Beiträge von Ulixes

    Der ideale Hund wird durch jahrelangen Züchterbesuch mindestens 3-4 Jahre vor dem Wurfdatum ausgewählt.
    Der dazugehörige Halter wurde peinlichst genau vom Züchter überprüft, hinsichtlich seines Charakters, Einkommens, Gesundheitszustandes, zu erwartenden geistigen und körperlichen Erkrankungen in den nächsten 10 Jahren und anderen-s, -ungs,- heits.

    Jeder Hund soll nur noch in ein Paradies geboren werden.
    Paradiesische Zustände werden allerdings selten an den Bedürfnissen eines Hundes gemessen, sondern sind Ausdruck von Lifestyle, also zeitgeistig geprägt und möglichst einheitlich wegen des höheren Wiedererkennungswertes.

    Der Hund 2012 ist Anwärter, Schüler oder Absolvent einer Hundeschule.
    Hundeplätze diverser Vereine sind bei einigen Rassen auch gerne gesehen und bieten die erforderliche geistige und körperliche Auslastung dieser Hunde.
    Die zugehörigen Halter unterwerfen sich nicht selten einer Gehirnwäsche und Demütigungen aller Grade.

    Gefressen wird vom Hund alles was gut beworben, teuer, schwer zu kriegen, eingedost /verbeutelt ist und von weit her kommt.
    Wer in einem Aufkärungsforum für Tierfreunde äußert, dass er seinem Vierbeiner auch mal ein Stück Fleischwurst zukommen lässt, muss den Account mit dem Wohnort und dem Erdteil wechseln.

    Hund 2012 kann auch ein Mix aus dem Tierschutz sein, inländisch geht aber gar nicht fürs Renommee.
    An diesen Tieren muss dann gut gemacht werden was sie im bisherigen Leben, das zwar keiner kannte, versäumt haben.
    Eine Ledercouch zieht ein, ein Raum für Accessoires wird angebaut, eine Futterküche installiert vom Designer.

    Dann gibt es, neben vielen kleinen Unterkategorien, noch die Hund- Hund -sein - lassen Fraktion.
    Davon in der Fortsetzung.

    LG, Friederike

    Ich würde erst mal die Untersuchungsergebnisse abwarten und auch den TA diesbezüglich löchern.

    Kurze Stopps, Springen über Gräben und Baumstämme kann man meist im Freilauf schlecht vermeiden.
    Ich konnte es jedenfalls bei Ulixes nicht.
    Er wäre auch nicht mehr zufrieden gewesen, hätte er das nicht gedurft.

    Je nach Krankheitsbild des Hundes würde ich Aktivtäten, die gezielt wenig Rücken schonende Bewegungen erfor-
    dern und herausfordern zurück schrauben oder ganz bleiben lassen soweit es geht.

    Aber, wie gesagt, warte erst mal ab was die medizinischen Fachleute raten.

    LG, Friederike

    Gegenfrage:
    Möchtest du das DF etwas näher kennenlernen, dich hier einbringen oder möchtest du lediglich einen Pool von Hundebesitzern für deine Zwecke abfassen?

    Mir reicht im Moment was ich habe. Facebook und Derivate kommen für mich nicht in Frage.

    LG, Friederike

    Ich habe schon einiges im Leben gesehen und erlebt.
    Für mich ist es nicht schwer nachvollziehbar, dass für Hundetraining, sei es noch so dringlich, bei einigen Haltern schlicht das Geld fehlt.
    So ist Leben. Nicht jeder Mensch und auch nicht jeder Hund wird in ein Paradies geboren.
    Schade ist es, keine Frage.

    LG, Friederike

    Bruno bekommt auch zweimal Futter/Tag.
    In letzter Zeit klagt er öfter vor dem Schlafengehen noch Nachschlag ein.
    Das finde ich nicht so günstig, denke da immer an Magendrehung, aber ich gebe ihm eine Kleinigkeit.
    Anschließend rollt er sich selig grinsend im Korb ein.

    LG, Friederike

    Einer Studie des HuhaI (Quelle der Redaktion bekannt) zufolge,
    verarmen die sozialen Kontakte von Hundehaltern in Deutschland
    und es droht gar der soziale Tod.

    Unsere Mitarbeiterin Svenja Lopes recherchierte, dass Hundebesitzer hauptsächlich virtuell
    in Foren mit anderen Hundebesitzern kommunizieren.
    Da freilich geht es dann auch zur Sache und es wird so manches nachgeholt
    was im wirklichen Leben nur mehr selten oder gar nicht stattfindet.
    Es wird sich fiktiv gestreichelt, liebkost, geprügelt und beschimpft.
    Es wird gestritten, gemobbt, gemeutert und triumphiert.

