Als Halterin eines großen vierbeinigen Fleischfressers bin ich ohnehin schon auf der unmoralischen Seite.
Es geht hier bei allen Plädoyers um ein wenig mehr bewussten Umgang mit dem Nahrungsmittel Fleisch.
Ich finde das ist nicht zuviel verlangt.
Persönlich finde ich ein Pausenbrot ohne Wurst nicht schlimm.
Meine Kinder haben oft nur Butter und Gurke oder Radieschen oder mal Sprossen auf dem Vollkornbrot.
Ein Kräuterquark, selbst angemacht, gibt auch eine Menge aus.
Aber egal, das soll kein Kochkurs werden. 
Armut in D gibt es, zum Teil bitterer als man es sich gemeinhin vorstellen mag.
Dennoch handelt es sich dabei nicht um einen hohen Prozentsatz der Bevölkerung, nicht um die Richtgröße nach der sich Politik ausrichten muss.
Leider ist es aber in den Köpfen der Menschen verankert, dass sich Reichtum auch am Fleischkonsum orientiert und Fleisch als Nahrungsmittel hoffnungslos überbewertet wird.
Ich finde, dass Fleisch viel zu billig zu haben ist (auf Kosten der Tiere) und oft weniger kostet als Gemüse und Obst.
Friederike