Beiträge von McChris

    Ich nutze seit Langem den BLV Pflanzenführer für unterwegs - wobei das "unterwegs" schon recht optimistisch ist und ich das Ding auch nicht mitschleppe.

    Pflanzen, die ich nicht kenne, merke ich mir nach bestimmten Kriterien und mach gern auch Fotos davon. Damit bin ich bisher immer gut hingekommen.

    Oft lese ich dann im Netz noch etwas ausführlicher nach, spätestens da würde dann auffallen, wenns da noch zigfach enge Verwandschaft oder Verwechslungsgefahr gäbe. Wenn ich mich dann kurz, aber intensiv mit dieser Pflanze beschäftigt habe, ist die im Hirn abgespeichert.

    Grad dieses "Herleiten" macht mir Spass.

    Gestern hab ich die ersten Trockenbohnen ernten können - aber wirklich nur die ersten, nach dem Auspulen wars ne gute Handvoll.

    Aber dabei hat sich eine Wespenspinne auf meine Schulter gesetzt. Man muss da ja ziemlich in den Gemüse-Dschungel eintauchen (wie Filz vermutlich auch :lol: ).

    Ich sah aus dem Augenwinkel was Größeres auf meiner Schulter, wischte es vorsichtig weg und zack, plumpst mir eine Wespenspinne in den Ausschnitt. Nur ein wenig Gezappel meinerseits später konnte ich beide Parteien wieder trennen.

    Niemand hat gesagt, dass es leicht ist, sein Essen anzubauen. :klugscheisser: :lol:


    Falls Du Tipps magst, ich bau Kohl ja auch ohne Schutznetze gegen Kohlweisslinge an.

    Kohl wird hier immer zusammen mit Kapuzinerkresse gepflanzt, das lenkt die Kohlweisslinge schon ganz gut ab.

    Wenn, so wie hier gefühlt Aber-Millionen Kohlweisslinge (große und kleine) rumschwirren, schaue ich täglich unter die Kohlblätter.

    Sieht man da sowas - da sind praktischerweise die Eier beider Kohlweisslingsarten zu sehen:

    https://www.fotocommunity.de/photo/ei-des-k…hauser/40010213

    knicke ich die Blätter ab. Die haben hier genug andere Pflanzen, wo sie sich austoben können. Gern auch eine extra "Opferkohlpflanze" etwas abseits vom Rest.

    Ist man schon zu spät und findet an der Blattunterseite schon mikroskopisch kleine Raupen, dann kommt das Blatt zur Opferpflanze hin. Ich bin ja nun auch kein Massenmörder. Die können mich dann nächstes Jahr auf Trab halten. Leider gehören sie zu den Schmetterlingen, die einen in mehreren Generationen quasi den ganzen Sommer lang begleiten. Aber sie sehen sehr hübsch auf Lavendel aus. :nicken:

    Wenns wirklich aufs Ernten ankommt, würde ich wohl mit Gemüseschutznetzen arbeiten.

    Aber so kann ich ein, zwei Kohlraben oder Kohlköpfe, bei denen ich zu lahm war, verschmerzen.

    rinski - ich kann mich nur an den schrecklichen Vorfall mit der jungen Frau in Kalibrien erinnern. Das war irgendwann letztes Jahr.

    ...

    Zu den "4 Stunden TODESANGST!" - joah, das grenzt schon an Bildzeitungs-Niveau. :muede:

    Was man da hören kann, ist völlig normales und berechtigtes Erkundungsverhalten, inner-teamliche Auseinandersetzung und dieses ganze Lager muss für die HSH ungewohnt und ungewöhnlich genug gewesen sein, dass sie in der Nähe geblieben sind.

    Das höre und sehe ich hier in schönster Regelmäßigkeit. Meine Hunde bleiben auch in der Nähe von "seltsamen Ereignissen", wie z. B. die Tage erst abends der notgelandete RTH genau neben den Ausläufen. Das haben sie unaufgeregt im Auge behalten, natürlich. HSH "ticken" so, dass sie Alltagsdinge als normal einstufen und aussergewöhnliche Dinge eben nicht. Die Hunde haben dann einfach hinter mir gelegen, als ich mit dem Piloten geschwatzt habe.

    Das Anpinkeln ist ein Checked-Zeichen.

    Aber da kommt noch mal ganz ganz gewaltig der Unterschied zu Pfeffernaserl Erzählung und Bildern zum Vorschein.

