Ich bin auch gern nostalgisch und manchmal möchte ich wieder "nach Hause" in eine schier grenzenlose Freiheit, wie sie sich in meiner Erinnerung verklärend darstellt.
Bei Lichte betrachtet, weiß ich dann wieder: Sooo unendlich... wars nun auch nicht. 
Ich finde nicht, dass zu wenige junge Familien einen Hund haben.
In meiner Umgebung ist das nicht so und manche dieser Hunde tun mir Leid und ich wünschte ihnen bessere Bedingungen.
Was ich beobachte ist ein zunehmendes Maß an Hilflosigkeit in der Erziehung, an Selbstbewusstsein die Kinder zu stärken und ihnen Handwerkszeug fürs eigene Leben mit zu geben.
Im Anspruch den Kindern doch alles bieten zu müssen, muss viel Zeit und Energie aufgewendet werden, die letztlich den Kindern in Form von Zuwendung sehr fehlt.
Aber gab es das früher nicht?
Wie haben sich Industriearbeiterinnen und Bäuerinnen geschunden, um bloß fürs Überleben genug zu beschaffen.
Heute sind es eben andere Dinge für die gebuckelt wird.
Da könnte sicherlich noch abgespeckt werden, aber wenig selbstsichere Menschen definieren sich eben über den Großbildschirm fürs Fernsehgerät, die neue Einrichtung, den Fernurlaub...
Was solls, es ist zu vielschichtig, dieses Thema.
Teilen wir es doch in mehrere.
Friederike