Meine beiden Urgroßeltern haben kein Hundefleisch verzehrt.
Beide hielten aber Hunde.
An exotischeren Dingen wurden Schwäne und Bisamratten gegessen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund als Fleischfresser eine große Rolle auf dem alltäglichen Speiseplan einnahm.
Fleisch wurde ohnehin nur selten verzehrt.
Bei meinen Urgroßeltern mütterlicherseits weniger als einmal pro Woche und sie betrieben eine kleine Landwirtschaft mit Kühen, Geflügel und Ziegen.
Die Milchkuh stand damals um die 20 Jahre im Stall, heute sind es fünf Jahre im Schnitt.
War ein Hund kostengünstig aufzuziehen?
Ich glaube nicht.
Viele Welpen starben bei der Geburt, kurz danach, nach dem Abstillen, in der ersten drei Monaten...
Der Hund war doch ein Luxusgut.
An Züchtung im größeren Stil rein zum Verzehr glaube ich eigentlich nicht.
LG, Friederike, wenn auch nicht fachlich untermauert