Beiträge von Ulixes

    Du solltest am besten gar keinen Hund halten, wenn du ihn nicht ins Schlafzimmer und von dort in dein Bett lassen kannst oder willst.
    Alleine im Wohnzimmer-wie schrecklich einsam.
    Manche Hunde mögen gar keine IKEA - Bretter. Du hast doch nicht solche?
    Ne Benz-Couch wäre optimal-kann man bequem in 60 Monatsraten zahlen.

    Im Ernst, mache dir nicht solche Gedanken. Du lebst mit dem Hund, aber nicht ausschließlich für ihn.
    Er muss nicht im Schlafzimmer schlafen!!!
    Es geht dem Hund auch gut und sehr gut, wenn er seinen Schlafplatz woanders hat.

    Friederike

    Was verstehst du denn nicht? Das mit der Nachbarin?
    Will heißen was sozusagen das Normale ist, wird nicht so gesehen.
    Normal ist, dass der Hund rohes Fleisch frisst oder fressen kann, da er selbst nicht kochen würde.
    Viele scheinen es aber normaler zu finden, den Hund aus der Tüte zu ernähren oder Konserven zu geben, da der Hund durch rohes Fleisch aggressiv werden kann, z.B.
    Normal ist auch, dass man Salat aus dem eigenem Garten essen kann und nicht bloß kompostieren.

    Ja, ich habe manchmal verquere Gedanken.:)

    Friederike

    Vielleicht werden trocken gefütterte Hunde auch irgendwann friedlich zu Pellets. :)

    Ich finde es immer wieder lustig wie natürliche Vorgänge - artgerechtes Fressen- pervertiert werden.
    Ich habe eine Nachbarin, die selbst gezogenen Salat als fragwürdig ansieht, selbigen nicht essen würde, aber ihr
    Grünzeug beim Discounter kauft.-Na, ja....

    Gruß,
    Friederike

    Ich würde das geschilderte Verhalten, glaube ich, nicht Fressdemenz nennen.
    Mir scheint es bei den Hochbetagten eine gravierende Veränderung des Stoffwechsels zu geben, die sie auch außerhalb der gewohnten Zeiten sehr gierig macht.
    Das Futter wird nicht mehr in vollem Umfang aufgeschlossen und dem Organismus zur Verfügung gestellt.
    Ich glaube, der Hunger ist nicht eingebildet. ;)
    Ich würde auch mehrmals füttern und vielleicht einen Tick mehr Hochwertiges.

    Friederike

    Es hat mich bereichert eure Entscheidungen für und gegen einen neuen Hund zu lesen.
    Vielen Dank dafür.
    Es hat mich auch sehr bewegt und bewegt mich immer noch.
    Ein Versprechen "muss" ich noch einlösen, einmal noch einem Berhardiner ein Zuhause zu bieten.
    Dermaleinst.

    Friederike

    Gibt es hier Ausgestiegene und Aussteigerwillige aus der Hundehaltung, Menschen, die sagen, nach Hund 1 - x ist jetzt Schluss?
    Würde mich mal interessieren und einen Austausch begrüße ich auch.

    Bruno Leonberger wird keinen Nachfolger und keine Nachfolgerin haben, zumindest nicht in den nächsten Jahren.
    Bekanntlich soll man ja nie nie sagen. ;)
    Das würde in einer solchen Radikalität so gar nicht zu mir passen.

    Der Abschied vom geliebten Familienhund reißt ein solches Loch ins Gefüge. Es geht ein Individuum, ein unverwechselbarer Charakter, ein fester Bestandteil des bisherigen Lebens, der Fürsorge und Verantwortung, eine Freude und Inspiration, ein Wasserverschütter, Streitschlichter, Dafürsorger, dass es immer ordentlich knirscht unter den Füssen und ganz besonders hundelt, einer der dich rausschickt, ob es Kuhfladen regnet oder Eiszeit ist, krache heiß ist oder der Wind dich fast umhaut und vieles , vieles mehr.

    Von Hund 1-3 hat sich vieles verändert in Sachen Akzeptanz der Hunde, die Hundepopulation ist angestiegen bis zu einer Schmerzgrenze (meiner), der Hund zur Massenware verkommen, die schnelles Geld auf Kosten der Gesundheit und des Überlebens der Tiere verspricht.
    Eine Industrie hat sich aufgebaut mit Futter und Scheinbedarfsartikeln rund um den Hund.
    Erziehungsratgeber in Serie erscheinen, Hundeschulen, Hundeplätze, Hundehotels, Hundetagesstätten…
    Überall in die noch so unpassenden Lebensentwürfe wird der Hund hineingepresst und zwangsangepasst, belauert, kontrolliert, verwaltet.

    Jetzt ihr.

    Friederike