Beiträge von Ulixes

    Nun, ich bin sicher, wir haben uns Brunos Zustand auch nicht nur eingebildet.
    Klasse wäre es, wenn er wie Sunny immer wieder aufsteht und allen Prognosen zum Trotz noch mindestens 10 Jahre lebt. ;)

    LG, Friederike

    Bruno ist in einem bedauernswerten Zustand.
    Er trinkt mehr als gewöhnlich und scheidet noch viel mehr aus.
    Er läuft langsam, ist unruhig und findet schwer eine gute Liegeposition, fiept leise, aber durchdringend und anhaltend.
    Dauernd rennt er zur Tür und will im Freien liegen - nicht lange, aber gleich wieder.
    Schließlich spuckt er auch, hat breiige Durchfälle und einen verdunkelten Blick mit triefenden Augen. Er leidet.
    Tag 2 dieses Dramas frisst er nicht, würdigt seinem gefüllten Napf keinen Blick. Vielmehr ist er auf der Flucht.
    Er sieht aus wie eine Hyäne, alle Haare stehen in unterschiedlichen Richtungen vom Körper ab. Er bewegt sich noch langsamer, ächzt beim Hinlegen und Aufstehen und dann dieses unendliche Pinkeln.
    Klar, der Hund ist krank und nicht zu knapp, zudem ist er auch schon älter.
    Bei uns steigt Panik auf.

    Was erzähle ich bloß der Tierärztin? Wenn ich alle meine Beobachtungen aufzähle….
    Ich beschränke mich auf Durchfall und häufiges Wasserlassen.
    In wenigen Stunden darf ich mit Hund und Urin + Kot im Gepäck kommen.

    Zuvor machen wir noch einen, wie ich meine, kurzen Spaziergang.
    Zu blöd auch, dass unser Weg gegen Ende durch riesige Baggerungetüme versperrt ist.
    Wir müssen in den Tiefschnee. Ich sinke ein und Schnee quillt in meine Stiefel.
    Bruno steckt bis zum Bauch im Schnee.
    Ich komme nicht zum Bedenken tragen. Mein kranker Hund durchpflügt den Schnee mit einiger Geschwindigkeit und hüpft zwischendurch hoch wie eine junge Gazelle.
    Hält die Nase in den Wind.
    Er ist begeistert - ich entgeistert.

    Unsere Tierärztin freut sich Bruno so guter Dinge zu sehen.
    Er baut sich gleich vor der Leckerleschublade auf. Natürlich kriegt er als Magen - Darmpatient nichts.
    Brunos Schleimhäute sind gut durchblutet, seine Herztöne in Ordnung, das Haarkleid liegt gut am Körper an, keine Anzeichen auf Schwäche oder Dehydrierung. Wie ich heute weiß sind auch Kot und Urin unauffällig, das Blutbild in Ordnung.

    Kennt ihr solche Spontanheilungen auch?

    LG, Friederike

    Ich raffe die Diskussionen schon und bei allen Argumenten, jeder wirds so machen wie er/sie es für richtig hält.
    Deswegen kann man sich doch über die unterschiedlichen Sichtweisen austauschen.
    Und dass das nötig ist, zeigen diese immer wieder kehrenden Fragen sehr deutlich und sie zeigen auch die Fülle der Möglichkeiten.

    Aus meiner Sicht sollte Hundehaltung auch noch in ein vernünftiges soziales Umfeld eingebettet sein, das Hilfe bei Krankheit oder Ausfall des Hundehalters gewährleistet, sei es durch freiwillige Leistungen oder gegen Bezahlung, wenn ersteres nicht möglich ist.

    LG, Friederike

    Schönen guten Morgen,

    es ist aus meiner Sicht völlig deplatziert Kinder und Hunde in diesem Kontext zu vergleichen.
    Das menschliche Bedürfnis nach Fortpflanzung hat nichts mit der Anschaffung eines Hundes zu tun, wenngleich sicherlich viele Mitmenschen weder Kind noch Hund haben sollten - bei Lichte betrachtet.

    Die Hunde haben sich dem Lebensrhythmus von uns Menschen angepasst, auch dem der Berufstätigen.
    Es ist trotzdem legitim zu fragen, ob sie nicht einen Preis dafür zahlen, z. B. Nierenerkrankungen.
    Es gibt Studien darüber, dass Hunde, die wann immer sie pinkeln müssen auch dürfen/können, weniger unter chronischer NI leiden als Hunde, die lange und sehr einhalten müssen.
    Ich bin gegen den Zeitgeist, einen Hund zu halten, um jeden Preis.
    Freilich mag es schön sein, abends auf der Couch mit einem Hund zu schmusen. Ist es aber wirklich jeden Tag schön morgens 1, 5 Stunden früher aufzustehen und abends nach der Arbeit noch 2x mindesten 40 Minuten mit dem Hund zu gehen?
    Ich weiß, dass es viele Halter gibt, die sehr viel mit den Hunden unternehmen, aber ich kenne auch eine Anzahl solcher, die nur 3x 10 Minuten/Tag mit dem Hund raus gehen, unabhängig davon, ob sie zuhause oder ganztägig außer Haus sind.
    Hundehaltung bedeutet auch viel Verantwortung.
    Über Jahre einen Hund 9-10 Stunden täglich sich selbst überlassen, finde ich nicht angemessen.
    Da muss zusätzliche Betreuung her.