    Svenja besuchte die Rottweilerhalterin Ursula Panse (Name von der Redaktion geändert)
    in Bad Augarten.
    Seit 13 Jahren ist die 42-Jährige nicht mehr im Kino gewesen,
    besucht keine Cafés, sieht selten fern, hört nie Radio, nie Musik und
    empfängt keine Besuche, hat auch das Telefon längst abgemeldet.

    Die zugrunde liegende Geschichte:
    Das Sauberkeitstraining des damals 7 Wochen alten Welpen gestaltete sich äußerst schwierig.
    Frau P. kannte von nun an nur noch eine Nutzung von Zeitungen.
    Banjo, zahnte extrem ausgiebig und war lange entsprechend unleidlich und nicht gesellschaftsfähig.
    Frau P. verbrachte viel Zeit beim Tierarzt und in Hundeforen, um sich über entsprechende Hilfen für den Vierbeiner zu informieren.
    Nachdem die Bezahnung erfolgreich über die Bühne gegangen war, glitt der Rotti übergangslos in die lange gefürchtete Pubertät (Forensprache: Pupertät).
    Da war Schluss mit lustig, obwohl Banjos Frauchen mental bestens vorbereitet war.
    Der junge Rüde rammelte ununterbrochen sämtliche Sofakissen und das Bettzeug.
    Wäre ein Zweibeiner aufgetaucht, hätte er sich diesen auch vorgenommen.
    Nicht wieder zu erkennen sei er gewesen, der Bub, erzählt Frau P. rückblickend nach mehr als 12 Jahren und sichtlich mitgenommen.

    „Banjo hat immer schlecht gefressen, meistens nur die halbe Portion und nie
    das für ihn vorgesehene Fertigfutter Rottweilspezial mit gekörnter Brühe,
    von glücklichen, selbstlos gestorbenen Tieren und mit JodS11
    ", erfährt Svenja L.
    Über ein Hundeforum kam die Halterin zum Barfen.
    Nunmehr musste sie von Metzgerei zu Metzgerei laufen, Wildkräuter pflücken,
    Obst und Gemüse raspeln, Futterzusätze recherchieren und kaschieren,
    weil Banjo von den Pülverchen nichts hielt und sie nicht bemerken durfte.
    Bei der Verarbeitung eines Rindermagens erlitt Frau P. einen Bandscheibenvorfall.

    Fortan in Frührente, widmete sie sich der geistigen Auslastung
    ihres vierbeinigen Hausgenossen,
    führte ihn abseits der belebten Wege aus, um ihn körperlich fit zu halten.
    Persönlichen Kontakt zu anderen Hunden und deren Haltern fanden beide
    von Anfang an lästig und wenig ergiebig.

    Später entwickelte Banjo eine Abneigung gegen alle lauten Geräusche wie Musik,
    Türglocke oder Fernsehabende.
    So zog sich Frau P. mit Banjo immer mehr zurück und das was wir als
    schleichenden sozialen Tod wahrnehmen, nahm seinen Lauf.

    Zu guter Letzt wurde sie in ihrem Stammforum ausgegrenzt und gemieden,
    nachdem sie irrtümlich ein echtes Foto ihres leicht übergewichtigen Hundes
    mit kupiertem Schwanz hoch geladen hatte.
    Ein unverzeihlicher Fehler.

    Wir setzen in der nächsten Ausgabe unsere Dokumentationsreihe fort
    und freuen uns auf ihre geschätzte Lesermeinung.

    Ächz, ich möchte auch mal einen TA haben, der mir nur 9 Euro für eine Konsultation abknöpft und mir noch was mitgibt.
    Da hast du richtig Glück. :)
    Welpen sollte man, meiner Information nach, schon nach Vorgabe des TA entwurmen.
    Welpen leiden schnell gravierend unter Wurmbefall, je nach Art des Lästlings.
    Meinen erwachsenen Hund entwurme ich nur bei Befall und der wird vorher durch eine Kotuntersuchung überprüft.
    Damit bin ich jetzt sehr gut gefahren.

    LG, Friederike

    Ich habe lange Zeit Hühnerschenkel verfüttert und mein Hund hat es prima vertragen, auch andere Knochen.
    Jetzt im Alter verträgt er keine Knochen mehr und auch nicht mehr in der Hauptsache Rohfutter.
    Also habe ich mich umgestellt.
    Nicht alles ist für jeden Hund und auf Dauer gleichermaßen verträglich.

    LG, Friederike