Beiträge von Ulixes

    Schwierig.
    Man fängt ja klein an und kann noch nicht alles wissen.
    Bei Manchem ist der Wunsch nach einem Hund der alleinige Ratgeber und da bleibt einiges außen vor.
    Viele Hunde werden aus Mitleid mitgenommen, weil man ein Tier retten will, egal wie groß und handlich.
    Manchmal kommt der Wunsch spontan und muss- der neuzeitlichen Erziehung gemäß- sofort in die Tat umgesetzt werden.
    Soweit zum Plan. ;)

    Längst nicht alles muss schief gehen was nicht so toll geplant ist und längst nicht alles ist eitel Freude, was monatelang recherchiert, informiert, gelesen und gezüchtet wurde.
    Lebenssituationen können sich ändern und zwar sehr rasch und ohne Vorwarnung.

    Mode gibt es auch noch. Mops fällt mir da ein, für die jüngste Zeit.

    Zur Zeit tendiere ich dazu nicht immer alles verbissen zu planen und zu vermessen.
    So kommt auch bei diesem Thema die Leichtigkeit durch und die Bitte, lasst andere auch leben, eigene Fehler machen und sich wieder aufrappeln, auch mit Hund.

    Wir leben in einer Zeit mit sehr hoher Hundepopulation. Das wirkt sich auch auf die Qualität der Hundehaltung aus.
    Vielen Hunden geht es eher bescheiden in ihrer beständigen Anpassung an unpassende Zustände.
    Ja, das ist so.
    Ist traurig für den Hund, ärgert mich auch oft, ist aber Zeitgeist und muss erst wieder kippen.

    LG, Friederike

    Das ist eine blöde Situation.
    Kannst du eventuell einen vertrauenswürdigen und fähigen Gassigänger finden, der/die wenigstens einmal pro Woche die langen Tage entschärft?
    Ansonsten guck mal wie sich alles einspielt und der Hund sich verhält und halte nebenbei Ausschau nach einer besseren Lösung.
    Du brauchst jetzt ja auch viel Zeit für dich, um dich neu zu orientieren und zu verarbeiten.

    LG, Friederike

    Wenn ich Rezepte weitergebe, muss ich die auch irgendwie benennen.
    Selber tue ich mich da auch schwer, weil der neue Vegetarier/Veganer sich was vorstellen können
    muss unter dem was ich anbiete.
    Wenn mir jemand beim Kochen zuschaut oder eine fertige Portion serviert bekommt, ist das was ganz anderes.
    Nach über zwei Jahrzehnten vegetarischem Leben, musste ich aus gesundheitlichen Gründen auch noch vegan werden. Das war noch mal sehr viel anders und ich musste schon bei Beschreibungen, was ich denn so koche, nach Worten suchen, um es zu veranschaulichen.
    "Zucchini-Nudeln" wären nun für mich Nudeln mit Zucchini als Beilage oder selbst gemachte Nudeln mit Zucchini im Teig oder gestiftelte, nudelähnlich aussehende rohe oder gekochte Zucchini.
    Was meint der Koch von dem ihr redet damit?

    Liebe Grüße,
    Friederike

    Zitat

    ... und wir viel zu wenig gemeinsam davon gehabt haben werden... :|
    Gesendet von meinem PAP5000TDUO mit Tapatalk 2


    Lasse es einfach nicht so weit kommen.
    Genießt jeden Tag ganz bewusst, schreibe darüber, fotografiere, habt Spaß, knuddelt.
    Egal wie lange eine Hundebeziehung dauert, es wird immer viel zu kurz erscheinen.
    Also legt rein, was geht und noch ein bisschen mehr. ;)

    LG, Friederike

    Zitat

    Wenigstens hast du geholfen. Wenn man einmal erlebt hat, das Helfen keine schlimmen Folgen hat, tut man es auch immer wieder :). Es braucht von mal zu mal, weniger überwindung. Leider scheinen es viele nicht zu schaffen, sich zu Überwinden zu helfen und ich denke das setzt sich dann so fest.

    Mit dir hat die Welt jetzt einen Menschen mehr, der mit offeneren Augen durch die Gegend läuft :).


    So erschreckend die Reaktionen der anderen auch war. Sei froh das du gehandelt hast. Hab einmal nicht gehandelt, weil mir die Situation so surreal und unwirklich erschien. Ich bereue es immernoch, nichts gesagt zu haben und nichts gefragt zu haben.
    Komisch, die Situationen wo ich jemanden Helfen konte, auch wenns nur ne kleinigkeit war, sind mir nicht so deutlich im Gedächtnis, wie diese eine Situation wo ich nichts gemacht hab. Da weiß ich alles noch, sogar einzelne Handbewegungen.
    Wir Menschen sind schon komisch. Zum Helfen braucht es überwindung, weil man irgendwelche Folgen befürchtet. Aber mit einfach nichts tun, läd man sich Schuld auf, die man für lange Zeit mit sich rumträgt.


    Herzlichen Dank für diesen offenen Beitrag.

    Friederike

    Wegschauen wird immer häufiger.
    Das hängt wohl mit der zunehmenden Egozentrierung der Menschen zusammen.
    Ein übrigens passabler Weg in den Ruin.

    Vor Jahren lag ich auch mal bei Glatteis auf dem Gehweg.
    Einen Besuchshund an der Leine.
    Eine Nachbarin fuhr sehr langsam, alles beobachtend an mir vorbei.

    LG, Friederike