    LG, Friederike

    1.Wie gut ist Euer Allgemeinwissen zum Thema Hund?

    Allgemeinwissen ist schon ziemlich gut, aber da sich hier viele an dem messen was ich eher als Fachwissen bezeichnen würde, kanns nicht mehr als 5 Punkte geben.

    2.Wie gut ist Euer Wissen zum Thema Futter?

    Mit Futterfragen und der Ernährung des Hundes habe ich mich viel beschäftigt und tue es noch, kenne einige Zusammenhänge und habe viel gelesen, mittlerweile auch reichlich praktisch Erfahrungen.
    Liegt so bei 6 Punkten

    3.Wie gut ist Euer Wissen zum Thema Erziehung?

    Theoretisch gut, in der Beschreibung und Vorstellung auch passabel, doch bei der Umsetzung des Ganzen nicht immer ganz rund. Ich sage mal 7 Punkte.

    4.Wie gut ist Euer Wissen zum Einschätzen des Verhaltens Eures Hundes?
    Da fühle ich mich sehr sicher. Gibt 8 Punkte

    5.Wie intensiv ist Euer Verhältnis zu Eurem Hund verglichen
    mit der Beziehung zu guten Freunden oder Familienmitgliedern?

    Die Frage finde ich sehr schwer.
    Bruno ist Teil der Familie, hat aber andere Bedürfnisse.
    8 - 9 Punkte

    LG, Friederike

    Erst mal ein dreifach donnerndes Helau....

    Der einzelne Ups-Wurf ist freilich nicht sooo schlimm.
    Leider gibt es den aber nicht isoliert, sondern viele ungeplante Würfe und viele geplante Verpaarungen von Mixen machen das Kraut fett.
    Machen wir uns doch nichts vor, es gibt viel zu viele Hunde und wer sich die Mühe macht genau hinzuschauen, dem bleibt das dahinter stehende Elend der Hunde nicht verborgen.
    Geht in die Tierheime, setzt euch mit privaten Tierschutzorganisationen auseinander, schaut euch öfter mal "Familienaufzuchten" von ungeplanten oder geplanten Zufallsverbindungen an.
    Freilich sind die Welpen immer süß, aber das allein reicht nicht aus über Generationen von Hunden.

    Ich finde es gerade in einem Hundeforum unendlich wichtig auf die Schädlichkeit von Vermehrung hinzuweisen, auch wenn viele von uns - mich eingeschlossen - tolle Mischlingshunde haben.
    Die Spirale muss sich nicht weiter drehen.
    Im Interesse der Hunde sollten nicht noch mehr Nachkommen gezeugt werden, egal ob diese gesund, krank, hübsch oder hässlich sind.

    LG, Friederike

    Ganz viele meiner Freunde und Bekannten, männlich oder weiblich, haben keinen Hund und noch nie einen besessen.
    Eine sehr geschätzte Freundin will keinen Hund in ihrer Behausung und wir treffen uns trotzdem regelmäßig, dann eben mal ohne Bruno. Wirklich sehr schön.
    Nee, ich bin keine echte Forumshundehalterin, da fehlt noch eine ganze Menge.
    Nie will ich einen Zweithund, Bruno hat zwar Dogscooter gezogen, aber niemand hier wollts wissen. Das war vor dem Zugehundehype.
    Die Zahl meiner Accessoires und Leinen für den Hund ist sehr sehr bescheiden, aber völlig ausreichend.
    Ich bin ein bisschen (viel) Ernährungstaliban, war mit Hund auch schon mal in einer Hundeschule, schaffe es aber nicht größere Begeisterung dafür zu entwickeln. Bruno hat da nichts dagegen und ist trotzdem alles andere als lernresistent.
    Wäre Ulixes mit 6 Monaten noch nicht stubenrein gewesen. - Ich wäre ausgeflippt vor Intoleranz - ehrlich. Ich gestehe, in weniger als drei Wochen war das Thema durch ohne größere Einwirkung als regelmäßiges Gassigehen zu den richtigen Zeiten.

    Ich habe selten Probleme mit anderen bösen Hundehaltern oder intoleranten Nichthundlern. Beide Spezies haben Vertreter, die ich bestimmt niemals in mein Zuhause einladen würde. Das ist eben so und kein beklagenswerter Zustand. Ich kann aber mal kurz mit denen plauschen, wenn es sich ergibt oder eben auch schweigen, wenn das gewünscht wird.

    Ich lese gern über fachgerechte Hundeerziehung hier in den Threads, über Hundeplätze und Vereine, weil es nicht meine Welt ist und ich so etwas darüber erfahren kann.

    LG, Friederike

    Ich hab vergessen, ich lache auch sehr gerne und mache, wiederum gerne, auch mal was ohne Hund.