    Während Pfeffernaserl sich ins Umfeld integriert und an die Gegebenheiten angepasst hat und die Möglichkeit der freundlichen Kontaktaufnahme genutzt hat, hocken die Radler-Jungs da wie ein Fremdkörper, als käme es nur auf sie an und das Drum-Rum und alle Lebewesen, die da ihren Lebensraum haben, sind ihnen vollkommen egal, solange es sich nicht unmittelbar selbst betrifft. So "platsch"- wir sind jetzt da, seht zu, wie Ihr mit uns klarkommt.

    Ich habe auch schon ein Video von F. M. gesehen, wo er zu Fuss im Laufschritt in der Dämmerung an liegenden, wiederkäuenden Rindern im Gebirge vorbeigehetzt ist - auch da kein klitzekleines Bischen an "ich muss mich als Naturnutzer dem Umfeld anpassen"-Gedanke. Schnelle Bewegungen in der Dämmerung sind für potentielle Beutetiere schlichtweg sehr stressig. In der Natur heisst "schnell in der Dämmerung" jagen oder gejagt werden. Was auch der Grund ist, warum bei der Eskortenfahrt in die Stadt überall Hunde von den Grundstücken geschossen gekommen sind. Auf Radfahrer fallen Bären und Berglöwen auch gern mal rein.

    Das zieht sich schon ein wenig durch bei solchen Outdoor-Sportlern. Ich finds schade für sie selbst - sie verpassen so viel echtes Natur-Erlebnis, weil für sie da draussen völlig andere Dinge zählen.

    Allein die Herde Schafe mit HSH zu beobachten, sie konnten sie ja sehen, hätte mit Sicherheit viel zum Verständnis für die Arbeitsweise der Hunde beigetragen, ein sich noch im Hellen sichtbar machen (nur weil ich von einem Hügel aus nach unten sehen kann, heisst das nicht, dass die da unten mich auch gut sehen können), hätte komplett andere Abläufe nach sich gezogen.

    Die empfundene Todesangst lag nicht an den Hunden, sondern am mangelnden Wissen. Die war nur in den Köpfen - Kontrollverlust bei Unwissenheit - real war die Gefahr nicht sonderlich gross. Das einzig Vernünftige, was die Radler gemacht haben, war: eben nichts zu machen.

    Um als Mensch von einem arbeitenden HSH verletzt zu werden, muss man sich schon gewaltig anstrengen.

    Nur leider wird das mit der Verbreitung dieses Videos nicht so nach draussen getragen. Da kann man ruhig ein, zweimal einflechten, dass man selbst Schuld war: allein die benutzten dramatischen Marker-Wörter aber machen das mehr als wett. Fazit: Kangals sind voll-krasse Hunde, die durch ihre unzweifelhafte Gefährlichkeit sogar voll-krassen Outdoorfreaks Todesangst einjagen können. DAS ist das, was Zuschauer sich da rausziehen. Nicht, die haben sich da verhalten wie die Voll-Deppen.

    Soll das so?

    Nee.

    Kohl blüht als zweijährige Pflanze erst im 2. Jahr - sprich, da ist irgendwas schiefgelaufen, wenn die Jungpflanzen denken, sie müssten schon blühen.

    Hast Du eine spezielle Sorte für den Anbau im Sommer? Sonst kanns einfach die Hitze der letzten Zeit gewesen sein.

    Die Blätter kannste noch für Smoothies nehmen, aber auspflanzen brauchst Du die Jungpflanzen nicht, einen Kopf bilden die so nicht mehr. Tut mir leid.

    Vielleicht kann ja jemand helfen.

    Puh, da muss man schon Kartoffel-Freak für sein - es gibt mehrere tausend Kartoffel-Sorten.

    Bei der roten könntest Du am ehesten fündig werden.

    Die gelbe sieht einfach aus wie eine Kartoffel. :lol:

    Die Suche wird leichter, wenn man einen Anschnitt hat - es gibt z. B. rotschalige Kartoffeln mit hellem "Fleisch" und rotschalige Kartoffeln mit rötlich-marmorierten Fleisch.

    Auch die Frage ob fest- oder mehligkochend kann weiterhelfen. Ebenso der Erntezeitpunkt - der jetzige könnte noch zu mittelfrühen Sorten gehören, aber auch zu späten Sorten (je nachdem, ob das Laub schon komplett verwelkt war).

    Die wachsen wie Unkraut

    Pflanzenbeschreibungen sind wohl wie Immobilien-Anzeigen oder Arbeitszeugnisse - man muss da zwischen den Zeilen lesen können. :lol:

    Meine Wildtomaten wachsen definitiv wie Unkraut, die wuchern in nullkommanix mehrere Quadratmeter zu - man bloss tragen sie nichts.

    Ich denke mal, dass das anspruchslos in solchen Beschreibungen mehr den Gärtner meint - man sollte halt nicht den Anspruch haben, auch was ernten zu können, oder so.... :pfeif: