Beiträge von McChris

    Die ersten Braunkehlchen sind da!

    Ich war schon etwas unruhig, denn im Durchschnitt sind sie über eine Woche eher hier.

    Was mich immer wieder freut, ist, dass die ersten Sichtungen wirklich immer an unseren extra für sie stehen gelassenen und abgezäunten Altgras-Stauden-Streifen sind, denn auch unsere artenreichen Wiesen, inklusive der "Wiesenbrüterwiese", auf der Bodenbrüter bis mindestens Mitte Juli absolute Ruhe vor uns, auch den Rindern, haben, sieht momentan auch nicht viel anders aus, als konventionelles Grünland: noch winterkurz, mit erstem Grünschimmer und von Blühen fast nichts zu sehen.

    Nun warten wir gespannt, ob und wieviele bei uns brüten möchten. Letztes Jahr war es leider nur ein Paar.

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    Und noch ein Beispiel, wie "vertraut" Vögel werden können:

    Die Feldlerchen sind ja schon seit März hier. Um die Wiesenbrüter ein wenig auf die Wiesenbrüterfläche zu "lenken", bin ich, solange die Rinder noch nicht angeweidet sind, mit den Hunden jeden Tag zweimal auf der Fläche, die von den Rindern dann als erstes begangen wird. Rinder und Hunde zerstören zwar nicht absichtlich Bodengelege, aber bei rumtollenden Rindern oder am Zaun agierenden HSH kann da schon mal was schiefgehen. Die Mc`s tolerieren Feldlerchen ganz in ihrer Nähe und auch die Feldlerchen wissen ganz gut, dass von den Mc`s für sie keine Gefahr ausgeht. Heut morgen ist eine keinen Meter vor McGyver gelandet und hat da in aller Seelenruhe am Boden rumgewurschtelt. McGyver hat einen kleinen Bogen drumrumgeschlagen und gut. Die Mc`s lassen sogar noch fussläufige Junglerchen in Ruhe - obwohl sie begeisterte Mäusler sind.

    Auf andere Hunde reagieren die Lerchen hier völlig anders - nämlich mit gesunder Fluchtdistanz.

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    Und auch sonst tragen die Mc`s hier zum Vogelschutz bei, indem sie Krähen, Elstern und den Sperber vom Gelände vergrämen. Wie sie es schaffen, den Sperber vom Falken zu unterscheiden, ist mir ein Rätsel, aber sie können das und interessieren sich für den Turmfalken überhaupt nicht.

    Auch da merkt man, wie manch tierische Symbiose funktionieren kann, denn oft entdecken die Mc`s den Sperber noch vor den Vögeln und ihr spezielles Bellen warnt dann die Vögel.

    Hier wächst im Moment nichts, rein gar nichts. Nur kalt und neblig und regen oder Schneeregen. Voll der Mist

    Hier (Oberfranken) ists auch so. Hier stehen Natur und Garten zwar in den Startlöchern, aber dem Garten-Thread hier hinken wir völlig hinterher.

    aber zuerst muss noch der Giersch weg,

    Hau ihn mit in die Brennnesseljauche, ist ein guter Kalium-Lieferant und auch sonst mineralienreich.

    Was man versuchen kann, ist JETZT in einem gewissen Abstand zum Stamm (ungefähr ein Viertel reinwärts vom Kronenumfang aus gesehen) die seitlichen Wurzeln schon mal zu kappen. Der Rest bleibt unangetastet und dann kann der Baum im Herbst umgesetzt werden. So ist der "Schock" für die Pflanze nicht so gross, als wenn alles auf einmal gemacht wird.

    So wird z. B. in Agroforst-Anlagen, die es auch mit Streuobstbäumen gibt, vermieden, dass sich die Wurzeln zu sehr seitlich ausbreiten und somit die Feldbewirtschaftung erschweren.

    Wenns unten drin mit Material gefüllt ist, dass noch Volumen verliert im Lauf des Sommers, würde ich es noch weiter auffüllen.

    Ich "schlämme" nach dem Auffüllen immer gründlich ein, da setzt sich dann meist noch was und dann füll ich b. Bd. noch etwas nach.

    Ich lass grundsätzlich gern ein paar Zentimeter (!) Luft zur Oberkante, weil Jungpflanzen dann noch - Mittelgebirgslage - ein wenig Windschutz haben am Anfang.