielleicht ist diese Alternative besser als gar kein Gemüse zu geben.
    Wahrscheinlich finden sich aber auch für diesen Hund ein paar Frischgemüse, die er mag.

    Der Preis lässt schaudern, klar.

    Friederike

    Ich habe an so etwas hier gedacht:
    http://www.bio-tiernahrung24.de/catalog/produc…products_id/125
    Falls der Hund frisches Gemüse verweigert, finde ich diese Lösung nicht schlecht.
    Sicherlich bin ich was Hundeernährung angeht nicht annähernd so versiert wie Dakota/Claudia, aber ich finde diese Trockenmischung vertretbar, falls es die einzige Gemüsevariante sein sollte, die der Hund akzeptiert.

    Nie würde ich einem 12,5 Jahre alten kranken Hund etwas aufzwingen, was er verabscheut.
    Etwas Ungeeignetes ( in diesem Fall Getreide) konsequent weg lassen ist leichter als den Hund dazu bringen etwas zu fressen, was er nicht mag.

    Über die Lebensjahre eines Hundes kann man mit sehr guter optimaler Nahrung viel erreichen, aber in der allerletzten Lebensphase wird man damit nicht mehr so viel reißen.
    Das soll nicht heißen, dass es egal ist was der Hund frisst, aber man kann schon Kompromisse machen.
    So sehe ich das.

    Friederike

    Meine Mutter wollte gaaanz früher immer meine Jeans bügeln. :schockiert:

    Ich kann also mit deinem Hund mitfühlen, wie er sich fühlt, wenn er dir seine heimelige Rückzugsstätte nicht rechtzeitig entreißen kann.

    Ich poliere nicht täglich den Hundekorb.
    Die Wäsche wird mit Wasser ohne Waschmittel gewaschen oder manchmal mit Waschnüssen.
    Der Geruch wird so nur vermindert für die Menschennase, aber für den Hund ist es noch immer passend.

    Was ich jeden Tag für Bruno machen muss, ist seine Decken im Korb faltenfrei ausrichten, sonst ist er sehr vorwurfsvoll und legt sich mit entsprechenden Blicken in meine Richtung, neben den Korb und wartet auf den Service. :D

    Friederike

    So wie Dakota schreibt würde ich auch machen.

    Du brauchst nicht auf Biegen und Brechen dem Hund Gemüse zuführen, welches er nicht mag.
    Zum Futter verweigern soll es nicht kommen.
    Probiere einige Sorten Obst und Gemüse aus, eventuell auch blanchiert und immer püriert.
    Es gibt auch getrocknete Gemüsemischungen, die von den Hunden oft gut akzeptiert werden.

    Lebensqualität und - freude ist auch jetzt oberstes Ziel.

    Alles erdenklich Gute und viel Erfolg,
    Friederike

    Ich stehe den dauerhaften Nahrungsergänzungen kritisch gegenüber.
    Meist wird empfohlen die Produkte kurweise zu geben, z.B. für 2 Monate, dann wieder absetzen.
    Das hört sich für recht vernünftig an. ich mache es auch so.

    Bei der Fütterung von vitaminhaltigen Produkten habe ich Angst, dass es bei einigen Vitaminen zu einer Überdosierung kommen kann und das kann dann sehr schädlich sein.
    Auch Wechselwirkungen können möglich sein, so dass ein Stoff die Aufnahme eines anderen wichtigen Stoffs unterbindet oder reduziert.
    Bekannt bei Eisen, das in Überdosierung die Aufnahme von Zink verhindert.

    Weiß nicht, ob dir das was hilft.

    Friederike

    Hallo,

    ich gehe mal davon aus, dass deine Schwester etwas älter ist als du.
    Was spricht dagegen, dass ihr beide zusammen den letzten Weg mit eurem Hund geht?
    Den Hund einfach beim TA abliefern und fertig - das ist für euch und für euren vierbeinigen Gefährten keine gute Lösung.
    Viel besser ist es dabei zu sein, ihn zu streicheln und mit ihm zu sprechen.
    Ihr erleichtert damit euch und Enni den Abschied.
    Für eure Trauer ist das ebenfalls wichtig und hilfreich.
    Ihr fragt euch sonst immer wieder, was wohl in den Letzten Minuten eures Hunde passiert ist.

    Alles Liebe,
    Friederike

    Es gibt Bilder, die sich in der Erinnerung sehr kreativ verändern lassen und andere, die eingebrannt sind ins Hirn.

    Mit Ulixes Tod geht mir das so.
    Ich kann mich an alles erinnern, beinahe an jedes einzelne Haar im Fell, an die Gerüche, ans Wetter, jedes einzelne Wort, das gesprochen wurde, an die Kleidungsstücke der anwesenden Personen, einfach alles.
    So viele Dinge auch, die vollkommen unwichtig waren und die ich nicht bewusst wahrgenommen habe.
    Heute nach Jahren sind noch immer abrufbar und schießen mir auch auch ins Gedächtnis, wenn ich gerade mit vollkommen anderen Dingen beschäftigt bin.
    Ich fühle mich jedoch nicht mehr schuldig für Versäumnisse meinerseits, hadere nicht mehr mit der Unfähigkeit der Tierärztin.

    Ich habe Ulixes alles mitgeteilt was mich bewegt und so Frieden und Trost gefunden.
    Die beschriebenen Erinnerungen an seine letzte Stunde bleiben bislang.
    Ich scheine diese noch zu brauchen, wenn ich auch heute nicht weiß wofür.

    Friederike