Danke für den Input - auch für den "Frust-Alber-Input".
LBV bin ich drin, die haben mit ihren BK-Flächen ganz ähnliche Probleme, trotz Projekt-Bekanntheit und ausführlicher Beschilderung.
Oft machen Schilder es noch schlimmer - dann wollen die Leuts gucken gehen.
UNB weiss Bescheid, dass hier BK sind, hat aber z. B. bei den Techno-Open-Airs auch nix unternommen. Da hab ich erst Hoffnung, dass sich da mal was ändert, wenn der jetzige Zuständige in Rente geht.
Um meine Flächen rum ist ein wolfsabweisender Zaun. Die Leuts trampeln durch den Randstreifen VOR dem Zaun, der aufgrund von Schwengelrecht bei Zäunen automatisch entsteht. Grad in Zaunnähe sind aber die BK sehr gern, weil die Zaunpfosten ihre Ansitzwarten sind - wir haben ein 2 ha-großes Wiesenstück, dass wir unsere "Wiesenbrüterwiese" nennen und das wir selbst, auch die Rinder und die Mc`s nicht, zwischen Ende März und Mitte Juli nicht betreten, damit die Herrschaften da wirklich ihre Ruhe haben.
Hier ist kein Weg an den Flächen - die Leuts halten sich einfach manchmal nicht an die Regeln und latschen irgendwo in der weglosen Pampas rum, wo sie selbst in Bayern in der Vegetationsphase nichts verloren haben.
Ich kriegs automatisch mit, weil die Mc`s natürlich anschlagen, wenn da wer am Zaun rumläuft.
Wir verzichten auf Ertrag und kaufen teuer Futter zu, damit das hier artenreiches mageres Grünland sein kann, um unseren Teil, den wir machen können, zu machen.
Es ist einfach immer wieder furchtbar bitter, wenn jahrelanger Einsatz durch solche Deppen gefährdet wird.
Wir haben in Oberfranken nur noch um die 30 - 40 Brutpaare. Da ist jedes Einzelne eine Kostbarkeit, die es zu schützen gilt.
Mich macht es immer wieder völlig fassungslos, wie egal das dem größten Teil der Erholungssuchenden ist.
Und noch fassungsloser machts, wenn dann wie heute die Leuts trotz Erklärungen und freundlicher Bitten einfach weiterlatschen und dann wie heute auch noch doof werden.