In erster Linie braucht man jemanden, der zuhört.
Nachts, wenn die quälenden Gedanken die Ruhe stören, stehe ich auf, streichle den Hund, versuche was zu lesen oder stricke. Ganz oft backe ich auch Brötchen.
Das geht leise und ist effektiv.
Symptome googeln und das Netz nach Hilfe absuchen, ist oft kontraproduktiv.
Bei aller Sorge das eigene Leben und das der Mitmenschen nicht vergessen, ist leichter gesagt als getan.
Ich übe mich aber trotzdem darin.
Viele Dinge um den kranken Hund können wir gar nicht wirklich beeinflussen.
Abschiede tun fürchterlich weh und doch werden wir nicht gefragt, ob es uns gerade recht ist.
Gefällt mir auch nicht.