Vieles hängt meiner Meinung nach auch mit der Sucht nach schneller Bedürfnisbefriedigung zusammen.
Ach, so ein süßer Hund.- Ich hole mir auch einen.
Dann soll der Hund auch gleich alles können, wenigstens aber nicht die Bude vollkacken oder sonstwie Aufsehen erregen und Arbeit machen.
Futter? - Klar gibts aus der Tüte in jedem Supermarkt.
Steuer- Nee, so viele Geld habe ich nicht.
Hundeschule? - Kann ich alles selber. Und so weiter.
Das war das eine.
Dann gibt es diejenigen, die allzeit und immer geliebt werden möchten.
Wenn sie ihrem Hundchen untersagen das Sofa aufzufressen, meldet sich alsbald das Lenorgewissen, ein schlechter Hundehalter zu sein.
Mag mein Hund mich nicht mehr, weil er ein Halsband/Geschirr tragen soll?
Liebt mich mein Hund nicht mehr, weil er Nachbars Lumpi nicht den Garaus machen darf?
Hasst er mich jetzt, weil ich auch mal "Nein" sagen muss....?
Heute ist er nicht zu mir ins Bett gekommen. Habe ich ihn beleidigt ?
Vor lauter immer alles recht und richtigmachen zu wollen, bleiben die Konsequenz, die Lust und die Freude auf der Strecke und damit der Hund und der Halter.
Ich muss sicher noch erwähnen, dass ich alles ein bisschen überzogen und überspitzt formuliert habe. 
LG, Friederike